Homöopathische Unterstützung bei

Durchblutungsstörungen

Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Inhaltliche Betreuung
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Aktualisiert am: 07.08.2018



Behinderungen des Blutflusses, die durch verengte oder verstopfte Arterien entstehen können, werden Durchblutungsstörungen genannt. Durchblutungsstörungen treten entweder akut oder chronisch auf und können sich überall im menschlichen Körper entwickeln.

Homöopathische Mittel werden bei Durchblutungsstörungen unterstützend angewendet, um den Körper insgesamt zu stärken. 

Welche homöopathischen Mittel helfen?

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Durchblutungsstörungen, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Kreosotum
in Verbindung mit feuchten, schlecht heilende Geschwüre mit brennenden Schmerzen und Juckreiz, häufig bei Diabetikern. Verschlimmerung durch Ruhe und Kälte, Besserung durch Wärme. Verschreibungspflichtig bis einschließlich D3.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Espeletia
bei Durchblutungsstörungen in den Beinen wie der Vorstufe der Claudicatio intermittens (der sog. Schaufensterkrankheit), arteriellen Durchblutungsstörungen in den Beinen, bei der der Patient immer wieder stehen bleiben muss wegen starker Schmerzen beim Gehen. Wärme verschlimmert die Beschwerden, Besserung durch Ruhe und frische Luft. Auch geeignet bei Angina pectoris Anfällen mit dem Gefühl der Brustenge.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Secale cornutum
Mangelnde Durchblutung mit Brennen, Taubheitsgefühl und „Ameisenlaufen“, verursacht durch Muskelkrämpfe. Auch geeignet bei schmerzhaften Verengungen der kleinen Gefäße an den Fingerspitzen und Zehen (Raynaud-Syndrom). Verschlimmerung durch Wärme, Bewegung und Berührung, Besserung durch frische Luft und Kälte. Verschreibungspflichtig bis einschießlich D3.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Tabacum
Taubheitsgefühl und Kribbeln in Armen und Beinen in Verbindung mit eiskalten Händen, Fingern, Zehen oder Füßen. Häufig zusammen mit Kreislaufschwäche, Schwindel, Übelkeit bis zu Erbrechen. Auslöser können körperliche Anstrengung oder emotionale Ereignisse sein. Auch geeignet bei der sog. Schaufensterkrankheit (Claudicatio intermittens). Beschwerden verschlechtern sich durch Bewegung und Wärme, Besserung an frischer Luft und bei Ruhe.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Cuprum arsenicosum
Gefühlsstörungen und Taubheitsgefühle, Kribbeln und/oder Ameisenlaufen in den Beinen besonders in den Unterschenkeln, oft zusammen mit Krämpfen in der Wade oder an den Fußsohlen. Verbesserung durch Wärme.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Abrotanum
Kribbeln, Taubheitsgefühle und Schmerzen verursacht durch Schädigungen von kleinen und kleinsten Gefäßen. Kälte und Nässe verschlimmern die Beschwerden.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Ammi visnaga
Bei Arterienverkalkung und Verkalkung der Herzkranzgefäße.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Cactus
Arterielle Mangeldurchblutung der unteren Extremitäten. Man kann keine längeren Strecken schmerzfrei zurücklegen, ohne Rast einzulegen, beginnt zu hinken (Schaufenster-Krankheit).

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Allium ursinum
Bei Disposition zu Arteriosklerose prophylaktisch, bei Arterienverkalkung im Anfangsstadium zur Vermeidung von Folgeschäden

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Ursachen können sein:

  • Gefäßverschlüsse im arteriellen Schenkel
  • Gefäßentzündungenkung
  • Arterienverkalkung (Arteriosklerose)
  • Bildung von Blutgerinnseln in der Arterie
  • niedriger Blutdruck 
  • Rauchen
  • Übergewicht
  • Bluthochdruck
  • Diabetes
  • erhöhte Blutfettwerte
  • Bewegungsmangel
  • Gicht

Symptome von Durchblutungsstörungen

  • Schmerzen in den betroffenen Bereichen
  • Bewegungseinschränkung in den betroffenen Bereichen
  • Blässe
  • kalte Gliedmaßen (vor allem Hände & Füße)
  • Pulsverlust
  • Sensibilitätsverlusten
  • Taubheitsgefühlen
  • Schock (in schweren Fällen)

Vorbeugung einer Durchblutungsstörung

Um einer Durchblutungsstörung vorzubeugen, müssen die Risikofaktoren vermieden werden. Hier ist es empfehlenswert

  • mit dem Rauchen aufzuhören,
  • sich ausreichend zu bewegen oder
  • sich Gesund und ausgewogen zu ernähren.

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Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 07.08.2018