Homöopathische Hilfe bei Wechseljahresbeschwerden

Abbildung zu Wechseljahresbeschwerden (Klimakteriumsbeschwerden)
© highwaystarz / Fotolia

Die Wechseljahresbeschwerden sind keine Krankheit, sondern Begleiterscheinungen einer natürlichen Umstellung im weiblichen Körper. Die Eierstöcke reduzieren in einem bis zu 10 Jahre dauernden Prozess die Produktion von Eizellen, bis sie völlig zum Erliegen kommt. Diese hormonelle Umstellung ist die Ursache der Wechseljahresbeschwerden.

Während dieser Umstellungsphase sollen homöopathische Mittel hilfreich sein, um die auftretenden Beschwerden zu lindern. 

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Wechseljahresbeschwerden (Klimakteriumsbeschwerden), das am besten zu Ihrer Situation passt.

mit hellroten Blutungen. Besonders der Kopf ist wird schnell rot, ist heiß und schweißig. Trockener Mund und Schleimhäute. Häufig in Verbindung mit Schlafstörungen.
keine Periode gleicht der anderen. Hitzewallungen und nächtliches Schwitzen. Stimmungsschwankungen und Weinerlichkeit, Hitze wird schlecht vertragen. Geeignet für den blonden, blauäugigen Frauentyp.
mit Hitzewallungen und Schweißausbrüchen schon bei kleinsten Anstrengungen. Patientin fühlt sich ausgelaugt, alles ist zuviel. Schmerzen und Abneigung gegen Sex sowie das Gefühl der Absenkung der Gebärmutter. Geeignet für den dunkelhaarigen, braunäugigen Frauentyp.
unregelmäßige eher schwache Periode mit Hitzewallungen. Häufig Unterleibs-, Muskel- und Gelenkschmerzen aber auch Nacken-, Rücken- oder Kopfschmerzen. Patientin hat Schlafprobleme und neigt zu Angstgefühlen und Depressionen.
mit Hitzewallungen, Schweißausbrüchen, rotem Gesicht und der Neigung zu Ohnmacht oder Schwächeanfällen. Häufig Hautprobleme durch trockene, schuppige oder unreine Haut. Besonders nachts heiße Füße. Patientin neigt zu Melancholie.
Hitzewallungen und Schweißausbrüche wechseln sich mit Frieren ab. Unregelmäßige Periode, die vor allem bei Verspätung zu Gereiztheit, Unterleibs- und Kopfschmerzen führen, die bei Einsetzen der Blutung schlagartig aufhören. Patientin hat großen Redebedarf und verträgt keine enge Kleidung, besonders nicht am Hals.
Hitzewallungen mit rotem, heißem Gesicht sowie brennend heißen Händen und Füßen. Häufig mit Bluthochdruck sowie Migräne mit Übelkeit und Erbrechen. Patientin ist oft ungeduldig und cholerisch.
Starke Reizbarkeit und plötzlich auftretende Hitzewallungen
Die Blutungen sind unregelmäßig, dann aber übermäßig und riechen unangenehm. Trockene Hitzewallungen können einhergehen. Hormonell bedingt sind vor allem die Nasenschleimhäute sehr trocken und können zu erhöhtem Niesreiz führen.
Hitzewallungen mit saurem Schweiß, der den ganzen Körper durchnässt. Danach fühlt man sich zutiefst erschöpft.
Bei Hitzewallungen und Depressionen.
Schmerzen im unteren Rücken, die vorwiegend morgens im Sitzen und Liegen auftreten.
Verfrühte Menopause, wobei hier der Hormonstatus überprüft werden sollte. Das Mittel ist indiziert beim Rückgang der ovarialen Tätigkeit. Auch bei Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Herzproblemen und Platzangst, die mit dieser Zeit einhergehen.
Schweißausbrüche und beschleunigter Puls, auch bei hormonell bedingten Angstzuständen.
Hitzewallungen, Reizbarkeit, Launenhaftigkeit, Schlaflosigkeit mit Albträumen. Auch zu Beginn der aussetzenden Menses.
Starkes, plötzlich auftretendes Schwitzen, welches unabhängig von Tageszeiten auftritt. Auch bei unerwartetem Milchfluss.
Andauernde Menstruationsblutungen und Hitzewallungen während der Wechseljahre.

Symptome von Wecheseljahresbeschwerden

Etwa zwei Drittel aller Frauen sind betroffen. Art und Intensität der Beschwerden unterscheiden individuell. Einige Frauen leiden vorrangig unter körperlichen Beschwerden, zu denen

Behandlung von Wechseljahresbeschwerden

Bis vor einigen Jahren behandelte die Medizin Wechseljahresbeschwerden mit ausgleichenden Hormongaben. Wegen des erhöhten Krebsrisikos therapiert man nur noch Extremfälle auf diese Weise. Eine Linderung der Beschwerden bewirken:

  • gesunde Ernährung 
  • regelmäßiger Sport
  • ausreichend Schlaf
  • ein normales Körpergewicht
  • Verzicht auf Nikotin und Alkohol

Wann zum Arzt?

  • Wenn die Wechseljahresbeschwerden das Alltagsleben nachhaltig beeinträchtigen.
  • Wenn Wechseljahresbeschwerden vor dem 45. Lebensjahr auftreten.
  • Wenn nach einer längeren blutungsfreien Zeit wieder Blutungen auftreten.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin
Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 31.08.2018