Heuschnupfen homöopathisch behandeln

Abbildung zu Heuschnupfen/ allergischer Schnupfen
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Pollenzeit = Heuschnupfenzeit. Wir zeigen Ihnen, wie die Homöpathie helfen kann

Der Heuschnupfen, auch allergische Rhinitis genannt, betrifft die oberen Atemwege und geht mit einer hohen Anzahl an Begleiterkrankungen einher. Komplikationen des Heuschnupfens können bis zum allergischen Asthma führen.

Pollenallergiker sollten Wiesen und Felder meiden. In den Medien wird über die tägliche Pollenbelastung informiert. Mit diesem Hintergrundwissen können Allergiker ihre Tage besser planen.

Bei Heuschnupfen werden homöopathische Mittel sowohl zur Linderung der Beschwerden wie auch zur Senkung der Allergieneigung angewendet.

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Heuschnupfen/ allergischer Schnupfen, das am besten zu Ihrer Situation passt.

brennender, wund machender Fießschnupfen bei verstopfter Nase. Patient niest häufig, weil die Nase juckt. Die Augen tränen und fühlen sich heiß an.
Fließschnupfen mit wund machendem Sekret verbunden mit häufigem Niesen. Die Augenbindehäute sind gereizt und tränen. Frische Luft bessert die Beschwerden.
milder Fließschnupfen mit heißen, brennenden Tränen. Die Augen sind rot entzündet und geschwollen. Es kommt zu häufigen Niesanfällen, auch harter Husten ist möglich.
wässriger, brennender Fließschnupfen mit heftigen Niesattacken, besonders morgens. Die Augen brennen und tränen. Häufig tritt zusätzlich ein Lippenherpes auf.
bei Lachesis treten alle Symptome betont links auf. Das linke Nasenloch ist eher geschwollen, der Fließschnupfen kommt eher aus dem linken Nasenloch. Auch Brennen und Jucken der Augen ist am linken Augen stärker als am rechten.
Heuschnupfen mit intensivem Augenbrennen und Jucken der Atemwegsschleimhäute, insbesondere des Gaumens. Das Riechvermögen ist eingeschränkt.
Niesattacken und Fließschnupfen mit asthmatischem Husten und auftretender Atemnot. Tränende Augen mit großem Juckreiz.
Fließschnupfen mit aggressiver Schleimabsonderung, meistens morgens. Die Nase ist verstopft mit roten Rändern, man kann nur durch den Mund atmen. Extrem nasale Sprache.
Die Heuschnupfen-Symptomatik ist gekennzeichnet durch starken Juckreiz in Gaumen, Hals und Nase. Die Patienten haben das Bedürfnis, sich andauernd zu räuspern. Sie haben das Gefühl, als sei der Hals zugeschwollen.
Reichlich scharfes und dünnflüssiges Nasensekret. Die Nase ist wund und brennt. Mitbeteiligung der Bronchien. Verschlimmerung drinnen und während der Nacht.

Ursachen von Heuschnupfen

Heuschnupfen entsteht, wenn das Immunsystem bestimmte Eiweiße von Blütenpollen als Feind erkennt und bekämpft. Diese Fehlreaktion des Immunsystems führt zur Bildung von Antikörpern, die sich bei erneutem Kontakt mit den Pollen an Mastzellen heften. Die Mastzellen schütten Histamine zur Abwehr aus. Diese wiederum lösen die für Heuschnupfen typischen Symptome aus.

Symptome von Heuschnupfen

Treffen die allergieauslösenden Substanzen auf die Nasenschleimhäute, entwickelt sich ein allergischer Schnupfen. Gelangen sie in die Augen, entsteht eine Bindehautentzündung. Schnupfen und Bindehautentzündung treten bei Heuschnupfen häufig in Kombination auf. 

  • Juckende oder brennende Augen
  • Gerötete Augen
  • Tränende Augen
  • Juckende oder kribbelnde Nase
  • Fließschnupfen
  • Verstopfte Nase
  • Niesanfälle
  • Asthma

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlung

Bei warmem und windigem Wetter sind längere Aufenthalte im Freien möglichst zu vermeiden und Fenster und Türen geschlossen zu halten. Pollenallergiker sollten sich täglich die Haare waschen. Der beste Zeitpunkt ist abends vor dem Schlafengehen. Das verschafft Ihnen eine ruhige und erholsame Nacht. Wer unter Heuschnupfen leidet für den ist Urlaub am Meer oder im Hochgebirge zu empfehlen.

Verbringen Sie ein paar Sommerwochen auf einer Insel oder bei einer nahezu pollenfreien Kreuzfahrt. Schaffen Sie sich in die Berge, am besten über 2000 Meter und lassen Sie sich die reine, nahezu pollenfreie Luft um die Nase wehen.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin
Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 07.08.2018