Homöopathische Hilfe bei Gelenk-und Rückenschmerzen

Abbildung zu Gelenk-und Rückenschmerzen
© Andrey Popov / Fotolia

Gelenk- und Rückenschmerzen treten sehr häufig bei Menschen auf, die ein geschwächtes Muskelsystem haben. Die Muskeln schützen die Gelenke vor Abnutzung und Verschleiß. Körperliche Inaktivität dient deshalb nicht der Genesung. Das Liegen verschlimmert vielmehr den Zustand.

Die Gelenke können so weit geschädigt werden, dass es zu entzündlichen Veränderungen kommt. Bandscheibenvorfälle und rheumatische Beschwerden, die ohne eine Behandlung einen schweren Verlauf nehmen können. Der Besuch bei einem Mediziner ist in jeder Hinsicht unerlässlich. Er kann beurteilen, wie weit die Krankheit bereits fortgeschritten ist.

Homöopathische Mittel sind hilfreich zur Linderung der Schmerzen und sollen das Abheilen einer Entzündung unterstützen. 

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Gelenk-und Rückenschmerzen, das am besten zu Ihrer Situation passt.

bei brennenden, stechenden Gelenkschmerzen mit typischen Entzündungssymptomen wie geschwollener, blassroter, heißer Haut. Auch geeignet bei Arthritis und rheumatischen Schmerzen. Patient verträgt keine Wärme.
das Gelenk fühlt sich an als sei es verrenkt oder geschlagen worden und ist stark berührungsempfindlich.
der Gelenkschmerz ist pulsierend und weist Entzündungssymptome auf wie hochrote, geschwollene und heißen Gelenke. Beschweren kommen und gehen sehr plötzlich.
stechender, brennender Schmerz mit roten, heißen und geschwollenen Gelenken. Beschwerden verschlimmern sich durch Bewegung.
rheumatische Beschwerden und schneidende Schmerzen im Rücken- und Nackenbereich. Rheumatismus und Gelenkbeschwerden bei Frauen in den Wechseljahren.
stechende, reißende Rheuma-Schmerzen, die von einem Ort zum anderen wandern.
diffuse Schmerzen und Steifigkeit in Bändern, Sehnen und Knochen, die sich bei andauernder Bewegung bessern. Schmerzen können auch im Nacken oder im Lendenbereich auftreten. Patient wirkt ruhelos und hat Verlangen nach Milch.
Zerrende Rückenschmerzen, insbesondere im Lendenwirbelbereich. Das Steißbein fühlt sich geschwollen an. Die Schultergelenke sind unbeweglich, die Arme können nur bis Haut / Verletzungen: Hartnäckige, schlecht heilende Hautverletzungen oder Narben, die durch Akne entstehen.
Bei chronischen Entzündungen der Gelenke und Schmerzen, die durch eine Überbelastung oder Fehlstellung entstehen.
Gelenk- und Rückenschmerzen, die von oben nach unten wandern. Starke Schmerzen zwischen den Schulterblättern. Die Beschwerden verstärken sich bei Wetterwechsel.
Steifigkeit und Schmerzen, die im Stehen und bei Stillstand ausgeprägter sind als bei Bewegung.
Gestraffte Haut über dem Gelenk, Beschwerden verschlimmern sich beim Spaziergang.
Reißender Gehschmerz in den Hüften. Stechende Knieschmerzen, sowohl in Bewegung als auch im Ruhezustand. Die Zehen fühlen sich erfroren an.
Arme und Beine sind unerträglich schwer, möchten nicht bewegt werden. Es krampft in den Extremitäten, insbesondere in den Unterarmen. Der Schmerz ist reißend oder ziehend. Zusätzliche Bildung von Ödemen über den Gelenken, was zusätzliche Beschwerden bereitet. Man möchte sich unaufhörlich dehnen und strecken.
Schlagartige Gelenkschmerzen mit schmerzhaftem Kribbeln, Bewegungsunfähigkeit, häufig in Stresssituationen oder vor dem Einschlafen auftretend. Schmerzen in den Armen ziehen von der linken Schulter bis in die Hand. Auch bei Ischiasbeschwerden, die ins Bein ausstrahlen.
Die Patienten haben wechselweise Schmerzen in den Armen, Beinen, Rücken oder Kreuz. Teilweise bessern sich die Schmerzen durch Bewegung, teilweise werden sie schlimmer bei Bewegung. Kribbeln, Missempfindungen und Steifigkeit der Arme und Beine. Die Schmerzen sind morgens und während der Nacht am schlimmsten.
Drückende Schmerzen in den Schultern und im Nacken. Der Nacken schmerzt so sehr, dass die Patienten Mühe haben, den Kopf zu halten. Die Schmerzen peitschen wie elektrische Schläge durch Gelenke und Muskeln. Sie treten meist in Muskeln auf, die zuvor beansprucht worden sind.
Durchbohrende Schmerzen in den Gelenken, besonders in den Hand- und Fußgelenken. Plötzlicher Schmerz im Daumenballen, der sich von dort aus über den Arm bis zur Schulter erstreckt. Plötzlicher Schmerz im Fußballen, der bis zum Knie hinaufzieht.

Ursachen für Gelenkschmerzen

  • Überlastung
  • Arthrose
  • Infektionen
  • Autoimmunkrankheiten (z. B. Rheuma)
  • Stoffwechselkrankheiten (z. B. Gicht)
  • chronische Krankheiten

Ursachen für Rückenschmerzen

  • Überlastung (von Muskeln, Sehnen oder Bänder)
  • Fehlbelastungen oder Fehlhaltungen im Alltag
  • Überlastungen durch Übergewicht
  • Fehlbildungen und Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule und Knorpel
  • Bandscheibenvorfall
  • entzündliches Gelenkrheuma (rheumatoide Arthritis)
  • Osteoporose

Behandlung von Gelenk-und Rückenschmerzen

Eine erste Hilfe für eine Schmerzlinderung können verschiedene pflanzliche Salben sein. Diese spenden Wärme, dringen tief in die Haut ein und wirken entzündungshemmend. In fortgeschrittenen Fällen ist eine Behandlung durch einen Physiotherapeuten sehr ratsam. Ultraschallbehandlungen können direkt an den Gelenken wirken und die Durchblutung fördern.

Gelenk-und Rückenschmerzen vorbeugen

Um Gelenk- und Rückenschmerzen vorzubeugen ist viel Bewegung sehr wichtig. Ein gezieltes Rücken- und Bauchtraining stärkt die Muskulatur, wodurch die Gelenke geschützt werden.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin
Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 07.08.2018