Homöopathische Unterstützung bei einer Herbstdepression

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin | Unsere Quellenangaben | letzte Aktualisierung: 12.10.2018

Wenn die Tage zum Herbst hin wieder kürzer werden, der Lichteinfluss sich verringert, die Temperaturen sinken, beginnt auch der Körper, sich auf die Veränderungen einzustellen. Viele Menschen reagieren nicht nur körperlich auf diese Umstellung, sondern zeigen auch psychische Symptome. Man spricht hier von der typischen "Herbstdepression", umgangssprachlich auch vom "Herbstblues".

Die Homöopathie bietet mehrere Möglichkeiten, auf sanfte, natürliche Weise die Symptome zu lindern und Körper, Geist und Seele bei der Umstellung auf die äußeren Veränderungen zu unterstützen.

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Herbstdepression, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Aurum metallicum
Grübelei, Schlafstörungen, Kreislaufbeschwerden D12, dreimal täglich
Causticum
Melancholie, insbesondere für ältere Menschen D30, einmal täglich
Cocculus
Zeitumstellung, geeignet für schichtarbeitende Patienten D12, dreimal täglich
Echinacea
Infektanfälligkeit, Durchfall, Fieber, Müdigkeit D6, drei- bis fünfmal täglich, bei akutem Bedarf im Stundenrhythmus
Kalium jodatum
Festsitzender Husten und Schnupfen, Gelenkentzündungen, rheumatische Beschwerden D12, dreimal täglich
Kalium phosphoricum
Kopfschmerzen, nervöse Verdauungsbeschwerden D30, einmal täglich
Kalium sulfuricum
Entzündungen der Luftwege (Husten, Schnupfen, Bronchitis, Ohrentzündungen), allgemeine Abwehrschwäche, Gliederschmerzen D6, dreimal täglich
Natrium chloratum
Niedriger Blutdruck, starke Reizbarkeit, Verstopfung D6 dreimal täglich
Nux vomica
Ausgleich von Impfbegleiterscheinungen, Schlaferwachen D12 dreimal täglich über zwei bis vier Wochen
Passiflora
Schlaflosigkeit, auch bei Kindern D6 vor dem Schlafengehen
Phosphorus
Schwächezustände, Überempfindlichkeit gegen Licht und Geräusche D12, dreimal täglich
Sepia
Erschöpfung, Traurigkeit, typisch für Frauen D6 oder D12, dreimal täglich
Sulfur
Übermäßige Schläfrigkeit und Abgeschlagenheit, starke Angst- und Verlustgefühle D30, einmal täglich, bei akuter Symptomatik D12 fünfmal täglich
Staphisagria
Launenhaftigkeit, Wutausbrüche, Hautprobleme D6, dreimal täglich oder D30 einmal täglich

Ursachen von Herbstdepressionen

Die Herbstdepression ist keine Krankheit im medizinischen Sinne, kann sich jedoch über mehrere Wochen hinweg erstrecken. Vielmehr versteht man darunter eine vorübergehende Episode, in der sich Körper, Geist und Seele einstellen müssen auf eine andere Jahreszeit mit veränderten klimatischen und alltäglichen Bedingungen. Einigen Menschen fällt diese Umstellung sehr leicht, andere hingegen reagieren sehr sensibel auf die veränderten Licht-, Zeit- und Klimaverhältnisse. Insbesondere die Zeitumstellung bereitet vielen Menschen zusätzlich Unwohlsein, denn hier wird der Biorhythmus komplett neu herausgefordert. Schlafverhalten, Nahrungsaufnahme und der ganze Tagesablauf müssen neu organisiert werden.

Das Immunsystem läuft in dieser Zeit auf Hochtouren. Allergien, Erkältungen und grippale Infekte nehmen deutlich zu. Wer sich gegen Grippe impfen lässt, hat möglicherweise auch mit den Begleiterscheinungen zu kämpfen. 

Symptome bei Herbstdepression

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlung

Begleitend zu den aufgeführten homöopathischen Mitteln sollte man sich ausreichend - möglichst im Freien - bewegen und auf eine vitaminreiche, überwiegend basische, ausgeglichene Ernährung achten. Auch eine homöopathische Therapie mit Eigenblut kann zur Konstitutionsförderung in Betracht gezogen werden. Die unten aufgeführten Mittel können untereinander kombiniert werden, jedoch beschränkt man sich idealerweise auf maximal drei Mittel gleichzeitig nach Abgleich mit dem jeweiligen Erscheinungsbild. Langanhaltende Symptome sollten immer medizinisch abgeklärt werden.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.
Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

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Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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