Ohrenschmerzen homöopathisch behandeln

Ein leises Ziepen im Ohr, oder ein Druckgefühl verbunden mit anfangs leichten Schmerzen kann ein Alarmsignal sein, dass man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Hier ist es angeraten sofort einen Arzt aufzusuchen denn nur er kann die richtige Diagnose stellen und eine beginnende Mittelohrentzündung richtig behandeln. Das Ohr ist sehr kompliziertes Gebilde. Das Mittelohr, und in ihm treten die meisten Schmerzen auf, beginnt gleich hinter dem Trommelfell und besitzt mit der Eustachischen Röhre eine direkte Verbindung zum Rachenraum.

Bei einer eitrigen Entzündung des Mittelohrs kann durch diese Verbindung Eiter in den Rachenraum gelangen und so den ganzen Körper bis zum Magen hin infizieren. Umgekehrt können durch diese Röhre Viren und Bakterien vom Rachenraum her ins Mittelohr eindringen und dort Entzündungen verursachen. Das Hauptproblem bei der Behandlung stellt hierbei die Lage des Mittelohrs dar. Es ist von außen unzugänglich, denn das Trommelfell bildet eine natürliche Barriere. Mit Ohrentropfen ist der Erkrankung also nicht beizukommen deshalb werden oft oral einzunehmende Antibiotika oder andere Medikamente verabreicht.

Homöopathische Mittel werden zur Schmerzlinderung und zur Bekämpfung der Infektion eingesetzt.

Unsere Empfehlung: Finden Sie mehr Informationen zum Thema Ohrenschmerzen bei Kindern in unserem Ratgeber Homöopathie für Kinder

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Ohrenschmerzen, das am besten zu Ihrer Situation passt.

plötzlich auftretende, heftige Schmerzen, häufig in Verbindung mit hohem Fieber. Ursache ist oft Kälte und trockener, kalter Wind.
plötzlich auftretende, heftig klopfende Ohrenschmerzen mit Fieber und rotem Kopf. Patient ist sehr geräuschempfindlich. Belladonna ist das Hauptmittel bei Mittelohrentzündung.
sich langsam entwickelnde Mittelohrenztündung, die sich aus einer fiebrigen Erkältung entwickelt.
äußerst stechender Schmerz, oft einseitig. Eine Wange ist rot, die andere blass. Besonders bei Kindern geeignet, die häufig jähzornig sind.
blitzartig einschießende oder krampfartige Schmerzen, die vor allem auf der rechten Seite auftreten. Auslöser ist häufig Kälte.
das Ohr ist sichtbar geschwollen und gerötet. Patient hat das Gefühl, das Ohr sei verstopft und ist schwerhörig. Gut geeignet für Kinder, die weinerlich sind.
heftiger, stechender Schmerzen mit eitrigem oder blutigem Ausfluss aus dem Ohr. Gefühl der Schwerhörigkeit und / oder Ohrenklingen. Auslöser ist Kälte, durch Wärme werden die Beschwerden verbessert.
dumpfe Schmerzen eher im äußeren Gehörgang mit Absonderungen aus dem Ohr.
Heftige Schmerzen, auch in Verbindung mit Gesichtsneuralgien sowie bei Mittelohrentzündung.
Reißende Schmerzen, überwiegend beim Kauen. Die Gehörgänge fühlen sich verstoft an.
Verstopfte Ohren durch Luftansammlung, dazu ungewohnte Ohrgeräusche.
Bei Kindern mit schwacher Knochenentwicklung. Es bohrt in den Ohren. Die Kinder haben häufig eine Mittelohrzentzündung.
Akuter Ohrenschmerz bei feuchtkaltem Wetter, welcher sich durch Reden, Mimik und Laufen verstärkt. Eine grundlegende Erkrankungen der Hörorgane sollte ausgeschlossen werden.
Die Schmerzen in den Ohren werden durch das Trinken von Wasser in kleinen Schlucken gelindert. Die Ohrspeicheldrüsen sind geschwollen und ein schlecht riechendes Sekret rinnt aus den Ohren.
Entzündung des äußeren Gehörgangs oder des Mittelohres. Das Ohr sondert ein fischig riechendes Sekret ab. Die Ohren brennen und jucken. Im Gehörgang pocht oder klopft es.

Ursachen von Ohrenschmerzen

Symptome von Ohrenschmerzen

  • Schmerzen ausgehend vom Ohr
  • Schmerzen, die ins Ohr ausstrahlen

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlung

Die ärztliche Behandlung von Ohrenschmerzen richtet sich nach der zugrundeliegenden Ursache. Wärme (Rotlicht) und Wärmeanwendungen (warmer Zwiebelwickel) werden von Patienten meist als wohltuend und schmerzlindernd empfunden. 

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Die Homöopathie für Menschen ist sehr bekannt und beliebt als Therapiemethode. Dass sich auch Pflanzen mit homöopathischen Mitteln behandeln lassen, ist eher unbekannt. Homöopathie für Pflanzen ist in Gartenbau, Landwirtschaft, Obst- und Weinbau inzwischen auch weit verbreitet.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin
Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 07.08.2018