Homöopathische Unterstützung bei

Nasenbluten

Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Inhaltliche Betreuung
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Aktualisiert am: 26.09.2018



Nasenbluten entsteht, wenn ein Blutgefäß in der Nase platzt oder geschädigt wird. In den meisten Fällen ist es nicht gefährlich. Manchmal haben Kinder aus nicht ersichtlichen Gründen Nasenbluten. Häufiges und schweres Nasenbluten kann Zeichen einer Erkrankung sein. In diesem Falle muss vom Arzt eine intensive Untersuchung erfolgen, um die Ursachen abzuklären.

Homöopathische Mittel werden vor allem eingesetzt, wenn das Nasenbluten durch eine Verletzung aufgetreten ist oder wenn konstitutionell eine Neigung zu Nasenbluten besteht. 

Welche homöopathischen Mittel helfen?

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Nasenbluten, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Ferrum phosphoricum
Nasenbluten bei Kindern, mit abwechselnd blassem und gerötetem Gesicht. Ursache ist häufig ein Wachstumsschub.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Arnica
nach einer Verletung oder einem Schlag auf die Nase sowie bei einer Verletzung der Nasenschleimhaut. Auch nach großer körperlicher Anstrengung.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Hamamelis
langsame Blutung mit dunklem Blut. Es besteht ein Druck zwischen den Augen oder ein Engegefühl in der Nase. Auch bei häufiger auftretendem Nasenbluten.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Lachesis
dunkelrotes Blut und auffallend blasses Gesicht. Es besteht ein großes Bedürfniss nach frischer Luft. Gut geeignet für ältere Menschen mit häufigem Nasenbluten.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Phosphorus
bei häufigem Nasenbluten, das spontan und ohne ersichtlichen Grund auftritt. Das Blut ist hellrot.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Millefolium
Zunächst verstopfte Nase, dann Niesen oder Schnäuzen mit hellroter Blutbeimengung.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Erigeron canadensis
Heftiges Nasenbluten mit hellrotem Blut. Das Blut schießt stoßweise aus der Nase. Die Blutung setzt morgens bei der ersten Bewegung ein. Häufig tritt das Nasenbluten auf, wenn die Patienten unter heftigen Kopfschmerzen leiden. Die Blutung lindert die Kopfschmerzen nicht.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Ursachen von Nasenbluten

  • Bluthochdruck
  • Bluterkrankungen oder Blutkrebs
  • lang anhaltender Vitamin C oder Vitamin-K-Mangel 
  • Blutgerinnungsstörungen
  • Schlag auf die Nase
  • Verletzungen der Nasenschleimhaut bei Erkältungen oder Heuschnupfen durch starkes Schnäuzen

Weitere Tipps und Hinweise

Bei Nasenbluten sollte sich die betreffende Person hinsetzen und den Kopf nach vorn beugen, damit das Blut aus der Nase fließen kann und nicht verschluckt wird. Bei nicht zu hoher Blutung werden mit Daumen und Zeigefinger die Nasenflügel fest zusammengedrückt. Ein kalter Lappen im Nacken hilft, die Gefäße zu verengen, um die Blutung zum Stillstand zu bringen. Blutet die Nase weiter, ist es besser, einen Arzt aufzusuchen.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 26.09.2018