Homöopathische Unterstützung bei

Appetit, vermindert

Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Inhaltliche Betreuung
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Aktualisiert am: 19.02.2020



Verminderter Appetit zeichnet sich durch ein stark vermindertes oder gänzlich ausbleibendes Hungergefühl aus. Homöopathische Mittel sind hauptsächlich angezeigt bei stressbedingter Appetitlosigkeit. Sie sollen zur Entspannung beitragen und wirken ganzheitlich. 

Welche homöopathischen Mittel helfen?

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Appetit, vermindert, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Ignatia
Abneigung gegen Essen mit einem Kloßgefühl im Hals, häufig durch Kummer. Abneigung gegen Obst und Tabakrauch.

Weitere Informationen zum Mittel Ignatia

Viburnum opulus
Man mag auf Grund von Übelkeit und Brechreiz nichts zu sich nehmen. Trotz Appetitlosigkeit und Übelkeit lindert Nahrungsaufnahme die regelbegleitenden Beschwerden.

Weitere Informationen zum Mittel Viburnum opulus

Abies nigra
Absolute Appetitlosigkeit und fehlender Hunger am Morgen. Man fühlt sich schon vor dem Frühstück gesättigt, kann nichts aufnehmen.

Weitere Informationen zum Mittel Abies nigra

Ferrum arsenicosum
Appetitlosigkeit und Blässe bei Menschen, die ohne erkennbare Ursache an Blutarmut leiden.

Weitere Informationen zum Mittel Ferrum arsenicosum

Alfalfa
Appetitlosigkeit und dadurch schlechter Ernährungszustand.

Weitere Informationen zum Mittel Alfalfa

einhergehend mit Gewichtsverlust
Arsenicum album
Appetitlosigkeit mit Abmagerung bzw. Gewichtsverlust häufig verbunden mit starkem Durst.

Weitere Informationen zum Mittel Arsenicum album

Abrotanum
Appetitlosigkeit mit starkem Gewichtsverlust. Nachts Bauchschmerzen, Wechsel von Durchfall und Verstopfung.

Weitere Informationen zum Mittel Abrotanum

Condurango
Man möchte nichts mehr essen, weil jeder Bissen buchstäblich im Halse stecken bleibt und brennt. Gewichtsverlust und allgemeiner Kräfteverfall sind die Folgen. Zur Stärkung bei Tumoren von Magen und Zwölffingerdarm, hier aber rein palliativ.

Weitere Informationen zum Mittel Condurango

Acidum aceticum
Magersucht mit Müdigkeit, Schwäche und Gesichtsblässe.

Weitere Informationen zum Mittel Acidum aceticum

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Ursachen von vermindertem Appetit

  • Magen-Darm-Erkrankungen
  • Diabetes mellitus
  • Tumorerkrankung
  • Infektionskrankheiten
  • psychische Probleme
  • anhaltender Stress

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlung

Sollte der verminderte Appetit nicht nur vorübergehend, sondern länger andauernd sein, muss die Ursache durch einen Arzt geklärt werden. Er wird eine genaue Anamnese erheben und anschließend die nötigen Untersuchungen veranlassen. Ist die Ursache gefunden, müssen entsprechende therapeutische Maßnahmen eingeleitet werden. Diese Maßnahmen könnten sich sowohl auf die Behandlung einer körperlichen Erkrankung als auch auf eine Psychotherapie beziehen.

Oftmals ist auch eine Depression, eine Suchterkrankung oder eine Essstörung die Ursache für den verminderten Appetit. Um hier dauerhafte Schäden zu verhindern, sollte möglichst frühzeitig mit der Behandlung begonnen werden.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Redaktionelle Leitung und Qualitätssicherung: Heilpraktikerin

Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 19.02.2020

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!