Homöopathische Unterstützung bei einer Mandelentzündung

Als Mandelentzündung (med. Angina tonsillaris) bezeichnet man eine Infektion der Gaumenmandeln (Tonsillen). Sie ist altersunabhängig und wird bei Kindern häufig durch Viren und bei Erwachsenen meist durch Bakterien hervorgerufen. Die Krankheit wird über Tröpfcheninfektion übertragen und ist ansteckend. Eine Mandelentzündung kann chronisch oder akut sein und wird zwischen einseitige oder beidseitige Entzündung unterschieden. Homöopathische Mittel haben sich bei der Linderung der Beschwerden einer Mandelentzündung bewährt. 

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Mandelentzündung, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Mandelentzündungen mit weißlichen Ablagerungen, auch bei chronisch vereiterten Tonsillen. Das Schlucken ist schmerzhaft und brennt im Rachen. Linderung bei Krupp-Husten, Kehlkopfentzündungen sowie chronischer Mittelohr-Entzündung.
Geschwollene, gerötete Mandeln mit weißen Stippen. Ausgeprägtes Wundsein im Hals- / Rachenraum mit unangenehmen Schluckbeschwerden. Die Schmerzen sind wechselseitig.
Akute bakterielle Mandelentzündung mit großen Schluckbeschwerden, hohem Fieber und fauligem Mundgeruch. Nicht immer treten Schmerzen auf.
Die Gaumenmandeln sind geschwollen. Die Patienten haben Schluckbeschwerden.
Die Mandeln sind entzündet, geschwollen und schmerzhaft. Schlucken ist aufgrund der Schwellung fast unmöglich. Der Hals ist von innen und außen ebenfalls geschwollen.
Der Hals ist trocken, geschwollen und brennt. Bis zu den Ohren ausstrahlende stechende Schmerzen. Kühle Umschläge lindern die Schmerzen.
Linksseitige Mandelentzündung mit dunkelrotem Rachen und starken Schmerzen.

Ursachen einer Mandelentzündung

  • Bakterien
  • Viren

Symptome

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlung

Bei einer Mandelentzündung können die Mandeln anschwellen und die Atmung behindern. Ferner können sich Abszesse an den Mandeln bilden. Daher sollte der Verlauf einer Mandelentzündung bei Erwachsenen und besonders bei Kindern ärztlich überwacht werden. 

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin
Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 24.01.2019