Übelkeit und Erbrechen homöopathisch behandeln

Dem Erbrechen geht normalerweise ein Unwohlsein voraus. Diese meist harmlose Befindlichkeitsstörung wird von den Betroffenen als "flaues Gefühl im Magen" und Brechreiz bezeichnet. Die Übelkeit mit anschließendem Erbrechen kann psychosomatisch verstärkt werden. Eine Magenverstimmung hat oft ein unverträgliches Essen zur Ursache, auf das der Magen gereizt reagiert (Verdauungsstörung). Migräne kann Übelkeit und Erbrechen verursachen, ebenso ein Übermaß an Alkohol.

Homöopathische Mittel sollen den Brechreiz dämpfen und begleitende Beschwerden lindern. 

Unsere Empfehlung: Finden Sie mehr Informationen zum Thema Übelkeit und Erbrechen bei Kindern in unserem Ratgeber Homöopathie für Kinder

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Übelkeit und Erbrechen, das am besten zu Ihrer Situation passt.

zusammen mit Durchfall, Brechdurchfall, aber nach kalten Getränken, nach Saurem, Früchten oder Eiscreme. Dabei Gefühl von Erschöpfung und Schwäche.
mit häufigem Aufstoßen und Würgereiz ohne erbrechen zu können. Häufig nach zu schwerem Essen, Alkohol- und Tabakgenuss. Nux vomica eignet sich auch bei leichten Vergiftungen oder Chemotherapie.
mit leerem, unangenehmen Gefühl im Magen, oft zusammen mit Kopfschmerzen oder Schwindel. Dabei starker Speichelfuss, Zunge ist nicht belegt. Übelkeit wird durch Erbrechen nicht besser. Fett, Eis und Obst wird nicht vertragen.
mit ranzig schmeckendem Aufstoßen, vor allem nach dem Verzehr von fettem Essen, Eis, Gebäck oder Kuchen. Der Mund ist trocken, mit pappigem Geschmack und trockener, belegter Zunge. Sehr geeignet für Kinder bei Übelkeit mit Erbrechen.
morgens bei nüchternem Magen, auch in der Schwangerschaft. Essen und Essensgeruch verstärken die Übelkeit.
Würgereiz und Erbrechen nach Alkohol oder fettreichen Speisen. Die Beschwerden gehen mit einem unangenehmen Druckgefühl im rechten Oberbauch einher. Mögliche stechende Schmerzen, eher rechtsseitig in der oberen Körperhälfte, die bis unter das rechte Schulterblatt reichen. Eventuell begleitet von wechselndem Durchfall / Verstopfung sowie chronischer Übelkeit.
Schwindelgefühle und Brechreiz wie bei einer Reisekrankheit (Autofahrten, Schiffsreisen). Begleitend kann Durchfall auftreten.
Spontanes Erbrechen nach Aufnahme von Flüssigkeit, begleitet von Blähungen und Bauchkrämpfen.
Chronische Brechanfälle während der Schwangerschaft mit Sodbrennen; kann durch Gerüche ausgelöst werden, häufig morgens. Erbrechen mit Schwindel und kalten Schweißausbrüchen. Der Appetit ist ungestört.
mit Sodbrennen und nagenden Schmerzen. Sofortiges Erbrechen bei kaltem Essen oder Trinken. Auch bei nervöser Übelkeit wegen bevorstehender Prüfungen.
Unverträglichkeit von fetten und süßen Speisen (Butter, fettiges Fleisch, süße Getränke). Es gluckert im Bauch, starkes Völlegefühl. Spontanes Erbrechen nach dem Essen, vorher saures Aufstoßen. Begleitender Durchfall ist möglich.
Schon der Anblick von Speisen verursacht Brechreiz. Koliken in Bauch.
Starke Appetitlosigkeit und spontanes Erbrechen - auch nüchtern - während der Periode. Essen lindert die Beschwerden.
Morgendliche Übelkeit, auch während des Essens. Man spuckt Blut und Galle. Auch bei morgendlichem Schwangerschaftserbrechen.
Unmittelbar nach dem Essen kommt es zu Druckschmerz im oberen Bauch und Sodbrennen. Man erbricht reichlich Flüssigkeit, hat Kopfschmerzen.
Man erbricht nach krampfartigen Magenschmerzen schwallartig das kurz zuvor Gegessene oder bei Nüchternerbrechen bittere Galle. Anschließend Kopfschmerz, Schwindel und ein körperliches Leeregefühl. Typisches Schwangerschaftserbrechen. Man schmeckt ranzige Milch.
Den Patienten ist sterbensübel. Sie fühlen sich elendig, schwach und fürchten ihn Ohnmacht zu fallen. Sie erbrechen unverdaute Nahrung, Schleim und Galle. Im Liegen geht es ihnen etwas besser, aber sobald sie sich im Bett aufrichten, wird ihnen wieder übel.
Kochgerüche verursachen Übelkeit und Erbrechen. Das Erbrochene ist gallig oder blutig. Leeregefühl und Unbehagen im Magen.
Übelkeit und Erbrechen in Verbindung mit Schwindel und erweiterten Pupillen. Besonders nach dem Essen tritt das Erbrechen auf.
Magenschmerzen mit Übelkeit, Würgen und Erbrechen von schwarzem Mageninhalt oder grünlichem, blutigem Schleim. Die Patienten sind außerordentlich entkräftet. Brennende und schneidende Magenschmerzen.

Ursachen von Übelkeit und Erbrechen

  • Magenschleimhautentzündung
  • Magengeschwür
  • Nahrungsmittelunverträglichkeit
  • Vergiftung
  • Schwangerschaft

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlung

Wenn Übelkeit und Erbrechen, trotz Schonkost, über einen längeren Zeitraum andauern, soll ein Arzt aufgesucht werden. Bei blutigem Erbrechen ist eine sofortige medizinische Abklärung erforderlich. Hier kann ein Magengeschwür die Ursache sein.

Starkes und häufiges Erbrechen kann den Elektrolythaushalt des Körpers durcheinander bringen. Gegen Übelkeit und Erbrechen helfen spezielle Magentees oder Kamillentee aus Apotheke und Drogerie.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin
Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 17.04.2019