Homöopathische Unterstützung bei

Körpergeruch/ Schweiß

Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Inhaltliche Betreuung
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Aktualisiert am: 07.08.2018



Gerade Schweißgeruch fällt schnell und negativ bei den Mitmenschen auf. Grundsätzlich ist Schweiß geruchslos. Der unangenhme Schweißgeruch entsteht erst, wenn Bakterien auf der Hautoberfläche die von den Schweißdrüsen abgesonderte Flüssigkeit zersetzen. Meist bildet sich der bakteriell verursachte Geruch in den Achselhöhlen oder an den Füßen.

Homöopathische Mittel sollen den unangenehmen Körpergeruch lindern. 

Welche homöopathischen Mittel helfen?

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Körpergeruch/ Schweiß, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Hepar sulfuris
säuerlicher Körpergeruch, der durch starkes Schwitzen entsteht. Der Schweiß ist klebrig. Patient reagiert empfindlich auf Berührungen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Mercurius solubilis
süßlich riechender, starker Schweiß, der sich ölig anfühlt. Häufig in Verbindung mit Mundgeruch. Patient reagiert sehr empfindlich auf Kälte.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Sepia
Achselschweiß und starkes Schwitzen an Brust, Rücken und Schenkeln. Schweißausbrüche in den Wechseljahren.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Silicea
kalter Schweiß mit unangenehmem Körpergeruch, häufig auch schweißige Füße.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Sulfur
sauer riechender Schweiß häufig in Verbindung mit unreiner, juckender Haut und starken Schweißfüßen. Patient ist empfindlich gegen Wasser.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Thuja
übelriechender, süßlicher Schweiß, der sich fettig anfühlt. Schweiß eher an unbedeckten Körperstellen, bedeckte Stellen bleiben trocken.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Calcium carbonicum
Schweiß und alle anderen Körperabsonderungen haben einen säuerlichen Geruch. Patient schwitzt bereits bei kleinen körperlichen Anstrengungen. Nachts schwitzt er vor allem am Hinterkopf oder am Nacken.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Kalium carbonicum
Schweißausbrüche am ganzen Körper nach kleinster körperlicher Anstrengung, in Verbindung mit Rückenschmerzen und plötzlich auftretendem Schwächegefühl. Kalter, stinkender Fußschweiß.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Acidum formicicum
Regelmäßiger Nachtschweiß, der unangenehm riecht.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Salvia officinalis
Mindert die Schweißbildung und den damit einher gehenden Körpergeruch.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Ursachen für Schweißgeruch

  • mangelnde Körperhygiene
  • ständige, übermäßige Schweißproduktion (Hyperhidrose)
  • Symptom einer Erkrankung z. B. eine Infektion durch Bakterien oder Pilze 

Durch das Schwitzen versucht der Körper, die Körpertemperatur abzusenken und Giftstoffe auszuscheiden.

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlung

Kleidung aus Naturstoffen (Baumwolle, Leinen) saugen Schweiß besser auf. Die Entwicklung des unangenehmen Geruchs kann so verhindert oder verzögert werden. Zusätzlich ist es hilfreich, die Achselhaare zu entfernen.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 07.08.2018