Halsschmerzen homöopathisch behandeln

Abbildung zu Halsschmerzen
© Lydie stock / Fotolia

Bei Halsschmerzen kratzt und brennt es im Hals. Jeder Schluck ist schwierig und schmerzt. Die Rachenschleimhaut ist meist im Rahmen einer Erkältung entzündet. Die Halsschmerzen werden häufig von anderen Erkältungssympotmen wie Husten, Schnupfen oder  Fieber begleitet.

Homöopathische Mittel lindern die Schluckbeschwerden und die Schmerzen auf natürliche Art und ohne Nebenwirkungen.

Unsere Empfehlung: Finden Sie mehr Informationen zum Thema Halsschmerzen bei Kindern in unserem Ratgeber Homöopathie für Kinder

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Halsschmerzen, das am besten zu Ihrer Situation passt.

akute Halsschmerzen mit starken Schluckbeschwerden, häufig nach kalter Nässe oder Zugluft. Es besteht das Bedürfnis zu schlucken, obwohl es schmerzt. Der Mund ist trocken, die Zunge hellrot. Gesicht und Rachen sind heiß und leuchtend rot.
Rachen und Mandeln sind dunkelrot geschwollen. Die Schmerzen sind stechend und ziehen sich beim Schlucken bis in den Hals. Die Zunge ist an den Seiten und an der Zungenspitze rot, in der Mitte belegt. Man fühlt sich schwach und abgeschlagen. Heiße Getränke verstärken die Schmerzen
Halsschmerzen als Folge von kaltem, trockenem Wind und als möglicher Vorbote eines grippalen Infektes im Anfangsstadium. Die Schmerzen sind stechend und treten plötzlich auf, häufig in Verbindung mit hohem Fieber. Der Patient hat großen Durst und Schweißausbrüche.
Halsschmerzen in Vergindung mit einem Gefühl der Enge, als wäre der Hals zugeschnürt. Das Zäpfchen ist dick geschwollen, die Mandeln sind feuerrot. Hals und Rachen fühlen sich geschwollen an. Der Mund ist trocken, aber man hat keinen Durst. Die Schluckbeschwerden sind besonders ausgeprägt beim Essen und Trinken.
Der Hals fühlt sich wund und die Schmerzen strahlen bis zum Ohr aus. Auslöser sind psychische Belastungen oder feucht-warmes Wetter oder bei Grippe. Der Patient fröstelt besonders vom Rücken her und fühlt sich kraftlos.
intensiv stechender Schmerz mit dem Gefühl als hätte man spitzes, splittriges im Hals. Der Schmerz kann beim Schlucken bis zum Ohr ausstrahlen. Man ist sehr kälte- und zugempfindlich. Auch bei eitriger Mandelentzündung gut geeignet.
Schmerzen durch eitrige Halsentzündung mit übel riechendem Mundgeruch, starkem Speichelfluss und dem Gefühl des Wundseins im Hals. Die Zunge ist belegt und geschwollen, der Rachen hat eine dunkelrote Färbung und ist trocken. Ebenfalls bei eitriger Mandelentzündung gut geeignet.
Halsschmerzen treten auf der linken Seite auf und verschlimmern sich durch warme Getränke. Enge Kleidung am Hals wird nicht vertragen.
Räusperzwang mit schleimgefüllter Kehle, schmerzhaftem Schlucken und fauligem Geschmack im Mund.
Bei Halsschmerzen, Rachenentzündung und Heiserkeit. Der Hals ist trocken, man fühlt einen festsitzenden Schleimpropf.
Schmerzhaft geschwollene Lymphknoten, auch Mandeln; überwiegend rechts. Ziehende, rechtsseitige Halsschmerzen mit vergrößerten Mandeln, evtl. mit Eiterstippchen.
Mandelentzündung mit reichhaltigen Eiterstippchen.
Im Hals verspürt man ein starkes Kratzen, Stechen oder Brennen, wodurch es zu unangenehmen Schluckbeschwerden kommt. Es zeigen sich gleichzeitig vermehrte Schleimbildung im Mund und Mundgeruch. Auch anzuwenden bei Mandel- oder Kehlkopfentzündungen bei beschriebenen Erscheinungen.
Geschwollene, entzündete Mandeln, eventuell mit Eiterstippchen und vergrößerten Halslymphknoten.
Begleitet von Räusperzwang. Es werden Schleimklumpen empor geräuspert, die weiß oder klar sind, bei starken Beschwerden auch blutig sein können.
Gereizter Rachen, Wundgefühl beim Schlucken. Man bereitet aus der Urtinktur eine Gurgellösung.
Entzündete Mandeln, begleitet von Mundtrockenheit und Schluckbeschwerden.
Die Schleimhäute im Hals sind trocken und brennen. Die Schmerzen ziehen bis zu den Ohren. Die Patienten räuspern sich sehr häufig.
Der innere Hals ist gereizt und geschwollen. Die Patienten haben ein Engegefühl und einen starken Juckreiz im Hals. Sie müssen sich ständig räuspern.
Starke Entzündung des Rachens mit innerer und äußerer Schwellung und starker Schwäche. Der Rachen ist dunkelrot verfärbt, verschleimt und schmerzt. Beim Schlucken erstrecken sich die Schmerzen bis zu den Ohren.
Gereizter Rachen mit Schmerzen im Mund und Kitzelgefühl im Hals. Das Kitzeln löst trockenen und krampfartigen Husten aus. Der Husten tritt vor allem während der Nacht auf und befördert weißen, klebrigen Schleim nach draußen.
Chronische Halsentzündungen mit brennenden Halsschmerzen und Kältegefühl im Hals. Die Schleimhäute im Hals sind trocken. Schlucken verbessert die Trockenheit. Die Halslymhknoten sind geschwollen.
Der Hals ist innen geschwollen, rot und äußerst schmerzhaft. Die Schmerzen beim Schlucken ziehen bis zu den Ohren hin. Bereits leichter Druck von außen auf den Hals verstärkt die Halsschmerzen.
Geschwürige und eitrige Halsentzündungen auf der linken Seite. Die Halsslymphknoten sind geschwollen. Der Rachen ist dunkelrot verfärbt. Das Schlucken schmerzt. Im Hals sitzt Schleim, der zum Räuspern nötigt. Die Patienten haben das Gefühl eines Kloßes im Hals. Der Hals ist steif, umdrehen ist schwierig.
Brennende Halsschmerzen in Verbindung mit Heiserkeit und Schmerzen beim Sprechen.
Der Hals ist wund und juckt. Die Patienten würgen und ihnen ist übel. Verschlimmerung der Beschwerden durch tiefes Einatmen und Kälte.

Symptome von Halsschmerzen

Halsschmerzen werden häufig begleitet von

  • Schluckbeschwerden
  • ein Kratzen im Hals
  • Räusperzwang
  • Wundgefühl im Hals
  • trockener Mund
  • dunkelroter Rachen & Mandeln
  • großes Durstgefühl oder gar kein Durstgefühl
  • evtl. Fieber

Behandlung von Halsschmerzen

Halsschmerzen werden häufig pflanzlich behandelt mit Teezubereitungen oder Gurgellösungen aus

  • Salbei,
  • Kamille oder
  • Thymian.

Ursachen von Halsschmerzen können sein:

  • Viren und Bakterien (über 50%)
  • Umweltgifte 
  • Rauchen
  • Staub
  • zu trockene Raumluft

In über 50% der Fälle sind Viren und Bakterien die Auslöser von Halsschmerzen. Diese können wiederum zu Erkrankungen führen wie:

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin
Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 17.04.2019