Homöopathische Hilfe bei Erkältungen & Grippe

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin | Unsere Quellenangaben | letzte Aktualisierung: 07.08.2018

Abbildung zu Erkältung/ Grippe/ fieberhafter Infekt
© pathdoc / Fotolia

Ein grippaler Infekt oder auch Erkältung genannt, ist eine akute Infektionskrankheit der Schleimhäute (von Nase, Nasennebenhöhlen, Bronchien und Hals). In der Regel werden Erkältungen vorwiegend von Viren ausgelöst, können aber auch durch Bakterien hervorgerufen werden (oder von beiden).

Der grippale Infekt unterscheidet sich wesentlich von der "echten" Grippe Influenza. Patienten sind von einem auf den anderen Moment richtig krank. Sie leiden unter hohem Fieber und großer Abgeschlagenheit.

Homöopathische Mittel werden zur Linderung der Symptome eingesetzt und um den Krankheitsverlauf abzumildern. 

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Erkältung/ Grippe/ fieberhafter Infekt, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Aconitum
plötzliches Auftreten und schnell steigendes Fieber, oft in Verbindung mit schnellem Puls. Infekt wird ausgelöst durch kaltes, trockenes Wetter oder Zug. Der Patient wirkt ängstlich und unruhig und empfindet großen Durst. Aconitum ist das Mittel für das Anfangsstadium.
Belladonna
fieberhafte Zustände mit hochrotem Kopf und feuchtem Schweiß in Verbindung mit Schüttelfrost. Die Pupillen sind erweitert und der Mund ist trocken, aber es besteht kein Durstgefühl. Der Infekt tritt plötzlich vor allem bei feuchtkaltem Klima auf.
Ferrum phosphoricum
bei beginnendem mittelhohem Fieber und Entzündungen, besonders bei Atemwegs-Katarrhen mit gereizten Schleimhäuten im Anfangsstadium.
Bryonia
bei sich langsam entwickelnden, fieberhaften Infekten, beginnend mit Schnupfen, später auch trockenem Husten sowie Kopfschmerzen. Das Fieber steigt langsam an, häufig kommt es zu säuerlich riechenden Schweißausbrüchen. Der Patient fühlt sich müde und matt, Bewegungen schmerzen.
Gelsemium
bei sich langsam entwickelnder Grippe mit leichtem bis mittelhohem Fieber ohne Durstgefühl, Kopf- und Halsschmerzen. Patient fühlt sich benommen und zerschlagen, das Gesicht ist rot und aufgedunsen. Schüttelfrost laufen vor allem am Rücken nach unten.
Rhus toxicodendron
bei grippalen Infekten, die mit starken Gliederschmerzen verbunden sind. Die Beschwerden entstehen als Folge von Kälte, Nässe oder starkem Schwitzen. Fieber geht mit Fieberbläschen und Schüttelfrost einher, der Kopf ist heiß, Hände und Füße sind eher kalt. Der Mund ist trocken, häufig hat die Zunge einen bräunlichen Belag. Man fühlt sich ruhelos und benommen. im Wechsel mit Arnica
Natrium chloratum
bei Erkältungen mit Fließschnupfen und häufigen Niesanfällen. Es können sich Fieberbläschen bilden, die Mundwinkel sind eingerissen und/oder die Lippen aufgesprungen.
Echinacea
Bei akuten Atemwegsentzündungen, fieberhaften Infekten, Schnupfen und Husten.
Tuberculinum
Neigung zu Erkältung, bakteriellen und viralen Infekten, Mandelentzündungen. Geschwollene Lymphknoten. Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeit.
Sticta pulmonaria
Bei den ersten Anzeichen einer beginnenden Erkältung mit anfänglicher Sekretabsonderung, die im Verlauf immer weniger wird.

Ursachen

  • Infektion mit Viren

Symptome einer Erkältung/grippalem Infekt

Eine Erkältung zeigt ähnliche Symptome wie eine Grippe, welche jedoch bei weitem nicht so ausgeprägt sind, wie bei einer echten Grippe:

Die "echte" Grippe - Influenza

Die "echte" Grippe (medizinisch: Influenza) wird durch Influenzaviren ausgelöst, die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion.

Gefährdet sind vor allem

  • immungeschwächte Menschen
  • älteren Menschen
  • Schwangere und
  • Kinder.

Symptome einer Grippe

Infizierte zeigen in der Regel fast schlagartig folgende Symptome:

  • hohes Fieber,
  • Schüttelfrost,
  • Kopf- und Gliederschmerzen,
  • Abgeschlagenheit,
  • Müdigkeit,
  • Unwohlsein.

Behandlung einer Grippe

Behandelt wird die Grippe mit antiviralen Medikamenten und absoluter Schonung und Bettruhe, damit der Körper sich erholen kann. Ernstere Probleme können beim oben genannten Personenkreis auftreten.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.
Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

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Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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