Homöopathische Unterstützung bei

Blähungen

Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Inhaltliche Betreuung
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Aktualisiert am: 15.01.2020



Blähungen kennt fast jeder – ab und an zwickt es im Bauch und Luft entweicht. In der Regel sind Blähungen harmlos, jedoch meistens sehr unangenehm, wenn die Luft in der Öffentlichkeit abgeht. Mitunter sind Blähungen auch sehr schmerzhaft. In den meisten Fällen werden sie durch zu schnelles Essen, unverträgliche Lebensmittel oder Stress ausgelöst. 

Homöopathische Mittel wirken sanft regulierend auf die Verdauungsorgane, damit sich keine Luft ansammelt oder damit sie ohne Schmerzen abgehen kann. 

Welche homöopathischen Mittel helfen?

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Blähungen, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Carbo vegetabilis
starke Blähungen, die übel riechen. Der ganze Bauch ist aufgetrieben, der Bauch ist äußerst druckempfindlich und enge Kleidung wirkt störend. Man fühlt sich schwach und neigt zu Ohnmacht.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Lycopodium
der Bauch ist aufgebläht, man fühlt sich voll und hat Sodbrennen. Einengende Kleidung ist unangenehm. Vor allem nach Süß- und Mehlspeisen oder nach Knoblauch und Zwiebeln rumpelt es im Bauch. Beschwerden verschlimmern sich nachmittags und gegen Abend.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Nux vomica
  • Blähungen und Verstopfungen entstehen nach schweren Mahlzeiten und Alkohol.
  • Übelkeit
  • Völlegefühl
  • Druck und Schmerzen in der Magengegend

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Argentum nitricum
der Bauch ist stark aufgebläht besonders nach Käse, Zucker oder Salzigem. Aufstoßen bringt keine Erleichterung.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Dioscorea villosa
Schwere Blähungen nach dem Essen. Man muss sich zusammenkrümmen vor Schmerz.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

China officinalis
Stinkende Blähungen mit Krampfschmerzen bei aufgetriebenem Bauch, insbesondere direkt nach dem Essen. Es sind deutliche Darmgeräusche zu hören.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Aloe
Chronische heiße Blähungen mit Brennen am After, verbunden mit Stuhlinkontinenz.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Allium ursinum
Treten massiv in Stress-Situationen auf, teilweise festsitzend, eher schnell abgehend, wollen unterdrückt werden.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Allium sativum
Beschwerden strahlen in den Brustkorb aus, Roemheld-Syndrom.

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Flor de piedra
Heftiger Meteorismus / Flatulenz, insbesondere nach dem Essen.

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Mahonia aquifolium
Starke, geruchslose Winde.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Mandragora
Festsitzende Winde im unteren Bauch und in der Lebergegend.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Cicuta virosa
Aufgetriebener Bauch, als würde man gleich platzen. Langanhaltender Abgang der Winde. Begleitender Schluckauf und Sehstörungen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Kalium jodatum
Können Atemnot und Herzschmerzen verursachen, treten gehäuft nach Genuss von kalter Milch auf. Magen und Darm kollern und knurren laut.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Lac defloratum
Aufgetriebener Leib und Koliken, besonders bei Säuglingen und Kleinkindern. Lauter, anhaltender Abgang von Winden, manchmal mit kleinen Stuhlbeimengungen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Ornithogalum umbellatum
Aufgetriebener Bauch mit rollenden Blähungen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Alfalfa
Blähungen und aufgetriebener Bauch, einige Stunden nach dem Essen. Entlang des Dickdarms haben die Patienten Schmerzen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Acalypha indica
Laute Blähungen in Verbindung mit herausspritzendem Durchfall.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Was sind Blähungen?

Im Rahmen der normalen Verdauungstätigkeit entstehen Gase im Darm, welche über die Blutgefäße abtransportiert oder über die Lunge abgeatmet werden. Wenn allerdings mehr Gas als gewöhnlich entsteht, führt dies zu Blähungen. Der Bauch ist durch die Gasansammlung im Darm aufgebläht. Dies kann unter Umständen sehr schmerzhaft sein. Und es gehen Darmgase in Form von Blähungen ab. Der Abgang der Blähungen ist für die Betroffenen sehr unangenehm, da sie oftmals übel riechen und laut hörbar abgehen.

Ursachen

In der Regel sind Ursachen von Blähungen harmloser Natur und in der Ernährung sowie der Lebensweise begründet. Mitunter stecken jedoch Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Krankheiten zu den Auslösern. Blähungen können zudem unerwünschte Nebenwirkung einer Reihe von Medikamenten sein.

  • Blähende Lebensmittel (Kohl, Hülsenfrüchte)
  • Stress
  • Reizdarm
  • Schnelles Essen, bei dem viel Luft geschluckt wird
  • Nahrungsunverträglichkeit (z.B. Laktose, Fruktose oder Histamin)
  • Antibiotika-Behandlung
  • Chronisch-entzündliche Darmerkrankung (z.B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)

Wann Sie zum Arzt gehen sollten

Wenn zusätzlich zu den Blähungen weitere Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen oder Bauchschmerzen auftreten, sollte zur Abklärung ein Arzt aufgesucht werden. Auch wenn sie normalerweise nicht unter Blähungen leiden, und nun sehr stark und plötzlich von Blähungen betroffen sind, ist ein Arztbesuch sinnvoll. Bei Blut im Stuhl, Abgeschlagenheit oder Gewichtsverlust trotz unveränderter Essgewohnheiten sollte der Arzt untersuchen, ob eine ernsthafte Erkrankung die Ursache für die Blähungen ist.

Blähungen vorbeugen

Um der Flatulenz vorzubeugen, ist es sinnvoll, die eigene Ernährung genauer zu betrachten. Oft führen ganz bestimmte Produkte zu diesem Leiden und der Verzicht mildert die Blähungen umgehend. 

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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Letzte Aktualisierung: 15.01.2020