Antimonium tartaricum
in der Homöopathie

Abbildung des homöopathischen Einzelmittels Antimonium tartaricum Abbildung
beispielhaft
Hauptanwendungsgebiete:
  • Ängste
  • Haarausfall
  • Husten
  • Magenbeschwerden
Anwendungsgebiete im Detail
Typische Potenzen:
D6 bis D12
Deutsche Bezeichnung: Brechweinstein
Stoffart: Mineral

Was ist Antimonium tartaricum?

Brechweinstein ist ein Weinsäure-Salz. Es liegt in farblos kristalliner Form vor, wird unter Lufteinwirkung weiß. Die Substanz löst starken Brechreiz aus und wurde demzufolge früher als Brechmittel gegeben; bis ins 19. Jahrhundert gehörte der sogenannte "Brechwein" zu den Arzneien, die auf Basis von Brechweinstein hergestellt wurden.

Anwendung von Antimonium tartaricum

Brechweinstein hat sich bewährt in der Therapie von starkem Husten mit festsitzendem Schleim und Lungenerkrankungen wie Ödeme, Emphysem oder Tuberkulose; man gibt es bei Bronchitis, COPD, Keuchhusten und Asthma. Auch Ängste und psychisch bedingter Haarausfall kann mit Antimonium tartaricum behandelt werden. Brechweinstein hilft Kindern, die an Windpocken erkrankt sind. Man gibt das Mittel vorzugsweise bei akut auftretenden Symptomen.

Erscheinungsbild von Antimonium tartaricum

Das Erscheinungsbild gleicht dem Endstadium einer Krankheit. Die Patienten sind, blass oder zyanotisch, leiden unter ständigen Kreislaufproblemen mit Schwindelgefühlen. Sie schlafen außergewöhnlich viel, sind immer müde, niedergeschlagen, extrem entkräftet. Sie fühlen sich eiskalt an, klagen über einschnürende Kopfschmerzen. Die Zunge ist dick weiß belegt. Brechweinstein hat ständig Durst, muss in kleinen Schlucken trinken. Der Patient verträgt keine Milch und erbricht diese wie auch andere Flüssigkeiten sofort. Er verlangt nach frischem Obst, am liebsten nach sauren Äpfeln. Man hat reißende Bauchschmerzen, schleimige Stühle mit verdorbenem Geruch.

Hitzewallungen und Schüttelfrost wechseln sich tagsüber ab, es kommt zu klebrigen Schweißausbrüchen. Im Gesicht, an den Schenkeln und Genitalien bilden sich erbsenförmige Pockenbläschen, die schmerzen und jucken; gleichzeitig treten reiswasserartige Durchfälle wie bei Cholera auf. Antimonium tartaricum-Menschen sind ängstlich, anhänglich, weinerlich, wirken benommen. Kinder möchten getragen werden.

Darreichungsformen von Antimonium tartaricum

Man gibt Globuli in D6, bei akuten Beschwerden bis zu dreimal am Tag, bei chronischen Atemwegsentzündungen auch D30.

Anwendungsgebiete in der Übersicht

Ängste
Komatöse, apathische Ängste vor Verlassenheit, begleitet von extremer Müdigkeit und Schwindel. Auch tiefsitzender Liebeskummer kann therapiert werden.
Haarausfall
Plötzlich ergrauende Haare sowie übermäßiger Haarausfall an den Brauen und kreisrunder Haarausfall nach psychischen Traumata.
Husten/ Bronchitis
Schleimiger Husten, dessen Sekret nicht abgehustet werden kann, sondern in der Lungentiefe festsitzt. Man hat Angst zu ersticken, die Atmung erfolgt angestrengt mit überblähten Nasenflügeln.
Übelkeit und Erbrechen
Spontanes Erbrechen nach Aufnahme von Flüssigkeit, begleitet von Blähungen und Bauchkrämpfen.

Dosierung, Wirkung und Zielgruppen

Anwendungsinformationen

Verbesserung & Verschlechterung

Verbesserung:
  • frische Luft
  • Erbrechen
  • aufrechtes Sitzen
Verschlechterung:
  • Milch
  • Saures
  • Schwüle
  • abends
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Inhaltliche Betreuung: Ulrike Schlüter | Quellen

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