Haarausfall homöopathisch behandeln

Abbildung zu Haarausfall
© thodonal / Fotolia

Kräftiges, glänzendes und volles Haar sind Zeichen für Vitalität, Gesundheit und Jugendlichkeit. Wer regelmäßig beim Kämmen oder Bürsten büschelweise Haare in den Händen hält, macht sich schnell große Sorgen. Nicht nur Männer sind betroffen, sondern auch viele Frauen.

Wer nicht gleich mit starken Arzneimitteln gegen den Haarausfall vorgehen möchte, findet in der Homöopathie eine sanfte Alternative.

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Haarausfall, das am besten zu Ihrer Situation passt.

kräftigt die Haare allgemein, auch bei Haarbruch, im Wechsel mit Silicea.
Silicea wird verabreicht wenn auch Nagelstörungen oder/und Hautprobleme vorliegen. Besonders geeignet bei Menschen die leicht, vor allem vom Kopf her frieren.
Haarausfall der psychische Ursachen hat wie Sorgen oder nach geistiger Überanstrengung. Auch bei langsamem Haarwachstum.
Haarausfall nach Erkrankung, häufig einhergehend mit fahler Haut und dem frühzeitigem Ergrauen der Haare. Auch bei Haarausfall nach der Schwangerschaft.
Haarausfall an der Stirn, den typischen Geheimratsecken. Besonders bei Menschen mit fettiger Gesichtshaut. Auch nach der Schwangerschaft und nach dem Stillen.
Haarausfall, der durch hormonelle Umstellung ausgelöst wird, z. Bsp. in den Wechseljahren oder nach einer Schwangerschaft.
Haarausfall bei Schuppen, übermäßiger Talgproduktion und Hautausschlägen der Kopfhaut oder des Haaransatzes. Auch bei Nebenwirkungen ausgelöst durch Hormone oder Chemotherapie.
Kreisrunder Haarausfall (Alopecia), auch die Augenbrauen dünnen aus.
Plötzlich ergrauende Haare sowie übermäßiger Haarausfall an den Brauen und kreisrunder Haarausfall nach psychischen Traumata.
Kreisrunder Haarausfall (Alopezie).
Das Haar fällt in Büscheln aus. Bei einem geschwächten Allgemeinzustand verursacht durch eine kräftezehrende Krankheit.
Sichtbare Haarausdünnung mit Knötchenbildung am Übergang zur Kopfhaut. Bildung von "Geheimratsecken". Frühzeitiges, rasch auftretendes Ergrauen.
Kreisrunder Haarausfall
Die Kopfhaut juckt und bildet schuppen. Die Haare fallen aus. Auslöser ist häufig Kummer.

Dosierempfehlung

Das ausgewählte Mittel wird je nach Bedarf in der Potenz D6 bis zu dreimal täglich und in der Potenz D12 bis zu zweimal täglich eingenommen.

Woher kommt Haarausfall?

Jeder Mensch verliert im Schmitt zwischen 70 und 100 Haare pro Tag. Diese Haare wachsen jedoch wieder nach. Von Haarausfall spricht der Mediziner, wenn dauerhaft mehr als 100 Haare pro Tage Haare ausfallen ohne nachzuwachsen. Ursachen für Haarausfall sind unter anderem:

Symptome bei Haarausfall

Haarausfall ist sehr individuell. Bei manchen Menschen werden die Haare insgesamt lichter, bei Anderen fallen die Haare nur an wenigen Stellen aus. Auch die Menge der ausfallenden Haare ist individuell sehr unterschiedlich.

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlung

Eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung kann einem Nährstoffmangel und somit Haarausfall durch Eiweiß-, Eisen- oder anderen Mängeln vorbeugen. Den erblich bedingten Formen von Haarausfall kann nicht vorgebeugt werden.  

 

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin
Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 07.08.2018