Homöopathische Unterstützung bei

Kummer/ Trauer

Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Inhaltliche Betreuung
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Aktualisiert am: 07.08.2018



Trauer stellt sich als natürliche psychische Wirkung auf Verluste ein, zum Beispiel wenn ein geliebter Mensch stirbt. Darum ist Trauer eine lebenswichtige Reaktion, die hilft, Abschied zu nehmen und das Erfahrene zu verarbeiten. Jeder erfährt Trauer auf individuelle Weise und muss ihr im Inneren für eine angemessene Zeit den notwendigen Raum gewähren. Würde man erlittene Verluste verdrängen, anstatt durch Trauer zu bewältigen, könnte dies zu psychischen und physischen Problemen führen.

Ebenso ist der Kummer, wenn Liebesbeziehungen zerbrachen oder Freundschaften in die Brüche gingen, eine notwendige Reaktion, um sich auf neue Situationen einzustellen.

Während der Trauerbewältigung begleiten und unterstützen homöopathische Mittel auf sanfte Art und Weise.

Welche homöopathischen Mittel helfen?

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Kummer/ Trauer, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Aconitum
bei plötzlichen, unerwarteten Ereignissen, die einen großen Schrecken und mit großer Heftigkeit erfahren werden z. B. einem unerwarteten Todesfall.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Ignatia
starke Stimmungsschwankungen in Verbindung mit Überempfindlichkeit. Patient kommt über einen Verlust nicht hinweg. Stiller Kummer, Heimweh, Liebeskummer. Patient seufzt viel.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Natrium chloratum
bei lang anhaltendem Kummer, der auch körperliche Beschwerden nach sich zieht. Patient neigt zur Depression, zieht sich zurück, hat Schuldgefühle und verträgt keinen Trost

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Gründe für Trauer und Kummer

  • Tod eines geliebten Menschens
  • Liebesaus
  • Stress
  • berufliche Misserfolge
  • Heimweh

Häufig wird Trauer und Kummer von folgenden Symptomen begeiltet:

Trauer und Kummer bewältigen

Doch so bedeutend es ist, sich auf Trauer und Kummer einzulassen, um das Geschehene zu verarbeiten, so wichtig ist es auch, nicht übermäßig lange darin stecken zu bleiben. Ein Mensch muss sehen, dass sein Leben auch nach einem Verlust gut weitergehen kann. Dabei wird helfen, wenn man den eigenen Kummer relativiert, indem man auch die Verluste anderer wahrnimmt.

Trauer bei Kindern

Kinder trauern anders als Erwachsene, so kann ihre Trauer verschiedene Gesichter haben wie

  • Wut
  • Aggressivität
  • Weinen
  • Lachen
  • Albernheit
  • Nicht-Wahrhabenwollen
  • Verzweiflung

Diese Gefühle sind typische Anzeichen für trauernde Kinder und spiegeln ihre Zerrissenheit und innere Unsicherheit wieder.

In der Regel verarbeiten Kinder ihre Trauer in mehreren Phasen:

  • Abwehr und Verweigerung
  • Gefühlsausbrüche (wie Wut und Weinen)
  • Auffälliges Verhalten (vor allem Aggressivität wie Treten oder Schlagen; Schreien)

Damit Kinder ihre Trauer verarbeiten können, ist es wichtig, ihnen zu vermitteln, dass alle ihre Gefühle ihre Berechtigung haben und nicht unterdrückt werden sollten. Aufforderungen der Eltern wie „nicht weinen“ oder „nicht wütend sein“, sind hier fehl am Platz. Denn jedes Kind (wie auch jeder Erwachsene) geht mit seiner Trauer anders um. Kinder müssen ihren eigenen Weg finden und ihre Gefühle ausleben können, egal ob in Wut, Aggressivität oder übertriebene Albernheit.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 07.08.2018