Homöopathische Unterstützung bei

Hämorrhoiden

Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Inhaltliche Betreuung
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Aktualisiert am: 09.10.2018



Hämorrhoiden sind stark durchblutete Gefäßpolster, die den After zuverlässig nach außen verschließen. Bei jedem zweiten Menschen, der älter als 50 ist, zeigen sie krankhafte Veränderungen. Der Blutabfluss ist gestört, die Hämorrhoiden sind dauerhaft vergrößert. Diese permanenten Schwellungen bilden sich im Enddarm und drücken mehr und mehr nach außen. Homöopathische Mittel haben sich zur Linderung der Beschwerden wie Schwellungen, Schmerzen oder Juckreiz bewährt. 

Welche homöopathischen Mittel helfen?

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Hämorrhoiden, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Calcium fluoratum
bei juckenden Hämorrhoiden, die nicht entzündetet sind, heraustreten und manchmal bluten.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Sulfur
bei brennenden und juckenden Hämorrhoiden. Der After ist wund und rot. Die Beschwerden verschlechtern sich bei Wärme.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Hamamelis
die Hämorrhoiden sind knotig und haben eine dunkelrote bis bläuliche Färbung. Sie jucken, brennen und bluten.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Nux vomica
die Hämorrhoiden sind meist innen liegend und jucken stark, häufig in Verbindung mit krampfartigen Beschwerden und Verstopfung. Auslöser sind eine sitzende Tätigkeit sowie übermäßiger Alkohol-, Nikotin- oder Kaffeekonsum.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Graphites
schmerzhafte Hämorrhoiden mit wundem After und juckenden Ekzemen. Auslöser sind harter, schleimiger Stuhl oder Verstopfung ohne Stuhldrang.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Aesculus
Bei Hämorrhoiden in allen Stadien. Trockenes, warmes Stechen im Enddarm, als hätten sich Holzsplitter festgesetzt. Dazu tritt eine schmerzende Schwere im unteren Rücken auf. Der Stuhldrang ist schmerzhaft, die Entleerung voluminös.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Aloe
Weintraubenartige, abgeschnürte Hämorrhoiden mit Blutungen, Brennen und Stechen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Paeonia officinalis
Schmerzen nach dem Stuhlgang halten außergewöhnlich lange an. Die Beschwerden werden als beißend oder juckend beschrieben. Nach dem Stuhlgang verspüren die Patienten ein innerliches Frösteln.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Wyethia
Die Patienten leiden unter Verstopfung, Juckreiz im After und nicht blutenden Hämorrhoiden.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Collinsonia canadensis
Hartnäckige Verstopfung mit hellem, kugeligem Stuhl und Hämorrhoiden. Mit dem Stuhl geht Blut ab.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Dolichos
Hämorrhoiden mit brennenden Schmerzen, schlimmer während der Nacht.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Ursachen für Hämorrhoiden

Über die Ursachen des Hämorrhoidenleidens wird kontrovers diskutiert. Als ausschlaggebend für die krankhaften Veränderungen vermutet man:

  • ballastarme Ernährung
  • Bewegungsmangel
  • Übergewicht
  • genetisch bedingte Veranlagung 
  • angeborene oder altersbedingte Bindegewebsschwäche
  • starkes Pressen beim Stuhlgang
  • Verstopfung

Erste Symptome für ein Hämorrhoidenleiden

  • Jucken am After
  • Nässen am After
  • Blutspuren auf Kot und Toilettenpapier
  • Schmerzen beim Stuhlgang

Behandlung von Hämorrhoiden

Eine Heilung für Hämorrhoiden gibt es nicht, jedoch kann es durch eine Ernährungsumstellung und erhöhte Flüssigkeitszufuhr gelingen, die Krankheit zum Stillstand zu bringen. In der Anfangsphase lindern zusätzlich Salben die Beschwerden. Im fortgeschrittenen Stadium hilft nur noch eine Operation, bei der das krankhaft vergrößerte Gewebe entfernt wird.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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Letzte Aktualisierung: 09.10.2018