Schnupfen homöopathisch behandeln

Als Schnupfen wird die überdurchschnittliche Absonderung eines schleimartigen Sekrets durch die Nase bezeichnet. Oft ist er Symptom einer Nasenentzündung, die Rhinitis genannt wird. Am häufigsten tritt diese im Zusammenhang mit einer Erkältung auf.

Der Schnupfen an sich definiert eine Sammlung verschiedener Symptome. Niesen und Niesreiz können genauso wie Juckreiz und die übermäßige Sekretabsonderung ein Anzeichen für Schnupfen und dessen Ursachen sein. Auch die Schwellung der Nasenschleimhaut, die das Atmen erschwert, sowie ein brennender Schmerzen können Anzeichen sein.

Homöopathische Mittel werden angewendet, um den Schleim zu verflüssigen, das Schnäuzen zu erleichtern und um begleitende Beschwerden zu lindern.

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Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Schnupfen, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Fließschnupfen mit einem scharfen, wund machenden Nasensekret und häufigem Niesen. Trändende Augen und raue Stimme, oft als Folge von Kälte und Wind.
bei Schnupfen und Heuschnupfen mit wässrigem scharfem Nasensekret und wunder Oberlippe.
milder Schnupfen mit wässrigem Nasensekrtet und brennenden Tränen. Oft in Verbindung mit häufigen Niesanfällen. Die Augen sind rot und geschwollen.
Fließschnupfen mit tropfender Nase und häufigen Niesenanfällen. Auch bei Heuschnupfen und bei chronischem Schnupfen mit Nasenbluten
zähschleimiges, gelbliches, fadenziehendes Nasensekret häufig mit rauer Stimme und kratzendem Hals. Setzt sich leicht in den Nebenhöhlen fest und verursacht einen unangenehmen Druck in Nase und Stirn. Sehr hilfreich bei schniefenden Kindern.
Fließschnupfen mit heftigem Juckreiz in der Nase häufig in Verbindung mit Kopfschmerzen. Symptome sind morgens stärker. Auslöser sind Kälte, Luftzug und Stress.
abwechselnd Fließ- und Stockschnupfen mit mildem, dicklichem, grün-gelbem Nasensekret. Dadurch Verschlechterung des Geruchsinns. Verschlimmerung abends und nachts. Frische Luft und Bewegung im Freien verbessern die Symptome.
Ätzende Absonderungen, die in Hals und Nase brennen, zum Teil mit Nasenbluten. Die Lippen sind rissig und aufgesprungen.
Leichte Erkältung bzw. Nasenschleimhautentzündung durch Zugluft oder allergieauslösende Substanzen mit ausgeprägten Niesattacken und wunden Nasenflügeln.
Allgemeine Erkältungsneigung, Beschwerden einseitig mit eitrigem, grüngelbem Auswurf
Stark verstopfte Nase mit Verlust des Geruchssinns. Grünliche, unangenehm riechende Absonderungen, die die Schleimhäute wund machen und zu Blutungen führen. Auch bei Stinknasen mit Propfen-Absonderungen.
Verstopfte Nase. Die Nasenschleimhäute sind trocken und verklebt, dadurch kommt es bei Berührung schnell zu Nasenbluten.
Chronische Rhinitis mit wässrigen oder schleimigen Absonderungen.
Wässriges Nasensekret, mit Blut durchsetzt. Auch bei verstopfter Nase.
Die Nase ist verstopft. Die Schleimhäute in der Nase sind trocken und brennen. Die Patienten verspüren einen unwiderstehlichen Drang zu niesen. Der Schnupfen verschlimmert sich bei jedem Temperaturwechsel und bei Luftzug.
Stockschnupfen mit verstopfter Nase. Die Nasenschleimhäute sind sehr trocken und neigen zum Bluten.
Schnupfen mit wunder Nase. Das rechte Nasenloch ist verstopft. Drückender Schmerz an der Nasenwurzel.
Chronischer oder immer wiederkehrender Schnupfen mit dicken, gelben Absonderungen und Kältegefühl in der Nase und im Rachen. Verschlimmerung durch Kälte und Einatmen kalter Luft.
Verstopfte Nase mit trockener Nasenschleimhaut und schmerzhaften Geschwüren in der Nase.
Schnupfen mit schleimigem Sekret und Juckreiz in der Nase. Die Patienten haben heftigen Niesreiz, ohne Niesen zu können.
Schnupfen mit laufender Nase und Niesen. Die Nase ist gerötet und wund.
Laufende Nase an der frischen Luft und Stockschnupfen in geschlossenen Räumen. Die Nase ist wund.
Sehr starker Schnupfen mit Brennen in den Nasenlöchern. Die Schleimhäute sind geschwollen, trocken rot und von blutigem Schleim bedeckt.
Schnupfen mit Schleimansammlung in der Nase und Hörminderung. Die Nasenschleimhäute sind geschwollen.
Heftiges Niesen und laufende Nase. Das Nasensekret ist ätzend und macht die Haut um die Nase herum wund.
Schnupfen in Verbindung mit Nasenbluten. Es brennt in der Nase und die Patienten müssen häufig niesen.
Schnupfen mit häufigem Niesen und viel wässrigem Nasensekret. Die Nasenlöcher brennen.
Chronischer Schnupfen mit Schleimbildung. Die Patienten können nichts mehr riechen und bekommen beim Waschen Nasenbluten.

Ursachen von Schnupfen

  • Infektion mit Viren oder Bakterien
  • Allergien
  • Heuschnupfen
  • Nasenpolypen
  • Reizstoffe wie Staub oder Lösungsmittel 

Symptome

  • verstopfte Nase
  • Fließschnupfen
  • erschwerte Nasenatmung
  • Geruchsverlust

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlung

Auslöser für einen Schnupfen können über 200 verschiedene Viren sein. Auf Grund der Vielzähligen Ansteckungsmöglichkeiten ist es meist nicht möglich Impfstoffe gegen Schnupfen zu entwickeln. Die Symptome des Schnupfens können aber mit Hilfe von Nasensprays eingedämmt werden. Auch ein Abklingen der Schleimhautschwellung kann mit ihnen herbeigeführt werden. Durch regelmäßiges Durchspülen der Nase kann die Anfälligkeit für Schnupfen gesenkt werden.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin
Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 16.04.2019