Homöopathische Unterstützung bei

Akne

Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Inhaltliche Betreuung
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Aktualisiert am: 19.02.2020



Rote, entzündete Pickel im Gesicht – gerade Jugendliche kennen das Problem. Während der Pubertät kommt es durch Hormonumstellungen zu der Hauterkrankung. Aber auch viele Erwachsene sind noch von Akne betroffen. Da vor allem das Gesicht von den Pickeln betroffen ist, handelt es sich bei Akne nicht nur um ein gesundheitliches, sondern auch um ein kosmetisches Problem, welches die Betroffenen sehr stark belasten kann.

Akne lässt sich sehr gut mit homöopathischen Mitteln behandeln. Je nach individueller Ausprägung kommen verschiedene homöopathische Mittel in Betracht.

Welche homöopathischen Mittel helfen?

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Akne, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Belladonna
bei akuten, infektiösen Entzündungen mit rötlicher Färbung und heißer Haut.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Silicea
allgemein bei unreiner Haut wenn sich die Aknepickel langsam entwickeln, zu Eiterung neigen und nur langsam abheilen. Bei Neigung zu Narben.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Sulfur
bei Akne vulgaris mit vielen eitrigen, juckenden Pickeln.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Mahonia aquifolium
Mitesser und Pusteln, die jucken und Eiterbläschen bilden, überwiegend an behaarten Körperstellen. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Auch bei "Rasurakne".

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Juglans regia
Kleine eitrige Pickel am Kinn, auf Brust, Schultern und oberem Rücken. Geeignet für Pubertierende, insbesondere für Mädchen, und bei Zahnungsbeschwerden.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Acidum picrinicum
Kleine Pickel und Pusteln im Gesicht und im Nacken.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Agnus castus
Behandlung von Akne, die durch Einnahme der Pille hervorgerufen wird.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Jodum
Knötchenbildung auf der Haut (Erythema nodosum), eitrige Akne, Pusteln und Eiterbeulen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Selenium
Fettige, juckende Haut, die zu Akne neigt. Zwischen den Fingern und auf den Handinnenflächen juckt es stark, es können sich kleine Bläschen bilden. Vor der Pubertät kommt es zu Akne. Bei Leberstörungen zeigt sich in der Leberregion Hautausschlag.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Antimonium sulfuratum aurantiacum
Akne mit Pusteln

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

bei Jugendlichen
Hepar sulfuris
besonders bei Jugendlichen mit allgemein unreiner Haut sowie vielen Pickeln im Gesicht und auf dem Rücken. Die Pickel drohen zu eitern bzw. enthalten bereits Eiter und schmerzen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Pulsatilla
bei Teenager-Akne vor allem bei Mädchen mit hormonellen Schwankungen. Die Akne verstärkt sich während der Periode.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Dosierempfehlung

Das ausgewählte Mittel wird je nach Bedarf in der Potenz D6 bis zu dreimal täglich und in der Potenz D12 bis zu zweimal täglich eingenommen.

Woher kommt Akne?

Akne ist eine Erkrankung der sogenannten Talgdrüsenfollikels. Ein Talgdrüsenfollikel befindet sich in der Haut des Menschen und umfasst ein Haar, eine Talgdrüse und einen Follikelkanal.

Formen von Akne

  • Akne vulgaris (gewöhliche Akne)
    • Akne comedonica
    • Akne conglobata
    • Akne papulopustulosa
  • Akne tarda (Spätakne)
  • Akne infantum (Säuglingsakne)
  • Acne neonatorum (Neugeborenenakne)

Akne vulgaris
Akne vulgaris wird auch als gewöhnliche Akne bezeichnet und ist die wohl bekannteste Form. Sie tritt in der Regel in der Pubertät auf und liegt in einem verstärkten Androgeneinfluss begründet. Androgene sind männliche Geschlechtshormone, die aber auch der Vorläufer der weiblichen Geschlechtshormone sind. Durch einen plötzlichen Hormonschub, wie er beispielweise in der Pubertät auftritt, entsteht eine Vergrößerung der Talgdrüsen und eine vermehrte Talgproduktion. Im Inneren des Haarfollikels befinden sich die Ausgänge der Talgdrüsen, welche verhornen und das Austreten des Talgs blockieren. In der Folge bilden sich Mitesser (sichtbar als kleine schwarze Punkte), welche sich entzünden und zu eitrigen Pickeln, Pusteln und Papeln werden können.

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Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 19.02.2020