Schwindelanfälle homöopathisch behandeln

Abbildung zu Schwindel (Vertigo)
© beerfan / Fotolia

Bei manchen tritt der Schwindel morgens nach dem Aufstehen auf, bei anderen wiederum völlig unvermutet. Schwindel gehört zu den häufigsten Krankheitserscheinungen, ist jedoch keine Krankheit im medizinischen Sinne, sondern ein Symptom, dass auf eine Reihe unterschiedlicher Erkrankungen hinweisen kann. Dabei wird unterschieden zwischen

  • Drehschwindel (die Umgebung dreht sich),
  • Schwankschwindel (Gefühl als ob der Boden schwankt) und
  • Liftschwindel.

Homöopathie lindert Schwindel sanft und ohne Nebenwirkungen.

 

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Schwindel (Vertigo), das am besten zu Ihrer Situation passt.

durch nervöser Unruhe z. B. wegen bevorstehender Ereignisse oder durch Angst wie Höhen- und Tiefenangst. Zittriges, unsicheres Gehen besonders im Dunkeln und bei geschlossenen Augen, oft auch mit Ohrensausen.
nach Kopfverletzungen wie Schädelprellung oder Gehirnerschütterung, was unbedingt vom Arzt abgeklärt werden muss. Auch bei Drehschwindel, der zum Hinfallen führt.
mit Schmerzen im Nacken oder Hinterkopf, die bis zur Stirn ziehen können. Möglicherweise mit Sehstörungen oder mit Ohrensausen.
Schwindel vor allem beim Aufstehen oder wenn man den Kopf in den Nacken legt. Auslöser sind geistige Erschöpfung und körperliche Schwächezustände.
verursacht durch Kreislaufbeschwerden oder durch Blutandrang im Kopf.
entsteht durch jede Bewegung wie Augen drehen, beim Bücken oder beim Drehen im Bett. Oft mit Angstzuständen oder bei großer Müdigkeit.
mit Übelkeit und vergeblichem Brech- oder Würgereiz. Dabei katerartige Kopfschmerzen über einem Auge oder im Hinterkopf. Auch nach übermäßigem Alkoholgenuss, bei Vergiftungen oder Chemotherapie.
mit Übelkeit und Erbrechen oder rasenden Kopfschmerzen. Verschlimmert sich bei Bewegung.
vor allem beim Aufstehen, häufig mit Übelkeit und evtl. Ohrensausen. Verschlimmerung durch Schlafmangel und gestörten Schlafrhythmus.
Beim Aufsetzen oder Umlagerungen in horizontaler Lage kommt es zu einem durch Blutarmut ausgelöstem Drehschwindel.
Der Kopf scheint aufgeblasen, man fühlt sich berauscht und von außen eingeengt, als wäre ein aufblasbarer Ring darum gelegt. Die Wangen sind gerötet. Meist in Verbindung mit drückendem Kopfschmerz und Ohrensausen.
Wiederkehrender Schwankschwindel beim Aufstehen, Augenöffnen, Strecken oder bei Kopfdrehungen. Man hat das Gefühl, nach rechts zu kippen.
Man fühlt sich wie betrunken, kann nicht auf fließendes Wasser schauen.
Die Patienten leiden bei Ohrgeräuschen begleitend unter Schwindel. Schwindel nach Minderdurchblutung des Gehirns infolge eines Schlaganfalls.
Schwindel bei Bewegung oder beim Aufstehen vom Liegen oder Sitzen. An der frischen Luft lässt der Schwindel nach.
Schwindel mit der Neigung, nach hinten zu fallen.
Den Patienten ist schwindelig und sie neigen dazu, nach links zu kippen oder zu fallen.
Schwindelgefühl, dass sich vom Hinterkopf zum Vorderkopf wellenförmig ausbreitet.

Symptome von Schwindel

Schwindel, medizinisch Vertigo genannt, ist eine unangenehme Erscheinung. Im Kopf dreht sich alles, die räumliche Wahrnehmung ist gestört. Häufig werden Schwindelanfälle begleitet von

Ursachen für Schwindelanfälle

Schwindel ist ein Symptom, dem Dutzende von Ursachen zugrunde liegen können, darunter

  • Alkohol- oder Zigarettenkonsum,
  • körperliche Überanstrengung,
  • Stress oder
  • Vergiftungen.

Schwindel kann auch ein Anzeichen für schwerwiegende Erkrankungen sein wie

  • Epilepsie,
  • Gefäßverkalkung,
  • Herzinfarkt,
  • Hirnblutung,
  • Schlaganfall,
  • Schädel-Hirn-Trauma oder
  • Psychische Erkrankungen (wie Angststörungen und Panikattacken).

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlungen

Tritt Schwindel nur ab und zu auf, können einige Tipps und Hausmittel hilfreich sein. Bei häufigerem oder lang anhaltendem Schwindel, sollte ein Arzt aufgesucht werden, um die Ursache zu finden und zu behandeln.

Diese Tipps können bei Schwindel hilfreich sein:

  • Schnelles Aufstehen vermeiden
  • Ein Glas Wasser trinken
  • Etwas essen
  • Einige tiefe Atemzüge
  • Ginkgo biloba
  • Ingwer

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin
Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 19.03.2019