Mandragora
in der Homöopathie

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin | Unsere Quellenangaben | letzte Aktualisierung: 07.08.2018

Abbildung des homöopathischen Einzelmittels Mandragora Abbildung
beispielhaft
Hauptanwendungsgebiete:
  • Einnässen
  • depressive Verstimmungen
  • Gallenbeschwerden
  • Ischiasbeschwerden
  • Herzbeschwerden
  • Verdauungsstörungen
Anwendungsgebiete im Detail
Typische Potenzen:
D3 bis D12
Deutsche Bezeichnung: Alraune, Alraunwurzel
Stoffart: Heilpflanze

Was ist Mandragora?

Mandragora gehört zu den Nachtschattengewächsen. Es handelt sich um eine Krautpflanze mit länglichen Blättern, welche bis zu 25 cm lang werden können. Sie gedeiht im Mittelmeerraum, ist aber auch im Himalaya und in Asien zu finden. Die Homöopathie nutzt die getrocknete Mandragora-Wurzel als Ausgangsstoff. Diese ist kräftig, pfahlförmig, oftmals vergabelt, so dass sie an eine Menschengestalt erinnert. Sie kann bis zu 20 cm in die Erde ragen. Darin enthalten sind verschiedene Alkaloide. Die Alraune galt als Zauberpflanze, der man magische Kräfte zuordnete und deshalb auch bei traditionellen Ritualen verwendete. Die Pflanze ist giftig.

Die Einnahme kann zu starken Rauschzuständen führen. Daher wird Mandragora in der Naturheilkunde nur in homöopathischer Verdünnung verwendet.

Anwendung von Mandragora

Mandragora wirkt hauptsächlich auf das zentrale Nervensystem und die Gefäßmuskulatur. Das Mittel wird weiterhin eingesetzt bei Krankheiten des Verdauungssystems, bei Leberleiden und Herzbeschwerden, aber auch bei Depressionen.

Erscheinungsbild

Der Mandragora-Patient isst und trinkt gern, verträgt jedoch kein Fett, Süßes und Alkohol. Er ist ruhelos, sucht Entspannung beim Rauchen oder Konsum anderer Drogen. Man unterdrückt die eigenen Bedürfnisse, vor allem auch sexuelle Wünsche, aus Angst vor Zurückweisung, entwickelt aus diesem Verhalten heraus schnell Reizbarkeit, Depressionen und Apathie. Es kann zu Sinnestäuschungen, erweiterten Pupillen und Taubheitsgefühl am ganzen Körper kommen. Sämtliche Glieder fühlen sich bleischwer an, sind kalt. Man ist allgemein sehr unkonzentriert und hat ein extrem hohes Schlafbedürfnis.

Der Bedarf an Mandragora äußert sich weiterhin durch nüchternen Magenschmerz, Völlegefühl nach dem Essen, häufiges Aufstoßen, Blähungen, extremer Verstopfung oder Durchfall. Man neigt zu Blasenschwäche mit vermehrtem Harndrang und nächtlichem Einnässen. Charakteristisch sind Leber- und Gallenwegbeschwerden, deren Schmerzen bis in die Schultern ziehen. Zu den klassischen Mandragora-Erscheinungen gehören weiterhin Herzneurosen sowie nächtliche Herzstiche, die in den linken Arm ausstrahlen.

Darreichungsform von Mandragora

Mandragora wird in Form von Globuli ab D3-Potenz gereicht.

Anwendungsgebiete in der Übersicht

Blähungen
Festsitzende Winde im unteren Bauch und in der Lebergegend.
Blasenbeschwerden und Blasenentzündungen
Starker Harndrang und Schwäche des Blasenschließmuskels. Es kommt zu nächtlichem Einnässen.
Depressive Verstimmungen
Antriebslosigkeit und Arbeitsunlust. Man sucht Entspannung und Stimmungserhellung durch Alkohol, Nikotin oder andere Rauschmittel.
Gallenbeschwerden, leichte
Brennen im rechten Oberbauch bzw. der Gallenblase mit Ausstrahlung zum rechten Schulterblatt.
Herzbeschwerden
Gefühl von Herzenge und Angina pectoris-Symptomatik. Die Herzschmerzen strahlen in den linken Arm. Die Herzbeschwerden werden meist durch Blähungen ausgelöst.
Husten/ Bronchitis
Trockener Reizhusten, Entzündungen der oberen Luftwege.
Ischias
Bei Ischialgien, wobei der Schmerz vom unteren Rücken ausgehend in Beine und Füße ausstrahlt.
Kopfschmerzen/ Migräne
Pulsierend, tritt bei Blutandrang in den Kopf auf, verbunden mit Hitzegefühl und Ohrensausen oder Tinnitus.
Magen-/ Darmbeschwerden
Auftreten zwei bis drei Stunden nach dem Essen, verbunden mit Völlegefühl. Süßspeisen, Fett und Alkohol verschlimmern die Symptome. Auch bei Nüchternschmerz, welcher durch Nahrungsaufnahme und Rückwärtsbeugung gebessert wird.
Verdauungsstörungen/ Magenverstimmung
Wiederkehrende Verstopfung mit grauem oder gelbem, knolligem Stuhl.

Dosierung, Wirkung und Zielgruppen

Anwendungsinformationen

Mandragora In der Schwangerschaft

Mandragora sollte in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht in Eigenmedikation angewendet werden.

Nebenwirkungen von Mandragora

Das Mittel ist stets gesondert aufzubewahren und für Kinder unter 12 Jahren nicht geeignet. Als Nebenwirkungen ist eine vorübergehende Verschlimmerung der Symptome zu beobachten. Bei sehr empfindlichen Patienten kann es zu allergischen Reaktionen kommen.

Mandragora Dosierung

Akute Beschwerden werden mit fünf Globuli bis zu fünfmal täglich therapiert. Das Mittel sollte allerdings nicht länger als eine Woche ununterbrochen verabreicht werden. Eine konstitutionelle Therapie bzw. chronische Beschwerden sollten mit einem Homöopathen abgestimmt werden.

Bei Magenbeschwerden reicht man fünf Globuli D6 eine halbe Stunde vor bzw. nach dem Essen. Zur Behandlung von Schlafstörungen werden fünf Globuli 30 Minuten vor dem Zubettgehen eingenommen.

Verbesserung & Verschlechterung

Verbesserung:
  • Bewegung
  • Druck
  • Zurückbeugen
  • Wärme
  • Ruhe
Verschlechterung:
  • Stehen
  • morgens
  • Schwüle

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