Bauchschmerzen homöopathisch behandeln

Abbildung zu Bauchschmerzen
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Bauchschmerzen kennt fast jeder. Sie können sich sehr unterschiedlich anfühlen – drückend, krampfend, stechend, schneidend – und an verschiedenen Stellen des Bauches auftreten. Bauchschmerzen können den gesamten Bauch betreffen, nur auf einer Seite auftreten oder im Ober- bzw. Unterbauch lokalisiert sein. So vielfältig wie die Art der Bauchschmerzen sind auch die Ursachen. Der Bauchraum beherbergt eine große Zahl an Organen, welche Bauchschmerzen hervorrufen können. Nicht immer ist die Ursache jedoch im Bauch zu finden. Akute Bauchschmerzen treten in der Regel sehr plötzlich auf und sind relativ stark, während chronische Bauchschmerzen über einen längeren Zeitraum bestehen und weniger intensiv sind. Homöopathische Mittel haben sich zur Schmerzlinderung und zur Behandlung der Ursache bewährt. 

Unsere Empfehlung: Finden Sie mehr Informationen zum Thema Bauchschmerzen bei Kindern in unserem Ratgeber Homöopathie für Kinder

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Bauchschmerzen, das am besten zu Ihrer Situation passt.

krampfartige, bohrende oder stechende Bauchschmerzen. Die Nahrung liegt wie ein Stein im Magen, es ensteht ein Druckgefühl. Oft begleitet von großem Durst.
Völlegefühl und Blähungen schon nach kleinen Mahlzeiten. Quälendes, langanhaltendes Aufstoßen (Sodbrennen)
krampfartige Bauchschmerzen mit Blähungen oder Verstopfung nach schwerem oder reichhaltigem Essen oft in Verbindung mit Sodbrennen und Aufstoßen. Häufig nach Kaffee und Alkohol sowie nach Nikotingenuss.
bei plötzlich auftretenden, kolikartigen Bauchschmerzen, die wellenförmig verlaufen.
die Magenschmerzen sind krampfartig und stechend, oft verbunden mit starken Blähungen und großem Verlangen nach Süßem. Häufig treten diese Magenschmerzen vor Prüfungssituationen auf.
Blähungskoliken und krampfartige Bauchschmerzen gerade bei reizbaren, ärgerlichen Kindern. Äußeres Zeichen ist oft, dass eine Wange rot ist und die andere blass. Durch Wärme werden die Schmerzen gelindert.
krampfartige, heftige, stechende Bachschmerzen bei denen sich der Kranke krümmen muss. Häufig in Verbindung mit Luft aufstoßen. Der Schmerz kann stechend, schießend oder bohrend auftreten.
kneifender, krampfartiger Schmerz häufig von der Nabelgegend in Wellen ausgehend. Durch Krümmen wird der Schmerz besser. Oft besteht eine Unverträglichkeit von Früchten oder Kartoffeln.
Diffuse, eher rechtsseitig auftretenden brennenden Bauchschmerzen. Der Wunsch nach Schokolade und anderen fettreichen süßen Lebensmitteln ist groß; nach dem Verzehr leidet der Patient an harter, steinartiger Verstopfung.
Bauchschmerzen in der Nabelregion, welche sich von dort in den gesamten Bauchraum ausbreiten. Besserung nach dem Stuhlgang.

Ursachen von Bauchschmerzen

Die Gründe für Bauchschmerzen sind auf die unterschiedlichsten Faktoren zurückzuführen. Hierzu gehören z. B.

  • Ernährungsfehler
  • Aufregung
  • Liebeskummer
  • Stress
  • schwere Erkrankungen der Bauchorgane
  • Blinddarmentzündung
  • Lebensmittelvergiftungen
  • Lungenerkrankungen
  • Magen-Darm-Infektionen
  • Verstopfung
  • Darmverschluss
  • chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn)
  • Schleimhautentzündung im Magen oder Dünndarm

Bei auftretenden Begleitsymptomen unbedingt zum Arzt!

Begleitsymptome wie

können auf ernsthafte Erkrankungen deuten und erfordern unbedingt eine ärztliche Abklärung. Ebenfalls sollten starke Bauchschmerzen oder lange andauerende Schmerzen ärztlich abgeklärt werden.

Bauchschmerzen vorbeugen

Es gibt einige Präventionsmaßnahmen, durch die sich Bauchschmerzen vermeiden lassen. Hierzu zählen

  • Sport (da dieser dafür sorgt, dass sich im Bauchbereich eine gewisse Balance auftut),
  • das langsamere Essen von Lebensmitteln,
  • eine gesunde und ausgewogene Ernährung sowie
  • die Vermeidung von Stress.

Auch einige weitere psychologische Aspekte können Bauchschmerzen verhindern, etwa das Wählen ausgesuchter Ruhephasen über den Tag verteilt.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin
Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 19.03.2019