Übermäßiges Schwitzen homöopathisch behandeln

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin | Unsere Quellenangaben | letzte Aktualisierung: 31.08.2018

Schwitzen (Transpiration) ist ein alltäglicher physiologischer Vorgang, welcher den Körper vor Überwärmung schützt. Innerhalb von 24 Stunden produziert der gesunde Körper dabei ca. 150 ml Schweiß. Schwitzen wird vom vegetativen Nervensystem gesteuert. Dabei wird über die Haut ein in den Schweißdrüsen produziertes wässriges, saures Sekret (Schweiß) abgesondert, das durch Verdunstung zur Senkung der Körpertemperatur beiträgt. Schwitzen ist für die meisten Menschen nur ein Problem, wenn sie übermäßig schwitzen oder wenn der Schweiß unangenehm riecht. Homöopathische Mittel werden zur Regulation verordnet.

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Schwitzen, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Jaborandi
Starke, plötzlich auftretende Schweißausbrüche ohne erkennbaren Anlass (Hyperhidrosis). Es fließt aus allen Poren, wobei nicht unbedingt ein Hitzegefühl vorherrscht.
Salvia officinalis
Man schwitzt ohne Wärmeeinfluss, der Schweiß kann sowohl wässrig als auch zäh sein.
Rauwolfia
Die Patienten verspüren eine große Hitze im gesamten Körper. Sie sind unruhig und leiden unter Hitzewallungen zum Kopf hin. Die Patienten schwitzen schubweise unter den Achseln, sowie an den Händen und den Füßen. Der Schweiß ist klebrig und übelriechend.
Acidum salicylicum
Starke und schwächende Schweißausbrüche, besonders in den Achseln und an den Füßen.
Carbo animalis
Stinkender und reichlicher Schweiß am ganzen Körper während der Nacht.

Ursachen und Auslöser

Der gesunde Mensch gerät bei Anstieg der Bluttemperatur (durch körperliche Anstrengung, Hitzeeinwirkung, Sauna, Fieber bei Infektionen) ins Schwitzen. Hier tritt der Schweiß am ganzen Körper auf. Auch psychische Faktoren wie z.B. Stress oder Angst, führen zu einer vermehrten Schweißbildung. Dabei beginnen die Symptome meistens auf den Handflächen oder Fußsohlen, können sich dann auf den Körper ausdehnen.

Ebenso kann übermäßiger Alkohol- oder Drogenkonsum Schwitzen verursachen. Auf diesem Wege versucht der Körper, Schadstoffe über die Haut auszuscheiden. Hormonelle Fehlfunktionen, wie sie oftmals in den Wechseljahren oder bei Schilddrüsenerkrankungen auftreten, führen oftmals zur Hyperhidrosis, einer übermäßigen Schweißproduktion. Regelmäßig auftretende nächtliche Schwitzanfälle können außerdem auf eine ernsthafte körperliche Erkrankung hindeuten.

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlung

Salbei ist als Heilpflanze hilfreich gegen übermäßiges Schwitzen. Die Pflanze kann als Tee getrunken werden und ist in Form von Tabletten in der Apotheke oder in Drogeriemärkten erhältlich. 

 

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.
Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

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Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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