Sabina
in der Homöopathie

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin | Unsere Quellenangaben | letzte Aktualisierung: 07.08.2018

Abbildung des homöopathischen Einzelmittels Sabina Abbildung
beispielhaft
Hauptanwendungsgebiete:
  • Myome
  • Eierstockentzündungen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Rheuma
Anwendungsgebiete im Detail
Typische Potenzen:
D3 bis D6
Verschreibungspflichtig: Bis D3
Deutsche Bezeichnung: Sadebaum, Gift-Wacholder, Stink-Wacholder
Stoffart: Giftstrauch

Was ist Sabina?

Der Sadebaum ist ein bis zu 2 m hoch wachsender Strauch und kommt in Afrika, Südeuropa, Asien und Sibirien vor. Er bevorzugt lichtreiche Standorte und einen basischen Boden. Nach der Blüte von März bis bilden sich schwarze Beeren, die den herkömmlichen Wacholderbeeren sehr ähnlich sehen. Das ätherische Sadebaum-Öl gilt als Zellgift. Im Mittelalter nutzte man die Früchte für Schwangerschaftsabbrüche.

Das homöopathische Mittel wird aus den frischen, noch nicht verholzten Zweigspitzen mit Blättern hergestellt.

Anwendung von Sabina

Sabina ist ein wichtiges Mittel zur Behandlung von Frauenkrankheiten. Man gibt es bei starken Regelblutungen, Menstruationsbeschwerden und klimakterischen Blutungen, auch bei anhaltenden Blutungen nach Geburten oder Fehlgeburten. Entzündungen der Eierstöcke, Eileiter und gutartige Gebärmuttertumoren können mit Sabina therapiert werden, ebenso Feigwarzen und eitriger Vaginalausfluss. Auch rheumatische Beschwerden zählen zu den Anwendungsgebieten.

Erscheinungsbild von Sabina

Sabina-Patienten reagieren hysterisch auf Geräusche, insbesondere ertragen sie keine Musik. Sie fühlen eine tiefe innere Unruhe, die sie antriebslos und melancholisch macht. Sie zeigen sich blass mit tiefen Augenringen, schwarzen Hautporen und Mundgeruch. Der Puls ist hart, schnell, bei Anstrengung fühlt man das Pulsieren des Blutes im ganzen Körper. Der Geschlechtstrieb ist sehr hoch. Man neigt zu Fehl- oder Totgeburten am Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels. Die Menstruation verläuft wehenartig schmerzhaft, klumpig, unregelmäßig. Im Abstand von 14 Tagen kommt es zu eitrigem, stinkendem Weißfluss mit Jucken an den Geschlechtsteilen und im Afterbereich Der Urin ist mit Blut durchsetzt. Es schmerzt reißend in den Gelenken und großen Knochen, über den kleinen Gelenken kommt es zu Schwellungen wie bei Gicht.

Darreichungsformen von Sabina

Therapiert wird mit Globuli in Niedrigpotenz. In Akutfällen kann das Mittel stündlich eingenommen werden, ansonsten empfiehlt sich eine dreimalige Gabe pro Tag. Bis D3 ist Sabina verschreibungspflichtig.

Anwendungsgebiete in der Übersicht

Geschlechtskrankheiten
Entzündungen der inneren weiblichen Geschlechtsorgane wie Eierstock- oder Eileiterentzündung. Zur Behandlung von Myomen, Kondylomen (Feigwarzen) und eitrigem Weißfluss.
Menstruationsbeschwerden
Während der Periode treten Krämpfe auf, die vom Kreuz zum Schambein und bis in die Oberschenkel ziehen. Die Blutung ist übermäßig und hellrot.
Rheuma
Rheumatische, gichtartige Gelenkbeschwerden mit Schwellungen über den Gelenken.

Dosierung, Wirkung und Zielgruppen

Anwendungsinformationen

Sabina in der Schwangerschaft

Sabina ist ein homöopathisches Mittel zur Verhinderung von Fehlgeburten. Es findet bei plötzlich auftretenden, überwiegend klumpigen Blutungen und vorzeitiger Wehentätigkeit in der Frühschwangerschaft bzw. bis zur 24. Schwangerschaftswoche seine Hauptanwendung. Bei frühzeitigen Wehen kann das Mittel auch in der späteren Schwangerschaft noch verabreicht werden. Schwangere sollten das Mittel in jedem Fall nur unter fachkundlicher Aufsicht einnehmen. Das Mittel kann während der Geburt den Wehenschmerz erleichtern. Nach der Entbindung gibt man Sabina zur Stillung von starken Gebärmutternachblutungen.

Nebenwirkungen von Sabina

Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind nicht bekannt. Allerdings sollte das Mittel sofort abgesetzt werden, wenn die Symptome abklingen. Bei Schwangeren muss ein genauer Vergleich mit dem Erscheinungsbild erfolgen, bevor Sabina verabreicht wird. Von einer Eigenmedikation ist abzuraten.

Sabina Dosierung

Bei einer drohenden Fehlgeburt wird fünfmal täglich eine Tablette Sabina D6 verabreicht, im Akutfall auch D6 Globuli im Viertel- bis Halbstundenrhythmus. Andere Symptome behandelt man vorzugsweise mit Sabina D12 und gibt fünf Globuli dreimal am Tag, alternativ Sabina D30 einmal täglich.

Verbesserung & Verschlechterung

Verbesserung:
  • Frischluft
Verschlechterung:
  • Wärme
  • kleinste Bewegung
  • nachts

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