Homöopathische Unterstützung bei

Schnupfen

Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Inhaltliche Betreuung
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Aktualisiert am: 16.04.2019



Als Schnupfen wird die überdurchschnittliche Absonderung eines schleimartigen Sekrets durch die Nase bezeichnet. Oft ist er Symptom einer Nasenentzündung, die Rhinitis genannt wird. Am häufigsten tritt diese im Zusammenhang mit einer Erkältung auf.

Der Schnupfen an sich definiert eine Sammlung verschiedener Symptome. Niesen und Niesreiz können genauso wie Juckreiz und die übermäßige Sekretabsonderung ein Anzeichen für Schnupfen und dessen Ursachen sein. Auch die Schwellung der Nasenschleimhaut, die das Atmen erschwert, sowie ein brennender Schmerzen können Anzeichen sein.

Homöopathische Mittel werden angewendet, um den Schleim zu verflüssigen, das Schnäuzen zu erleichtern und um begleitende Beschwerden zu lindern.

Unsere Empfehlung: Finden Sie mehr Informationen zum Thema Schnupfen bei Kindern in unserem Ratgeber "Homöopathie für Kinder"

Welche homöopathischen Mittel helfen?

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Schnupfen, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Allium cepa
Fließschnupfen mit einem scharfen, wund machenden Nasensekret und häufigem Niesen. Trändende Augen und raue Stimme, oft als Folge von Kälte und Wind.

Weitere Informationen zum Mittel Allium cepa

Arsenicum album
bei Schnupfen und Heuschnupfen mit wässrigem scharfem Nasensekret und wunder Oberlippe.

Weitere Informationen zum Mittel Arsenicum album

Euphrasia
milder Schnupfen mit wässrigem Nasensekrtet und brennenden Tränen. Oft in Verbindung mit häufigen Niesanfällen. Die Augen sind rot und geschwollen.

Weitere Informationen zum Mittel Euphrasia

Natrium chloratum
Fließschnupfen mit tropfender Nase und häufigen Niesenanfällen. Auch bei Heuschnupfen und bei chronischem Schnupfen mit NasenblutenWeitere Informationen zum Mittel Natrium chloratum

Kalium bichromicum
zähschleimiges, gelbliches, fadenziehendes Nasensekret häufig mit rauer Stimme und kratzendem Hals. Setzt sich leicht in den Nebenhöhlen fest und verursacht einen unangenehmen Druck in Nase und Stirn. Sehr hilfreich bei schniefenden Kindern.

Weitere Informationen zum Mittel Kalium bichromicum

Nux vomica
Fließschnupfen mit heftigem Juckreiz in der Nase häufig in Verbindung mit Kopfschmerzen. Symptome sind morgens stärker. Auslöser sind Kälte, Luftzug und Stress.

Weitere Informationen zum Mittel Nux vomica

Pulsatilla
abwechselnd Fließ- und Stockschnupfen mit mildem, dicklichem, grün-gelbem Nasensekret. Dadurch Verschlechterung des Geruchsinns. Verschlimmerung abends und nachts. Frische Luft und Bewegung im Freien verbessern die Symptome.

Weitere Informationen zum Mittel Pulsatilla

Arum triphyllum
Ätzende Absonderungen, die in Hals und Nase brennen, zum Teil mit Nasenbluten. Die Lippen sind rissig und aufgesprungen.

Weitere Informationen zum Mittel Arum triphyllum

Aralia racemosa
Leichte Erkältung bzw. Nasenschleimhautentzündung durch Zugluft oder allergieauslösende Substanzen mit ausgeprägten Niesattacken und wunden Nasenflügeln.

Weitere Informationen zum Mittel Aralia racemosa

Calendula
Allgemeine Erkältungsneigung, Beschwerden einseitig mit eitrigem, grüngelbem Auswurf

Weitere Informationen zum Mittel Calendula

Marum verum
Stark verstopfte Nase mit Verlust des Geruchssinns. Grünliche, unangenehm riechende Absonderungen, die die Schleimhäute wund machen und zu Blutungen führen. Auch bei Stinknasen mit Propfen-Absonderungen.

Weitere Informationen zum Mittel Marum verum

Ammonium carbonicum
Verstopfte Nase. Die Nasenschleimhäute sind trocken und verklebt, dadurch kommt es bei Berührung schnell zu Nasenbluten.

Weitere Informationen zum Mittel Ammonium carbonicum

Cyclamen
Chronische Rhinitis mit wässrigen oder schleimigen Absonderungen.

Weitere Informationen zum Mittel Cyclamen

Eucalyptus
Wässriges Nasensekret, mit Blut durchsetzt. Auch bei verstopfter Nase.

Weitere Informationen zum Mittel Eucalyptus

Ichthyolum
Die Nase ist verstopft. Die Schleimhäute in der Nase sind trocken und brennen. Die Patienten verspüren einen unwiderstehlichen Drang zu niesen. Der Schnupfen verschlimmert sich bei jedem Temperaturwechsel und bei Luftzug.

Weitere Informationen zum Mittel Ichthyolum

Rauwolfia
Stockschnupfen mit verstopfter Nase. Die Nasenschleimhäute sind sehr trocken und neigen zum Bluten.

Weitere Informationen zum Mittel Rauwolfia

Bromum
Schnupfen mit wunder Nase. Das rechte Nasenloch ist verstopft. Drückender Schmerz an der Nasenwurzel.

Weitere Informationen zum Mittel Bromum

Cistus canadensis
Chronischer oder immer wiederkehrender Schnupfen mit dicken, gelben Absonderungen und Kältegefühl in der Nase und im Rachen. Verschlimmerung durch Kälte und Einatmen kalter Luft.

Weitere Informationen zum Mittel Cistus canadensis

Corallium rubrum
Verstopfte Nase mit trockener Nasenschleimhaut und schmerzhaften Geschwüren in der Nase.

Weitere Informationen zum Mittel Corallium rubrum

Euphorbium
Schnupfen mit schleimigem Sekret und Juckreiz in der Nase. Die Patienten haben heftigen Niesreiz, ohne Niesen zu können.

Weitere Informationen zum Mittel Euphorbium

Fagopyrum
Schnupfen mit laufender Nase und Niesen. Die Nase ist gerötet und wund.

Weitere Informationen zum Mittel Fagopyrum

Kalium nitricum
Laufende Nase an der frischen Luft und Stockschnupfen in geschlossenen Räumen. Die Nase ist wund.

Weitere Informationen zum Mittel Kalium nitricum

Mercurius corrosivus
Sehr starker Schnupfen mit Brennen in den Nasenlöchern. Die Schleimhäute sind geschwollen, trocken rot und von blutigem Schleim bedeckt.

Weitere Informationen zum Mittel Mercurius corrosivus

Mercurius jodatus flavus
Schnupfen mit Schleimansammlung in der Nase und Hörminderung. Die Nasenschleimhäute sind geschwollen.

Weitere Informationen zum Mittel Mercurius jodatus flavus

Scilla
Heftiges Niesen und laufende Nase. Das Nasensekret ist ätzend und macht die Haut um die Nase herum wund.

Weitere Informationen zum Mittel Scilla

Senecio
Schnupfen in Verbindung mit Nasenbluten. Es brennt in der Nase und die Patienten müssen häufig niesen.

Weitere Informationen zum Mittel Senecio

Senega
Schnupfen mit häufigem Niesen und viel wässrigem Nasensekret. Die Nasenlöcher brennen.

Weitere Informationen zum Mittel Senega

Antimonium sulfuratum aurantiacum
Chronischer Schnupfen mit Schleimbildung. Die Patienten können nichts mehr riechen und bekommen beim Waschen Nasenbluten.

Weitere Informationen zum Mittel Antimonium sulfuratum aurantiacum

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Ursachen von Schnupfen

  • Infektion mit Viren oder Bakterien
  • Allergien
  • Heuschnupfen
  • Nasenpolypen
  • Reizstoffe wie Staub oder Lösungsmittel 

Symptome

  • verstopfte Nase
  • Fließschnupfen
  • erschwerte Nasenatmung
  • Geruchsverlust

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlung

Auslöser für einen Schnupfen können über 200 verschiedene Viren sein. Auf Grund der Vielzähligen Ansteckungsmöglichkeiten ist es meist nicht möglich Impfstoffe gegen Schnupfen zu entwickeln. Die Symptome des Schnupfens können aber mit Hilfe von Nasensprays eingedämmt werden. Auch ein Abklingen der Schleimhautschwellung kann mit ihnen herbeigeführt werden. Durch regelmäßiges Durchspülen der Nase kann die Anfälligkeit für Schnupfen gesenkt werden.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Redaktionelle Leitung und Qualitätssicherung: Heilpraktikerin

Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 16.04.2019

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!