Gicht homöopathisch behandeln

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin | Unsere Quellenangaben | letzte Aktualisierung: 07.08.2018

Gicht ist eine Stoffwechselkrankheit die meist in Schüben verläuft. Bei Gicht setzen sich Harnkristalle in den Gelenken ab, da die Harnblase nicht richtig arbeitet. Hierbei handelt es sich um eine Nierenfunktionsstörung, die zu 99 % erblich bedingt ist. Achtzig Prozent aller Betroffenen sind Männer.

Bei einer akuten Gicht kommt es vorwiegend nachts, völlig unerwartet, zu einer schmerzhaften Entzündung eines Gelenkes (vermehrt des Großzehengrundgelenkes).

Homöopathische Mittel sollen die Entzündung und die Schmerzen lindern. 

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Gicht, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Colchicum
Schmerzen an geschwollenen Gelenken, dabei starke Berührungsempfindlichkeit. Die Beschwerden verschlimmern sich durch Kälte und Bewegung sowie abends und nachts. Verbesserung durch Ruhe und Wärme. Patient leidet häufig unter Magen-Darmbeschwerden, fühlt sich geschwächt und neigt zu Kreislaufkollaps. Typisch: Küchengerüche erzeugen eine starke Übelkeit bis hin zum Brechreiz. Verschreibungspflichtig bis einschließlich D3.
Causticum
Schmerzen sind heftig und kommen in Schüben. Sie vermtteln das Gefühl, dass die Sehnen zu kurz sind. Verschlimmerung bei kaltem, trockenem Wetter, Besserung bei feuchtem Wetter. Patienten sind sehr empathisch, können nichts Grausames hören oder sehen und haben ein starkes Verlangen nach Sympathie.
Ledum
Schmerzen beginnen an den Füßen und steigen von unten nach oben. Häufig ziehen die Schmerzen vom Kreuz über die rechte Hüfte in die linke Schulter. Schmerzen nehmen in der Wärme zu, bei Kälte lassen sie nach.
Belladonna
bei akuten, pochenden Schmerzen, die betroffenen Stellen sind geschwollen und knallrot. Schmerzen werden durch Wärme gemildert.
Acidum benzoicum
Ablagerung von Gichtknötchen an den Gelenken. Nächtliche Gichtanfälle im großen Zeh.

Ursachen für Gicht

Die Auslöser für die Gicht werden unterschieden zwischen primärer und sekundärer Gicht:

Primäre Gicht

  • angeborener Stoffwechselfehler
  • vermehrte körpereigene Harnsäurebildung aufgrund von Enzymdefekten

Sekundäre Gicht

  • purinreiche Ernährung (zu viel Fleisch, Innereien und Hülsenfrüchte)
  • bestimmte Krankheiten, die mit einem erhöhten Zellab- und umbau einhergehen (Tumore, Leukämie oder Blutkrebs)
  • Übergewicht
  • übermäßiger Alkoholkonsum
  • vermehrte Harnsäurebildung bei gleichzeitig verminderter Harnsäureausscheidung
  • eine gestörte Ausscheidung von Harnsäure durch Medikamente oder eine Nierenkrankheit
  • extremes Fasten und Radikalkuren
  • Chemotherapie

 Typische Symptome

Akute Gichtanfälle können durchaus auch chronisch werden und weitere Gelenke des Körpers betreffen, die aber in der Regel weniger schmerzhaft ausfallen.

Weitere typischen Merkmale einer Gicht

  • Befall eines einzelnen Gelenkes
  • Gichtanfall klingt nach einigen Tagen bis drei Wochen wieder ab
  • Anfälle wiederholen sich häufig unter Zunahme der Schmerzen und der Dauer,
  • Nach dem ersten akuten Gichtanfall können Wochen bis Jahre vergehen, bis weitere Krankheitszeichen in Erscheinung treten.

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlung von Gicht

Um die Nieren bei Ihrer Funktion zu stützen und damit sich die Harnkristalle nicht an den Gelenken absetzen, kann man die Ernährung umstellen:

  • Auf Fisch und Fleisch sollte man weitestgehend verzichten und
  • wichtige Eiweiße über Milchprodukte zu sich nehmen.
  • Auch die Kohlenhydrataufnahme sollte man reduzieren,
  • ebenso den Alkoholkonsum einschränken, da diese Nahrungsmittel einen Gichtanfall fördern können.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.
Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

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Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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