Verstopfung homöopathisch behandeln

Abbildung zu Verstopfung (Obstipation)
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Obstipation, oder auch Verstopfung genannt, stellt eine Erkrankung dar, bei welcher die Betroffenen unter einer erschwerten bzw. einer seltenen Darmentleerung leiden. Als selten versteht man in diesem Zusammenhang weniger als dreimal pro Woche. Die Verdauung ist noch immer ein Tabuthema. Die wenigsten Menschen sprechen offen darüber. Viele scheuen sogar den Gang zum Arzt und leben lieber mit den zum Teil schmerzhaften Beschwerden.

Homöopathische Mittel lindern auf sanfte Art Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen oder Völlegefühl und helfen, die Verdauung zu regulieren. 

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Verstopfung (Obstipation), das am besten zu Ihrer Situation passt.

mit hartem, trockenem Stuhl und häufig stechendem Schmerz im Darm. Auslöser ist oft Ärger.
ohne Stuhldrang. Knotiger, harter Stuhl mit Schleim, häufig in Verbindung mit übelriechenden Blähungen.
krampfartiger, vergeblicher Stuhldrang. Nach Stuhlgang oft mit dem Gefühl, nicht fertig zu sein. Auslöser sind sitzende Tätigkeit, verdorbene Lebensmittel, übermäßiger Tabak-, Alkohol- oder Nikotingenuss.
Stuhl ist hart und trocken, Stuhlgang ist mit Anstrengung verbunden. Häufig mit wundem After, Hämorrhoiden, Fissuren oder Einrissen.
erfolgloser Stuhldrang. Wechsel von Durchfall und Verstopfung. Stuhl ist hart und dunkel, häufig mit übelriechenden Blähungen, wundem After, Hämorrhoiden oder Einrissen.
kein Stuhldrang über mehrere Tage mit Bauchkrämpfen. Der Darm ist untätig. Auslöser sind Ärger, Schreck, Nachwirkungen von Narkose oder Operation.
Ständige Verstopfungen durch Darmträgheit bei gleichzeitigem Drang nach Stuhlentleerung. Der Leib ist stark aufgetrieben. Blähungen werden unter kolikartigen Schmerzen abgesetzt, häufig tritt Übelkeit bzw. Brechreiz auf.
Die Darmentleerung erfolgt in kleinen gehärteten Kugeln. Selbst bei weichem Stuhl ist kaum das Verlangen nach Stuhlgang vorhanden.
Träger Stuhlgang mit Beimischung von Schleim und Blut.
Völlegefühl, insbesondere bei emotionaler Missstimmung
Tritt hauptsächlich während der Menses auf. Der Stuhlgang ist hart und trocken, begleitet von messerscharfen Schmerzen. Kann beim Abgang kleine Risse bzw. Fissuren in der Analhaut verursachen.
Vor Einsetzen der Regelblutung, auf Reisen und während der Schwangerschaft stark eingeschränkte Darmtätigkeit. Der lehmartige, dunkle, fast schwarze Kot sieht wie Kohle aus, löst sich schwer aus dem Darm, bleibt am Darmausgang hängen.
Der Stuhl gleitet in den Darm zurück, kann trotz intensivem Pressen nicht abgesetzt werden. Es kann dabei zu Anus-Blutungen kommen.
Verstopfung mit aufgeblähtem Bauch und starkem Juckreiz. Der Stuhl ist hell.

Ursachen einer Verstopfung
Zu den Ursachen der Verstopfung zählen 

  • eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme,
  • Störungen des Stoffwechsels,
  • falsche Ernährung,
  • bestimmte Medikamente (wie Eisenpräparate, Mittel gegen Bluthochdruck, starke Schmerzmittel und aluminiumhaltige Säurebinder)
  • zu wenig Bewegung oder auch
  • Kaliummangel.

Formen von Verstopfung
Unterschieden wird zwischen einer

  • akuten Obstipation (die allerdings eher selten vorkommt) sowie einer
  • chronischen Obstipation.

Diese Überkategorien unterteilen sich noch in mehrere Unterkategorien, unter welchen beispielsweise die Reiseverstopfung zu finden ist, die zumeist zu Beginn einer Reise auftritt.

Symptome einer Verstopfung

Die auftretenden Symptome bei Menschen, die unter Verstopfung leiden, reichen von

Da eine chronische Obstipation zu gesundheitlichen Komplikationen führen kann, sollte auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden.

Behandlung einer Verstopfung

Behandelt werden kann eine Verstopfung z. B. mithilfe einer Umstellung auf ballaststoffreiche Nahrung und erhöhte Flüssigkeitszufuhr. Auch Abführmittel, die teilweise rezeptfrei erhältlich sind, helfen, den Stuhlgang wieder zu normalisieren.

Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche Hausmittel, denen nachgesagt wird, gegen Verstopfung zu helfen. Hier sind vor allem

  • Pflaumensaft,
  • Trockenfeigen und
  • Olivenöl zu nennen.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin
Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 09.10.2018