Erkrankungen der Schleimhäute homöopathisch behandeln

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin | Unsere Quellenangaben | letzte Aktualisierung: 07.08.2018

Abbildung zu Schleimhäute
© zinkevych / Fotolia

Eine Entzündung der Schleimhäute kann an verschiedenen Orten auftreten: Mund, Rachen, Magen, Darm oder Harnwege sind häufig von Schleimhautentzündungen betroffen. In der Regel ist eine Infektion Ursache für entzündete Schleimhäute. Im Rahmen einer Krebbehandlung oder bei der Einnahme einiger Medikamente können Schleimhautentzündungen als Nebenwirkungen auftreten.

Homöopathische Mittel werden vorrangig zur Linderung der Beschwerden bei Schleimhauterkrankungen eingesetzt. Sie sollen die Folgen der Infektion abmildern und zu einer schnelleren Heilung beitragen.

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Schleimhäute, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Kalium chloratum
Zum Teil schmerzhafte Bläschenbildung und weißfleckige, rundliche Ablagerung auf der Wangenschleimhaut, Zunge, Innenlippe und Zahnfleisch (Aphten), auch bei Pilzinfektionen (Soor). Die Zunge zeigt hinten einen dicken grau-weißen Belag. Bei Frauen tritt vermehrter Weißfluss ohne weitere Begleiterscheinungen auf.
Capsicum
Brennende Reizung aller Schleimhäute, als wären zu scharf gewürzte Speisen oder Pfeffer im Übermaß verzehrt worden, Oft verbunden mit Schüttelfrost. Ohren und Nase sondern einen eitrigen Ausfluss ab, während der Kehlkopf kribbeln und einen laut bellenden Husten verursachen kann.
Kalium sulfuricum
Entzündungen der Schleimhäute, begleitet von gelben, zähen Sekreten. Insbesondere die Augen und die Luftwege sind davon betroffen. Frauen klagen über erhöhten zyklusunabhängigen Ausfluss (Fluor albus).
Hydrastis canadensis
Überwiegend chronisch entzündete Schleimhäute der oberen Atemwege, bei denen ein dicker, fadenziehender, weißgelblicher Schleim abgesondert wird. Auch bei Aphten im Mund und ständig wiederkehrenden Bindehautentzündungen der Augen. Ständiger Juckreiz der Vaginalschleimhaut mit reichlichem Weißfluss.
Kalium carbonicum
Die Schleimhäute der oberen Atemwege sind extrem trocken und zeigen einen brennenden Schmerz.
Luesinum
Die Nasenschleimhaut ist extrem trocken, juckt und bildet über Nacht Verkrustungen. Sie sondert dickes grün-gelbes, übelriechendes Sekret ab (sogen. "Stinknase").
Borax
Weiße, schmerzhafte Stippen / Aphten an den Schleimhäuten, insbesondere in Mund (Mundfäule) und in der Vagina, hier auch mit starkem Weißfluss. An den Nasenschleimhäuten bilden sich bei Schnupfen hartnäckige Borken. Gereiztes Jucken der Augenbindehäute wie bei Heuschnupfen.
Sabadilla
Gereizte, gerötete Augenbindehäute bei Lichteinfluss, verbunden mit Jucken und Tränenfluss.
Acidum sulfuricum
Schmerzhafte Aphten im Mund in Verbindung mit Mundgeruch und erhöhtem Speichelfluss.
Marum verum
An den Übergängen zur Haut kommt es zu starkem Kitzeln. Trockene, gereizte Schleimhäute in der Nase mit starkem Kribbelgefühl und vermehrtem Niesen. Tränende, verquollene Augen mit geröteten Lidrändern.
Millefolium
Sämtliche hellrote Blutungen, auch aus nicht sichtbaren Quellen.
Magnesium chloratum
Die Nase dient hier als Leitsymptom. Man muss reichlich schneuzen, dennoch ist die Nase ständig verstopft. Man riecht und schmeckt schlecht. Es kommt zusätzlich häufig zu verstopften Ohren und Ohrentzündungen.

Ursachen von Schleimhauterkrankungen

Erkrankungen der Schleimhäute treten im Rahmen von Infektionen oder als Nebenwirkungen von Arzneimitteln auf. Es handelt sich um unangenehme und teilweise sehr schmerzhafte Erkrankungen, je nachdem welche Schleimhäute betroffen sind.

Symptome von Schleimhauterkrankungen

Die Beschwerden sind unterschiedlich, je nachdem welche Schleimhäute von der Entzündung betroffen sind:

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlungen

Ein starkes Immunsystem kann Entzündungen der Schleimhäute vorbeugen. Die Immunabwehr kann durch ausgewogene Ernährung, viel Bewegung an der frischen Luft und ausreichend Erholung gestärkt werden.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.
Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

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Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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