Eucalyptus
in der Homöopathie

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin | Unsere Quellenangaben | letzte Aktualisierung: 07.08.2018

Abbildung des homöopathischen Einzelmittels Eucalyptus Abbildung
beispielhaft
Hauptanwendungsgebiete:
  • Blasenentzündung
  • Durchfall
  • Erkältungskrankheiten
Anwendungsgebiete im Detail
Typische Potenzen:
Urtinktur, D6 bis D12
Deutsche Bezeichnung: Fieberbaum, Tasmanischer Blaugummibaum
Stoffart: Heilpflanze

Was ist Eucalyptus?

Der Eucalyptusbaum ist ein imposanter schnellwüchsiger Laubbaum. Vereinzelt wurden Wuchshöhen bis zu 100 m verzeichnet. Er ist beheimatet in Australien, Kalifornien und im Nord-Süden von Wales; seine Blätter werden als Nahrungsmittel von Koala-Bären bevorzugt. Die Blätter enthalten neben Eucalyptusöl auch Terpinol, Camphen und Mytenol und haben damit eine antiseptische Wirkung. Die Homöopathie greift zur Herstellung der Urtinktur auf die getrockneten Zweige und Blätter reiferer Bäume zurück.

Anwendung von Eucalyptus

Eucalyptus wirkt auf die Schleimhäute und kann als Heilmittel bei allen Altersgruppen auch in Selbstmedikation verwendet werden. Zwar selten eingesetzt, zeigt das Mittel dennoch positive Wirkung bei verschiedenen Beschwerden der Atemwege, des Urogenital- und Verdauungstraktes. Es wirkt dabei durchblutungsfördernd und antiseptisch. Eucalyptus beeinflusst die Flora der Harnwege und Harnblase sowie die Schleimhäute von Magen und Darm positiv.

Das Mittel wird hauptsächlich genutzt, um rein körperliche Beschwerden zu lindern; der seelische Aspekt tritt bei Anwendung des Mittels eher in den Hintergrund. Eucalyptus passt als Erste-Hilfe-Mittel in eine homöopathische Haus-, Reise- oder Kinderapotheke.

Erscheinungsbild

Im Gegensatz zu einem gesunden, vitalen und fröhlichem Menschen wirken kranke Eucalyptus-Menschen sehr bedürftig und niedergeschlagen. Sie scheuen jegliche körperliche Anstrengung verlieren sich in Alkoholgenuss, zeigen Schwermut und Antriebslosigkeit, sind gleichzeitig sehr unruhig. Eine körperliche Schwäche ist vorherrschend und mindert jegliche geistige Betätigung. Mandeln und Lymphknoten sind geschwollen, ebenso die Gelenke, welche stechend schmerzen und sich steif anfühlen.

Man möchte sich nicht bewegen; insbesondere nachts wird von einer Beschwerdeverschlimmerung, die den Schlaf stark beeinträchtigt, berichtet.

Darreichungsform von Eucalyptus

Man gibt Globuli oder Tropfen drei- bis fünfmal täglich mit reichlich Wasser.

Anwendungsgebiete in der Übersicht

Blasenbeschwerden und Blasenentzündungen
Auffällig riechender Urin, verbunden mit schmerzhaft schneidendem Ausscheiden. Blutbeimengungen sind möglich.
Durchfall
Blutige, dünnflüssige und übelriechende Durchfälle. Erhöhtes Durstgefühl.
Durst, groß
Mit dem Durstgefühl geht Schüttelfrost einher, man fühlt sich matt und kraftlos. Es kann kurzfristig zu erhöhter Körpertemperatur kommen.
Fieber
Unregelmäßig erhöhte Körpertemperatur mit Schweißbildung. Allgemeine Mattigkeit und Schüttelfrost, dazu starker Durst.
Husten/ Bronchitis
Bei dünnem Auswurf, der mit Blut oder / und Eiter durchsetzt ist. Die Bronchien erscheinen schmerzhaft gereizt, der Schmerz ist eher schneidend. Leitend sind Reizhusten und Atemnot.
Schlafstörungen
Husten in der Nacht. Der Hals fühlt sich verschwollen an, kann schmerzen. Man hat starken Durst. Die Atmung ist schnell. Obwohl man müde ist, kann man nicht ein- und durchschlafen, ist sehr unruhig, wälzt sich im Bett.
Schnupfen
Wässriges Nasensekret, mit Blut durchsetzt. Auch bei verstopfter Nase.

Dosierung, Wirkung und Zielgruppen

Anwendungsinformationen

Eucalyptus in der Schwangerschaft

Das Mittel kann in der Schwangerschaft ohne Nebenwirkungen verabreicht werden. Es eignet sich vorzugsweise zur Therapie von Erkältungskrankheiten mit Husten und bei Schwellungen der Gelenke ohne besondere Ursache. Dieses gilt auch bei Blasenbeschwerden, die vorübergehend auftreten.

Schwangere sollten mit Eucalyptus keine länger andauernden bzw. chronischen Beschwerden eigenständig behandeln, sondern das Mittel nur im akuten Fall einsetzen.

Nebenwirkungen von Eucalyptus

Bei der Ersteinnahme können kurzfristig Fieber, Hitzewallungen und unangenehm riechender Schweiß sowie Schüttelfrost auftreten. Die Symptome verstehen sich als homöopathische Erstverschlimmerung und deuten auf die richtige Mittelwahl. Die Symptomatik sollte nicht länger als eine halbe Stunde andauern, andernfalls muss ein Alternativmittel gesucht werden. Andere Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Das Mittel verträgt sich mit anderen Arzneien der Schulmedizin.

Eucalyptus Dosierung

Das Mittel wirkt hauptsächlich auf körperlicher Ebene und wird darum vorzugsweise in der Urtinktur (Tropfen) oder als Globuli in den Verdünnungen D3, D6 oder D12 auf ein großes Glas stilles Wasser verabreicht. Man reicht jeweils fünf Tropfen oder Globuli, diese bei akuten Beschwerden drei- bis fünfmal täglich, ggf. auch häufiger.

Kinder erhalten zwei bis drei Globuli. Über Langzeitbehandlungen gibt es keine zuverlässigen Studien.

Verbesserung & Verschlechterung

Verbesserung:
  • Keine Angaben
Verschlechterung:
  • nachts

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