Homöopathische Unterstützung bei

Allergie

Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Inhaltliche Betreuung
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Aktualisiert am: 07.08.2018



Allergie - Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems
Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem überempfindlich und allergisch auf harmlose Umweltstoffe wie

  • Hausstaub (Hausstauballergie),
  • Blütenpollen (Heuschnupfen),
  • Tierhaare (Tierhaarallergie),
  • bestimmte Nahrungsmittel (Nahrungsmittelallergie) oder
  • Schimmel (Schimmelpilzallergie).

Statt nur schädliche Krankheitserreger wie Pilze, Viren oder Parasiten abzuwehren, stürzt sich das körpereigene Immunsystem auch auf ungefährliche Bestandteile der Umwelt.

Weiterhin können Menschen auch auf Kosmetika, auf Insektengifte oder Arzneimittel allergisch reagieren. Im Prinzip kann jeder Mensch zum Allergiker werden. Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit hoch, die Neigung zu allergischen Reaktionen zu vererben.

Homöopathische Mittel werden zur Linderung der akuten Beschwerden angewendet. Niesreiz, Augentränen oder laufende Nase sprechen gut auf die Arzneimittel an. An die Akutbehandlung sollte sich während der beschwerdefreien Zeit eine Konstitutionsbehandlung anschließen. Das Immunsystem wird gestärkt und die Allergiebereitschaft gelindert.  

Welche homöopathischen Mittel helfen?

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Allergie, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Cardiospermum
Vor allem bei allergischen Reaktionen oder Entzündungen, die durch Medikamente oder andere chemische Reize verursacht worden sind, ebenso bei leicht allergischen, juckenden oder minder schmerzenden Reaktionen auf Insektenstiche.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Acidum formicicum
Asthmatischer Husten mit Atemnot, Augenjucken, Hautausschläge, Blähungen und Durchfall, hervorgerufen durch Allergien gegen Tierhaare, Hausstaub, Schimmelpilz und Nahrungsmittel.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Sabadilla
Allergischer Fließschnupfen mit starken Niesanfällen wie bei Pollen- oder Hausstauballergie. Die Nase ist wund und brennt, Rachen und Gaumen jucken.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

China officinalis
Unverträglichkeit gegenüber Nahrungsmitteln, die Verdauungsbeschwerden und Darmentzündungen hervorrufen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Galphimia
Überempfindlichkeit gegen Tierhaare, bei der es zu Hautreaktionen und / oder allergischem Schnupfen kommt.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Sticta pulmonaria
Häufiges Niesen und stark verstopfte Nase wie bei Heuschnupfen. In der Nase bilden sich Krusten. Sekrete können nicht abfließen. Die Nasenschleimhaut ist ausgetrocknet.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Symptome einer Allergie

So vielfältig die Allergien sind, so unterschiedlich sind auch die Symptome:

Allergietypen

Allergien werden in vier Typen unterschieden, da sie sich in Art der Reaktion und der Allergieauslöser, sowie nach der Dauer bis zum Auftreten der Beschwerden, unterscheiden.

Typ 1 – Soforttyp

Ca. 90 Prozent aller Allergien fallen unter diesen Typ. Die Beschwerden setzen häufig schon wenige Minuten nach dem Kontakt mit dem Allergen ein und äußern sich zum Beispiel als Heuschnupfen. Typische Allergien die zu diesen Soforttyp gehören sind unter anderem die

  • Haustauballergie,
  • Tierhaarallergie,
  • Insektenstichallergie oder
  • allergisches Asthma.

Es muss jedoch eine Sensibilisierung mit dem Allergen stattgefunden haben, bevor eine allergische Reaktion auftreten kann. Eine Sensibilisierung entsteht bei Heuschnupfen z. B. durch den Kontakt mit bestimmten Blütenpollen.

Typ 2 und Typ 3 – verzögerte Reaktionstypen

Beim Typ 2 tritt die Reaktion der Allergie meist nach zwei bis vier Stunden auf, d. h. also verzögert. Die entsprechenden Antikörper werden bei dieser Reaktion direkt an die Oberfläche körpereigener Zellen gebunden. Dadurch wird die körpereigene Zelle selbst zu einem Antigen, welches wiederum bekämpft werden muss. Es kommt zu einer zellzerstörenden Aktivität und zur Entzündungsverstärkung. Die daraus entstehenden Folgen können z. B. Blutarmut oder die Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen sein.

Die Symptome einer allergischen Reaktion vom Typ 3 äußern sich durch eine kurze Frühphase und einem Höhepunkt. Nach anfänglichen Reaktionen treten nach vier bis sechs Stunden weitere Beschwerden auf. Durch organische Stoffe, wie z. B. Bestandteile der Sporen von Schimmelpilzen, kann eine Typ-3-Allergie hervorgerufen werden. Die Folge einer Allergie des Typs 3 kann z. B. eine „Farmerlunge“ sein, die sich durch häufigen, intensiven Kontakt mit Schimmelpilzen entwickelt und durch eine Entzündung der Lungenbläschen entsteht. Bei Typ-3-Allergien kann es auch zu Arthritis kommen.

Typ 4 – Spätreaktionstyp

Die kleinen Allergene beim Spät- oder Ekzemtyp können durch die Hornschicht der Haut in den Körper eindringen. Allerdings müssen diese erst durch bestimmte Zellen in die Oberhaut eingebunden und aufgearbeitet werden. Vom Eindringen des Allergens bis zum Auftreten der Symptome vergeht daher viel Zeit (ca. 1 bis 3 Tage). Das allergische Kontaktekzem ist für eine Spätreaktion ein sehr gutes Beispiel. Findet kein neuer Allergenkontakt statt, so bildet sich die Hautentzündung nach ca. drei bis vier Tagen wieder zurück. Ist die Haut allerdings schon vorgeschädigt, können die Kontaktallergene leichter eindringen und es findet eine deutlich schnellere Sensibilisierung der Haut statt.

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Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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Letzte Aktualisierung: 07.08.2018