Kopfschmerzen & Migräne homöopatisch behandeln

Abbildung zu Kopfschmerzen/ Migräne
© Teodor Lazarev / Fotolia

Kopfschmerzen sind weit verbreitet. Jeder siebte Deutsche leidet hin und wieder oder auch regelmäßig unter plötzlich auftretenden Schmerzen in der Stirn, den Schläfen oder im Hinterkopf. Begleitet werden die Kopfschmerzen häufig von Unwohlsein, Schwindel, Übelkeit oder Erbrechen. In den meisten Fällen handelt es sich um Spannungskopfschmerzen oder Migräne. 

Während Schmerzmittel nur die Symptome lindern und eine Vielzahl an unangenehmen Nebenwirkungen hervorrufen, zielen homöopathische Mittel auf eine ganzheitliche Behandlung ab.

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Kopfschmerzen/ Migräne, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Kopfschmerzen treten plötzlich auf, vor allem über den Augen und strahlen von der Stirn bis zum Hinterkopf aus. Die Schmerzen verstärken sich durch Lärm, Erschütterung und Bücken. Kopfbewegungen lösen Benommenheit aus. Die Pupillen sind geweitet, die Kopfhaut ist sehr empfindlich.
sehr starke Kopfschmerzen von der Stirn ausgehend zum Hinterkopf bis in Nacken und Schulterbereich. Jegliche Bewegung führt zu Verschlechterung, Ruhe und Stille lindern die Beschwerden.
dumpfe, pochende Kopfschmerzen, die im Nacken beginnen und über den Kopf bis zu den Augen strahlen. Das kann Sehstörungen wie Doppelsehen nach sich ziehen. Auslöser sind häufig Infekte, Stress oder Kummer
langsam beginnende, bohrende Kopfschmerzen als ob der Schädel platzen würde. Meistens im Bereich Schläfe und Stirn. Auslöser sind Stress, Sorgen und Kummer.
migräneartiger, stechender Kopfschmerz meist nur über einem Auge und auf der Stirn in Verbindung mit Schwindel, Sehstörungen und Übelkeit. Bei regelmäßig wiederkehrenden oder immer zur gleichen Zeit auftretenden Kopfschmerzen.
chronische klopfende, hämmernde Kopfschmerzen, die morgens besonders stark sind. Häufig gehen Sehstörungen oder ein Taubheitsfühl im Gesicht voraus. Sonne und Hitze verschlechtern die Beschwerden.
Kopfschmerzen mit Übelkeit und Brechreiz, auch nach zu hohem Nikotin- oder Alkoholgenuss bzw. Kater. Spannungskopfschmerzen morgens nach dem Aufstehen, die vom Hinterkopf oder Nacken ausgehen.
Kopfschmerzen ziehen vom Nacken über den Hinterkopf bis zu den Augen, häufig nur dem rechten Auge. Patient ist gegen Berührungen empfindlich.
Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen ausgelöst von schulischen Belastungen. Beschwerden bessern sich wenn das Kind isst.
sehr heftige Kopfschmerzen als würde ein Keil durch den Schädel getrieben, häufig ausgehend vom Scheitel. Oft in Verbindung mit einer druckempfindlichen Halswirbelsäule und Nackenverspannungen. Migräneanfälle, die in den Wechseljahren auftreten.
Spontane Migräne mit pochendem Nackenkopfschmerz und Sehstörungen (Flimmerskotome).
Der Kopf dröhnt wie nach einem Schlag auf den Hinterkopf. Oberhalb der Nasenwurzel tritt ein starker Druck auf.
Klopfende Kopfschmerzen in den Stirnseiten, die in kalter Luft oder beim Sehen nach oben entstehen.
Hämmernde Kopfschmerzen, die aus dem Nichts auftreten, pulsieren und lange anhalten. Das Gesicht ist dabei rot-weiß gefleckt, die Füße sind kalt.
Stechende Stirnkopfschmerzen über dem linken Auge, ausstrahlend in die Augenhöhlen und Richtung Gehirn. Vom Hinterkopf ausgehende pulsierende Schmerzen, oft mit Nackensteife und eingeschnürten Empfindungen; die Beschwerden dehnen sich über die linke Kopfhälfte aus.
Migräneartiges Kopfweh mit Schwerhörigkeit, Geräuschempfindlichkeit und Sehstörungen. Der bohrende Schmerz mindert die Konzentration, kann zur Ohnmacht führen. Auch bei Kopfschmerzen durch Wurmbefall.
Stauende Kopfschmerzen, die nach Alkoholgenuss auftreten.
Beim Überbeugen entsteht schmerzender Stirndruck.
Pulsierender Kopfschmerz, bei dem der Kopf zu platzen scheint, oft in Verbindung mit extremer Berührungsempfindlichkeit, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel und Nasenbluten Auch bei Spannungs- und Clusterkopfschmerz, Migräne und Kopfweh während der Periode.
Neuralgische und drückende Kopfschmerzen in der Stirnregion mit Benommenheitsgefühl und Konzentrationsschwäche. Der Schmerz ist schneidend oder stechend.
Pochende Schmerzen bei Wärme mit Schwindel beim Überbeugen. Der Kopf fühlt sich eingeschnürt ein.
Schwindel und Klopfkopfschmerz, der bei geschlossenen Augen schlimmer ist. Starker Tränenfluss des rechten Auges.
Rheumatischer Kopfschmerz auf der linken Kopfseite über dem Auge.
Migräne, Spannungskopfschmerz, Stress- oder Schulkopfschmerz. Schmerzen über dem rechten Auge. Kopfschmerzen treten im 14-tägigen Rhythmus auf. Begleiterbrechen.
Reißendes Kopfweh
Der Schmerz tritt anfallartig auf, zieht sich vom Hinterkopf nach vorn; der Kopf fühlt sich eingeengt an, als würde ein zu enger Helm angelegt. Oft verbunden mit migränetypischen Sehstörungen.
Drückender, reißender oder pochender Stirnkopfschmerz, auch Schmerzen direkt über den Augen. Der Schmerz verschlimmert sich bei Abwärtsbewegung des Kopfes.
Kopfschmerzen: Stressbedingter Kopfschmerz, sogen. Schulkopfschmerz. Die Schmerzen fühlen sich an, als würde ein Nagel in den Kopf getrieben, sind oft einseitig.
Schläfenkopfschmerz mit Quetschgefühl, der Schmerz ist schneidend und drückend. Man fühlt sich wie in einer Schraubzwinge festgeklemmt.
Drückender Stirnkopfschmerz, ausgelöst durch Bücken. Die Stirnhaut reagiert empfindlich auf Berührungenn und andere äußere Einflüsse.
Anfallsartige Kopfschmerzen, ausgelöst durch Stress oder seelische Belastung.
Ausgelöst durch Geräusche, Wärme oder Druck am Kopf, z.B. durch straffe Frisuren, enge Kopfbedeckung o.ä.
Druckkopfschmerz über dem linken Auge. Der Schmerz entsteht bei kaltem Wind.
Pulsierend, tritt bei Blutandrang in den Kopf auf, verbunden mit Hitzegefühl und Ohrensausen oder Tinnitus.
Von Schwindel begleitet und bei zunehmendem Kopf- bzw. Augendruck.
Die Schmerzen bilden sich an den Nervenbahnen an Gesicht und Kopf, können auch durch Nasen- oder Ohrenprobleme bedingt sein.
Treten rechtsseitig auf, sind meist von Gereiztheit oder tiefer Traurigkeit begleitet. Man ist unkonzentriert und zerstreut, fühlt sich betäubt. Es schmerzt beim Berühren des Kopfes. Die Sicht wird verschwommen.
Erscheinen beim Bücken, begleitet von schmerzenden, teilweise tränenden Augen. Es kommt zu begleitenden Ohrgeräuschen und Fließschnupfen.
Quetschender Kopfschmerz, als würde sich der Kopf zwischen Schraubzwingen befinden. Tritt auf während der Menstruation, begleitet von Schwindel, der bei Bewegung verstärkt wird.
Reißender Schmerz, als würden die Haare herausgerissen. Die Beschwerden bessern sich beim Hinlegen, nach dem Stuhlgang oder beim Abgang von Blähungen.
Drückender Stirn- oder Schläfenschmerz. Es drückt über der Nasenwurzel. Die Beschwerden verschlimmern sich beim Herunterbeugen des Kopfes, treten meistens nach dem Aufwachen auf.
Nach Schädelverletzungen, bspw. Gehirnerschütterung oder andere Schädel- Hirntraumata, denen Krampfzustände folgen. Dazu gehören Meningitis und Encephalitis unklarer Genese. Auch begleitend bei bekannter Epilepsie-Erkrankung.
Rechtsseitiger Kopfschmerz, verbunden mit Drehschwindel und Stichen in der Herzgegend. Die Stirn wird schweißig, das Gesicht fleckig. Die Symptome treten in Angst- oder Stress-Situationen auf.
Hämmernder, bohrender Stirnkopfschmerz. Die Kopfknochen fühlen sich an, als würde man sie mit einer Schraube zu fest zusammendrehen. Es sticht über dem linken Auge. Die Kopfhaut ist extrem berührungsempfindlich.
Vor allem abends kommt es zu hämmernden, bohrenden Kopfschmerzen mit Sehstörungen. Man sieht doppelt oder verschwommen, nimmt Farben oder Schatten wahr. Die Augen sind trocken, die Pupillen groß, teilweise nur einseitig. Die Schmerzen können eine Ohnmacht auslösen.
Kopfschmerzen, die, vom Scheitel ausgehend, in Stirn, Schläfen, Ohren, Nase, Wangen und Kinn ziehen, dabei ein großes Kälte- und Taubheitsgefühl verursachen. Die Augen und Augenlider sind gereizt und kalt. Die Schmerzintensität wechselt, verhält sich wie eine Welle. Das Gesicht wird abwechselnd blass und rot. Schweißausbrüche. Es zeigt sich flüchtiger Schwindel, man fühlt sich kurz vor einer Ohnmacht.
Auftreten nach einer unruhigen Nacht in Verbindung mit Schwankschwindel. Finger- und Fußspitzen sind wie vereist, man friert am ganzen Körper. Dazu heftiger Durst und starker Urindrang. Dieser kann Zucker enthalten. Es kann zu großen Ängsten bis hin zu Wahnvorstellungen und Weinkrämpfen kommen. Die Augen schmerzen und tränen.
Pochender Schmerz hinter der Stirn. Die Augen fühlen sich an, als würden sie aus den Höhlen gepresst werden.
Anhaltende Kopfschmerzen bei alten Schmerzen. Die Schmerzen sind gleichbleibend stark und werden eher wie ein unangenehmes Schweregefühl beschrieben.
Gefühl eines vergrößerten Kopfes während der Kopfschmerzen. Verschlimmerung frühmorgens, im Liegen und an der frischen Luft.

Ursachen von Kopfschmerzen

Spannungskopfschmerzen und Migräne zählen zu den sogenannten primären Kopfschmerzen. Diese Formen treten als eigenständige Krankheit auf, das heißt die Kopfschmerzen sind nicht Ursache anderer Erkrankungen. Primäre Kopfschmerzen werden unter anderem hervorgerufen durch:

  • Flüssigkeitsmangel (nicht genug getrunken über den Tag)
  • Sonneneinstrahlung (Sonnenstich, Hitzschlag)
  • Übermäßiger Alkoholkonsum (Kater)
  • Wetterwechsel
  • Lärm
  • Muskelverspannungen im Schulter-Nacken-Bereich
  • Schlafmangel (Ein- und Durchschlafstörungen)
  • Stress
  • Medikamente (Arzneimittel gegen Kopfschmerzen können zum Beispiel selbst wieder Kopfschmerzen hervorrufen)

Migräne ist mehr als nur Kopfschmerzen. Bei Migräneattacken sind die Kopfschmerzen unerträglich, werden von Übelkeit, Erbrechen oder Schwindel begleitet und können über mehrere Tage anhalten. Die Lebensqualität der Betroffenen kann je nach Anzahl der Migräneattacken (mehrmals jährlich bis hin zu mehrmals täglich) mehr oder minder stark eingeschränkt sein.

Sekundäre Kopfschmerzen entwickeln sich als Folge anderer gesundheitlicher Probleme:

Symptome von Kopfschmerzen

  • Schmerzen im Bereich des Kopfes (ein- oder beidseitig, Stirn, Schläfen, Seiten, Hinterkopf)
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Schwindel
  • Licht- und Lärmempfindlichkeit

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlungen

Zudem gibt es einige Faktoren, denen nachgesagt wird, dass sie Kopfschmerzen auslösen. Dazu gehören vor allem

  • Stress,
  • der Genuss von Alkohol und Nikotin,
  • eine falsche bzw. unregelmäßige Ernährung sowie
  • eine schlechte Körperhaltung und
  • Schlafmangel.

Der wichtigste Tipp zur Prävention besteht in der Vermeidung dieser Faktoren.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin
Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 07.08.2018