Homöopathische Unterstützung bei

Arthrose

Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Inhaltliche Betreuung
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Aktualisiert am: 07.08.2018



Als Arthrose (Gelenkverschleiß) bezeichnet der Mediziner einen zunehmenden Knorpelabrieb der Gelenke. Oft sind dabei

  • Hüftgelenk,
  • Fuß- und Handgelenk,
  • Kniegelenk oder
  • Wirbelsäule betroffen.

Der Gelenkverschleiß beginnt meist schleichend und ist gekennzeichnet durch eine langsame Zerstörung der Knorpelschicht in einem oder mehreren Gelenken. Mit dem Fortschreiten der Erkrankung können auch Muskeln, Gelenkkapseln, Knochen und Bänder betroffen werden. Die Arthrose ist im Gegensatz zur Arthritis eine nichtentzündliche Erkrankung.

Homöopathische Mittel sollen zur Schmerzlinderung und zu einer Verbesserung der Beweglichkeit beitragen. 

Welche homöopathischen Mittel helfen?

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Arthrose, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Causticum
mit brennenden Schmerzen und wundem Gefühl in den Gelenken. Bei fortgeschrittener Arthrose mit zunehmender Versteifung, Verformung der Gelenke und Lähmungserscheinungen. Man möchte sich bewegen und hat das Bedürfnis, sich zu strecken. Verschlimmerung durch trockene Kälte, in den frühen Morgenstunden und nach dem Aufstehen. Besserung durch Wärme und bei feuchtem Wetter.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Harpagophytum
wenn die großen Gelenke wie Hüften oder Knie betroffen sind. Die Schmerzen sind bohrend, ziehend und krampfartig. Auch bei Bandscheibenbeschwerden, Morbus Bechterew und Gicht. Verschlechterung durch Bewegung, Besserung durch Wärme und Ruhe.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Rhus toxicodendron
bei allen Gelenkschmerzen mit dem Gefühl der Steifigkeit, auch bei heftigen Rückenschmerzen und Nackensteife. Patient verspürt Bewegungsdrang und ist unruhig. Schmerzen werden durch Bewegung anfänglich schlechter, bei fortgesetzter Bewegung aber besser. Nässe und Kälte verschlimmern die Beschwerden, Besserung durch Wärme und Bewegung.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Magnesium chloratum
Stechende Schmerzen im Hüftgelenk, mit morgendlichem Taubheitsgefühl. Vermindert bei Bewegung.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Ursachen von Arthrose

Neben dem altersbedingten Verschleiß der Gelenke und erblichen Veranlagungen gibt es noch weitere Ursachen:

  • langjährige Überbelastung des Körpers durch Übergewicht oder harte körperliche Arbeit
  • Fehlstellungen im Skelett
  • Leistungssport
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Kreuzbandverletzungen
  • Meniskusschäden
  • Bewegungsarmut
  • falsche Ernährung
  • zunehmendes Alter

Symptome einer Arthrose

Charakteristische Symptome einer beginnenden Arthrose sind

  • Spannungsgefühle,
  • sogenannte Anlaufschmerzen nach Ruhephasen,
  • Schmerzen bei stoßartigen Bewegungen,
  • Schwellungen,
  • Muskelverspannungen und
  • knackende Geräusche beim Bewegen des Gelenks.

Im Laufe der Zeit verformen sich die betroffenen Gelenke, sodass es zu einer erheblichen Bewegungseinschränkung kommt.

Diagnoseverfahren zur Feststellung einer Arthrose

Für die Diagnose kommen

  • Ultraschall-Untersuchungen,
  • Röntgen-Untersuchungen oder
  • MRT (Magnetresonanztomografie) zum Einsatz.

Behandlung einer Arthrose

Bei der Therapie liegt der Fokus in der Linderung der Schmerzen, denn Arthrose ist nicht heilbar. Um das Fortschreiten der Arthrose zu verlangsamen, sind

  • eine regelmäßige Bewegung bei niedriger Belastung,
  • eine Ernährungsumstellung,
  • physikalische Therapien und
  • Krankengymnastik wichtig und verschaffen Linderung.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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Letzte Aktualisierung: 07.08.2018