Stramonium
in der Homöopathie

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin | Unsere Quellenangaben | letzte Aktualisierung: 07.08.2018

Abbildung des homöopathischen Einzelmittels Stramonium Abbildung
beispielhaft
Hauptanwendungsgebiete:
  • Ängste
Anwendungsgebiete im Detail
Typische Potenzen:
höher als D3
Deutsche Bezeichnung: Gemeiner Stechapfel
Stoffart: Oberirdische Pflanzenanteile
Abbildung von Stramonium

Was ist Stramonium?

Der Gemeine Stechapfel (Datura stramonium) ist in Europa, Asien und Amerika weit verbreitet und ziert die Wegesränder. Buschartig wachsend, entwickelt er sternförmige, weiße Blüten, die sich zu stacheligen Kapseln bilden. In der Homöopathie wird das frische Kraut kurz vor der Blüte verwendet. Der unsachgemäße Verzehr von Stramonium führt in der Regel schnell zu Lähmungen des Harnapparates, Sehstörungen, erschwertem Schlucken und unregelmäßigem Herzschlag. Weiterhin sind die unteren Atemwege betroffen. Es kann zu nervösen, von unkontrollierbaren Ganzkörperzuckungen begleiteten Erregungszuständen kommen.

 

Anwendung von Stramonium

Der Gemeine Stechapfel wird der angegebenen Symptomatik entsprechend angewendet bei Störungen des vegetativen Nervensystems und bei zwanghaften, psychischen Störungen, die an Schizophrenie grenzen. Stramonium ist auch angezeigt bei Infektionen der Hirnhaut und anderen chronischen Erkrankungen des zentralen Nervensystems, die mit körperlichen Zuckungen einhergehen (Epilepsie, Chorea). Stramonium-Menschen zeigen eine typische Beschwerdeverschlechterung bei Dunkelheit und Einsamkeit, die Symptome bessern sich unter Lichteinwirkung und in Gesellschaft.

Erscheinungsbild von Stramonium

Die Patienten zeigen sich sehr lebhaft bis hin zur unkontrollierten Geschwätzigkeit. Die Symptomatik erinnert an chronischen Alkohol-Missbrauch. Stramonium-Patienten sind zittrig, haben geweitete Pupillen und können sich nicht klar artikulieren, wiederholen sich oft. Typisch ist eine tiefe Gesichtsröte. Sie zeigen eine Abscheu gegenüber Wasser und können es nicht hinunterschlucken. Nachts knirschen sie mit den Zähnen und wachen häufig mit Angstschreien, lautem Kreischen und Weinkrämpfen auf. Auch Kinder können davon betroffen sein. Stramonium-Menschen sind übermäßig direkt, ihre Ausdrucksweise kann anzüglich und bisweilen fäkal orientiert sein. Direkte Berührungen empfinden sie als unerträglich, fast schmerzhaft und suchen diese darum zu vermeiden. Insgesamt scheint der Patient unkontrollierbar und durch kleinste Außenreize spontan erregbar.

Darreichungsformen von Stramonium

Bis einschließlich der Verdünnung D3 unterliegt Stramonium der ärztlichen Verschreibungspflicht. Da es sich um die Behandlung eines chronischen Krankheitsbildes handelt, wird in der Regel eine höhere Potenz verordnet.

Anwendungsgebiete in der Übersicht

Ängste
Patienten, die unter starken Ängsten und Phobien leiden und schnell in panikartige Zustände verfallen. Sie haben unerklärliche Angst vor dem Alleinsein, vor Gewalt, Tieren oder Dunkelheit. Die Schmerzwahrnehmung ist stark eingeschränkt. Stramonium-Menschen wirken sehr verkrampft im Bewegungsablauf und im sprachlichen Ausdruck (Stottern) und sind starken Stimmungsschwankungen ausgeliefert. Kinder haben häufig nächtliche Alpträume.

Dosierung, Wirkung und Zielgruppen

Anwendungsinformationen

Stramonium in der Schwangerschaft

Stramonium findet in der Schwangerschaft hauptsächlich Anwendung in der Behandlung von depressiven Verstimmungen und unbegründeten Angstzuständen sowie damit einhergehenden psychosomatischen Begleiterscheinungen wie Atemnot, Migräne und Schlafstörungen. Während der Geburt wird es bei Wehenkrämpfen verabreicht. Insbesondere nach komplizierten Entbindungen und bei Wochenbettdepressionen gehört Stramonium zu den am meisten bewährten homöopathischen Mitteln.

Nebenwirkungen von Stramonium

Das homöopathisch aufbereitete Stramonium ist frei von Nebenwirkungen und auch für Kinder und Schwangere geeignet. Wechselwirkungen oder Kontraindikationen sind nicht bekannt.

Stramonium Dosierung

Beginnende Infektionen und Entzündungen, auch Fieber, behandelt man in der Potenz D6 oder D12 mit fünf Globuli oder einer Tablette, welche man fünf- bis siebenmal täglich reicht. In hochakuten Fällen kann Stramonium D6 auch stündlich gegeben werden. Die Dosis wird mit Abklingen der Symptome schrittweise herabgesetzt. Schlafstörungen werden direkt vor dem Schlafengehen mit einer Gabe D12 therapiert. Bei starker Schlaflosigkeit kann diese Dosis auch verdoppelt werden. Bei Stimmungsschwankungen empfiehlt sich die Einnahme von Stramonium in der Potenz D12. Das Mittel sollte hier einen Monat lang vor dem Schlafengehen verabreicht werden.

Verbesserung & Verschlechterung

Verbesserung:
  • normales Licht
  • in Gesellschaft
Verschlechterung:
  • extrem grelles Licht
  • alleine sein des Patienten

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