Ängste homöopathisch behandeln

Abbildung zu Ängste
© Antonioguillemß / Fotolia

Im Ursprung sind Ängste eines der Grundgefühle, welches bei einer besorgniserregenden Situation auftritt. Treten diese Ängste jedoch in einer ausgeprägten Weise auf und es kommt zu Kontrollverlusten oder Lähmungserscheinungen der betroffenen Person, dann wird von einer krankhaften Angststörung gesprochen.

Leichte Ausprägungen können mit homöopathischen Mitteln behandelt werden. Die Arzneimittel stabilieren sanft und ohne Nebenwirkungen. 

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Ängste, das am besten zu Ihrer Situation passt.

bei Versagungsängsten, Lampenfieber und Prüfungsangst. Man fühlt sich innerlich getrieben, steht unter Druck und besitzt wenig Selbstvertrauen. Angst vor engen Räumen, großen Plätzen, Menschenmengen, Höhenangst. Körperliche Symptome können Verlangen nach Süßem und Durchfall sein.
bei Erwartungsangst, die lähmt, begleitet vom Gefühl des Versagens und der Ohnmacht. Körperliches Merkmal ist das Zittern. Auch geeignet bei Flugangst.
Ängste und Depressionen besonders bei Frauen mit Nervosität, innerer Unruhe, Neigung zu Hysterie und Unentschlossenheit. Platzangst, Angst vor Insekten, Mäusen und Ratten. Oft mit gynäkologischen Problemen.
bei Angstattacken, Panikgefühlen und bei Schock ausgelöst durch Unfall oder Krankheit. Angst vor dem Sterben oder dem Tod.
Angst vor Dunkelheit, Gewitter, Alleinsein besonders bei sensiblen, eher schreckhaften und furchtsamen Menschen mit Neigung zu Schwermut.
tief sitzende Angst und Mutlosigkeit. Vor allem Angst vor Krankheit und Tod, vor Einsamkeit und Armut.
geplagt von Befürchtungen und Vorahnungen. Angst vor Misserfolg und Scheu vor Verantwortung durch eher geringes Selbstvertrauen. Neigung zu kalten Händen und Füßen.
Patienten, die unter starken Ängsten und Phobien leiden und schnell in panikartige Zustände verfallen. Sie haben unerklärliche Angst vor dem Alleinsein, vor Gewalt, Tieren oder Dunkelheit. Die Schmerzwahrnehmung ist stark eingeschränkt. Stramonium-Menschen wirken sehr verkrampft im Bewegungsablauf und im sprachlichen Ausdruck (Stottern) und sind starken Stimmungsschwankungen ausgeliefert. Kinder haben häufig nächtliche Alpträume.
Ängste vor Spinnen, Schlangen, wilden Tieren, vor Ohnmacht und Krankheit. Steigerung zu Wahnvorstellungen. Man hat das Gefühl, in der Luft zu schweben.
Bei Panikattacken, Prüfungsangst und leichter Erregbarkeit, auch in Verbindung mit auftretendem Schwindel und Kopfschmerzen.
Furcht vor Abwärtsbewegungen. Kinder haben Angst vor dem Liegen oder schaukelnden Bewegungen.
Ausgeprägte Angst vor Krankheiten, die sich zu hysterischem Krankheitswahn steigern, grenzt an Psychose.
Komatöse, apathische Ängste vor Verlassenheit, begleitet von extremer Müdigkeit und Schwindel. Auch tiefsitzender Liebeskummer kann therapiert werden.
Angst vor Dunkelheit und allem Unbekannten
Alle Formen von Angstzuständen und Phobien, z.B. Prüfungsangst, Höhenangst, Platzangst, Angst vor Tieren und Insekten. Man fürchtet sich vor eventuellen Unglücken. Der Körper reagiert mit Zittern, Herzrasen, Mundtrockenheit, Schluckbeschwerden und Schweißausbrüchen.
Nach starker Traumatisierung wie Unfälle, Krankheit, Verlust. Auslöser der Magen-Darm-Symptomatik.
Ängste lösen Atemnot, Herzrasen, Engegefühl in der Brust und mitunter sogar Erstickungsanfälle aus.
Die Patienten sind sehr besorgt um die eigene Gesundheit. Sie haben insbesondere Angst vor Asthma oder Herzerkrankungen. Sie sprechen weder mit Familienmitgliedern oder Freunden noch mit Ärzten über ihre Ängste.

Angst auf ein bestimmtes Objekt bezeichnet man als Phobie

Ist die Angststörung nur ein bestimmtes Objekt oder eine Situation bezogen, dann wird häufig der Begriff Phobie verwendet (z. B. die Arachnophobie, bei einer Angst gegenüber Spinnentieren). Die Ursachen für eine Angststörung werden kontrovers diskutiert. Tatsächlich scheinen verschiedene Faktoren zusammen zu kommen, welche letztendlich in einer bestimmten Konstellation die Störung auszulösen vermögen. Dabei gilt als gegeben, dass die genetische Komponente bestimmte Phobien begünstigt (die Arachnophobie tritt beispielsweise deutlich häufiger auf, als die Angst vor großen Menschenmengen).

Symptome einer Angstörung

Wie bei der normalen Angst sind die Symptome einer Angststörung unter anderem

Behandlung von Angststörungen

Die Behandlung einer Angststörung oder Phobie kann einerseits mithilfe von den verschiedenen Entspannungsverfahren (wie z. B. Autogenes Training) oder durch eine entsprechende Psychotherapie durchgeführt werden.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin
Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 07.08.2018