Homöopathische Unterstützung bei

Geschlechtskrankheiten

Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Inhaltliche Betreuung
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Aktualisiert am: 31.08.2018



Beim Geschlechtsverkehr übertragende Krankheiten bezeichnet der Mediziner als sexuell übertragbare Krankheiten (Sexually Transmitted Diseases oder kurz STD).

Am häufigsten werden die Erreger durch den oralen, genitalen und analen Verkehr übertragen. Auch das einfache Berühren der infizierten Geschlechtsteile oder das Küssen kann ausreichen, um sich anzustecken. Ein häufiger Partnerwechsel kann zur Infektion einer sexuell übertragbaren (venerischen) Krankheit führen.

Eine alleinige homöopathische Behandlung von Geschlechtskrankheiten ist nicht zu empfehlen. Homöopathische Mittel haben sich jedoch in der begleitenden Behandlung zur Linderung von Beschwerden bewährt. 

Welche homöopathischen Mittel helfen?

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Geschlechtskrankheiten, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Medorrhinum
Alle Anzeichen einer verdeckten Gonorrhö-Infektion wie Weich- und Gelenkrheumatismus, Entzündungen der Schleimhäute, chronisch-fauliger Mundgeruch, gerötete und juckende Hautausschläge (Dermatosen), starke Stimmungsschwankungen. Die Beine drängen nachts nach Bewegung und finden Entlastung beim Ausstrecken und gleichzeitigem Anziehen der Füße.

Weitere Informationen zum Mittel Medorrhinum

Spongia
Entzündungen und Schwellungen der Hoden und Nebenhoden mit starker Druck- und Berührungsempfindlichkeit.

Weitere Informationen zum Mittel Spongia

Sabina
Entzündungen der inneren weiblichen Geschlechtsorgane wie Eierstock- oder Eileiterentzündung. Zur Behandlung von Myomen, Kondylomen (Feigwarzen) und eitrigem Weißfluss.

Weitere Informationen zum Mittel Sabina

Jodum
Syphillis-Erkrankung im dritten Stadium (Neurolues) mit neurologischen Ausfällen, Gangstörungen, Halluzinationen und Schmerzen.

Weitere Informationen zum Mittel Jodum

Rhododendron
Hoden- und Nebenhodenentzündungen mit starker Schwellung, Druckempfindlichkeit und Quetschgefühl.

Weitere Informationen zum Mittel Rhododendron

Tuberculinum
Rechtsseitige Hodenschwellung. Erhöhter Geschlechtstrieb bei Männern. Schmerzhafte Menstruation mit starken Rückenschmerzen, starke oder ausbleibende Blutung.

Weitere Informationen zum Mittel Tuberculinum

Allium sativum
Vaginalpilz , auch in der Spätschwangerschaft , bei wunder Vulva.

Weitere Informationen zum Mittel Allium sativum

Ammonium carbonicum
Brennender Weißfluss bei stark juckender oder brennender, geschwollener Vagina. Hodenschmerz, welcher sich bei Erektion verschlimmert. Juckende Genitalien.

Weitere Informationen zum Mittel Ammonium carbonicum

Millefolium
Behandlung der Tripper-Krankheit (Gonorrhoe) nach ärztlicher Rücksprache. Auch geeignet als Alternative zu Thuja bei Kondylomen.

Weitere Informationen zum Mittel Millefolium

Argentum metallicum
Hodenentzündungen bei Männern. Der rechte Hoden fühlt sich gequetscht an. Für Frauen mit Uterus-Prolaps (Gebärmuttervorfall).

Weitere Informationen zum Mittel Argentum metallicum

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Häufige Arten

Zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten zählen Tripper, Chlamydien, vaginaler Herpes und Feigwarzen. Syphilis, AIDS und Hepatitis B sind die gefährlichsten Geschlechtskrankheiten. So kann Syphilis, wenn sie unbehandelt bleibt, zum Schlaganfall oder zur Demenz führen. Eine Erkrankung an AIDS führt zur Schädigung des Immunsystems, wodurch die Abwehrfähigkeit gegenüber Krankheitserregern herabgesetzt wird. Hepatitis B kann zu einer Leberzirrhose führen, ist aber in der Mehrzahl der Fälle heilbar. Verursacht werden sexuell übertragbare Erkrankungen durch Pilze, Viren und Bakterien. Nadeln, die nicht desinfiziert sind oder kontaminierte Bluttransfusionen sind weitere Ansteckungswege.

Symptome

Charakteristische Symptome sind ein verstärkter Ausfluss mit unangenehmem Geruch, Schmerzen beim Wasserlassen, Unterleibschmerzen, Zyklusstörungen bei Frauen, Bläschen oder Warzen auf der Haut und grippeähnliche Symptome wie Fieber, Müdigkeit und Erbrechen.

Eine ärztliche Untersuchung ist bereits bei den ersten Anzeichen notwendig. Früh genug erkannt sind die meisten sexuell übertragbaren Erkrankungen ohne Folgeschäden behandel- und heilbar.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Redaktionelle Leitung und Qualitätssicherung: Heilpraktikerin

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Letzte Aktualisierung: 31.08.2018

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!