Allium ursinum
in der Homöopathie

Abbildung des homöopathischen Einzelmittels Allium ursinum Abbildung
beispielhaft
Hauptanwendungsgebiete:
  • Hautausschläge
  • Durchblutungsstörungen
  • Verdauungsbeschwerden
Anwendungsgebiete im Detail
Typische Potenzen:
Urtinktur, D6 bis D12
Deutsche Bezeichnung: Bärlauch (Waldknoblauch, Wilder Knoblauch)
Stoffart: Heilpflanze

Was ist Allium ursinum?

In der altgermanischen Tradition galt der Waldknoblauch als Frühlingsbote, dem eine reinigende Kraft auf Körper und Seele zugeschrieben wurde. Bärlauch gehört zur Gattung der Lauchgewächse und ist mit Zwiebel und Knoblauch verwandt. Er siedelt sich im Europa, vorzugsweise im Süden, auf kalkreichen, feuchten Waldböden an, kann aber auch im Garten kultiviert werden. Charakteristisch für den Bärlauch sind die dunkelgrünen lanzenförmigen Blätter, die intensiv nach Knoblauch duften. Der Geruch ist besonders stark wahrnehmbar bei feucht-warmer Witterung. Die Pflanze blüht im Frühjahr und entwickelt dabei weiße Doldenblüten mit kleinen, sechsblättrigen Blütensternen. Aufgrund des Aussehens kann Bärlauch leicht mit dem giftigen Maiglöckchen oder der Herbstzeitlosen verwechselt werden. Insbesondere die in der Heilpflanze enthaltenen Amino- und Schwefelsäuren werden in der Naturheilkunde genutzt. Man schätzt die antibiotische und antiseptische Wirkung.

In der Homöopathie verarbeitet man für die Urtinktur die gesamte Pflanze, welche zu Beginn der Blüte geerntet und verarbeitet wird.

Anwendung von Allium ursinum

Allium ursinum hat eine ähnliche Wirkung wie Knoblauch. Er wird jedoch mehr in der Spagyrik und Phytotherapie als in der Homöopathie verwendet. Homöopathisch nutzt man seine Heilkräfte vorwiegend bei Verdauungsschwäche und Arteriosklerose.

Erscheinungsbild

Menschen, die Allium ursinum benötigen, sind sehr sensibel, verunsichert und lassen sich von ihrem Umfeld rasch beeinflussen. Es fehlt ihnen an Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen. Sie sind eher Einzelgänger, denen es schwer fällt, eigene Interessen wahrzunehmen. Probleme werden häufig unterdrückt und äußern sich in psychosomatischen Beschwerden wie Blähungen, Durchfall oder Verstopfung.

Darreichungsform von Allium ursinum

Allium ursinum wird am besten als Urtinktur oder Niedrigpotenz oral im Akutfall verabreicht. Das Mittel eignet sich auch äußerlich für Hautumschläge.

Anwendungsgebiete in der Übersicht

Blähungen
Treten massiv in Stress-Situationen auf, teilweise festsitzend, eher schnell abgehend, wollen unterdrückt werden.
Durchblutungsstörungen
Bei Disposition zu Arteriosklerose prophylaktisch, bei Arterienverkalkung im Anfangsstadium zur Vermeidung von Folgeschäden
Durchfall
Bei Aufregung, Stress, emotionaler Anspannung
Hautausschlag/ Ekzem, trocken und/ oder feucht
Chronische Hautausschläge infolge seelischer Belastung, äußerlich als Umschlag / Waschung mit Urtinktur
Verstopfung (Obstipation)
Völlegefühl, insbesondere bei emotionaler Missstimmung

Dosierung, Wirkung und Zielgruppen

Anwendungsinformationen

Allium ursinum In der Schwangerschaft

Bärlauch kann in der Schwangerschaft bei Verdauungsbeschwerden - Verstopfung und nervösen Durchfällen - gereicht werden. Das Mittel hilft in der Stillzeit dem Säugling bei auftretenden Blähungen, Verstopfung und Durchfall, insbesondere, wenn ein Zusammenhang mit mütterlichem Stress beobachtet wird.

Nebenwirkungen von Allium ursinum

Bei Patienten, die sensibel auf Knoblauch reagieren, kann es zu Unwohlsein kommen. Dann sollte ein anderes Mittel gewählt werden. Weitere Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Das Mittel verträgt sich mit anderen Arzneien, ohne Wechselwirkungen zu zeigen.

Allium ursinum Dosierung

Das Mittel eignet sich sowohl als Akutmittel bei Verdauungsbeschwerden als auch zur Langzeitbehandlung bei Arteriosklerose.

Bei Verstopfung, Durchfall oder Blähungen werden dreimal täglich fünf Globuli in der Potenz D6 oder D12 eine Viertelstunde vor den Mahlzeiten verabreicht, bei akuten Beschwerden auch im Halbstundenrhythmus zwischendurch, bis die Beschwerden sich bessern.

Zur Stärkung der Blutgefäße reicht man dreimal pro Tag die Urtinktur und gibt dazu fünf Tropfen auf ein Glas Wasser.

Hautirritationen werden mit drei bis fünf täglichen Umschlägen behandelt, wobei man fünf bis zehn Tropfen der Urtinktur in Wasser löst und ein Mulltuch damit tränkt. Der Umschlag sollte etwa 15-20 Minuten auf der betreffenden Hautstelle verbleiben.

Verbesserung & Verschlechterung

Verbesserung:
  • Keine Angabe
Verschlechterung:
  • Keine Angabe
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Inhaltliche Betreuung: Ulrike Schlüter | Quellen

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