Rhododendron

in der Homöopathie

Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Inhaltliche Betreuung
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

🖊 Aktualisiert am: 07.05.2020



Was ist Rhododendron?

Rhododendron wirkt homöopathisch potenziert auf Gelenke, Muskeln und Nerven sowie auf die männlichen Geschlechtsorgane. Man gibt das Mittel bei rheumatischen Beschwerden der Kleingelenke, bei Gicht, Arthrose, Sehnenentzündungen und Trigeminusneuralgien, die Ohren-, Zahn und Gesichtsschmerzen bereiten.

Es findet Anwendung bei Hoden- und Nebenhodenentzündungen sowie Hydrozele (Wasserbruch).

Leitsymptome

  • Nervosität
  • Angst vor Unwetter
  • Zahnschmerzen schlimmer durch Wetterwechsel und Gewitter
  • Reissende Schmerzen schlimmer in Ruhe und bei nasskaltem Wetter
  • Neuralgische Gesichts- und Zahnschmerzen besser durch Wärme und Essen
  • Schlaf nur mit überkreuzten Beinen möglich
  • Fersenschmerzen

Informationen zum Mittel

Woran erkennt man Patienten, die Rhododendron benötigen?

Rhododendron ist gezeichnet von Schläfrigkeit und fehlendem Antrieb. Seh-, Hör- und Riechvermögen sind stark eingetrübt. Man fühlt sich eingeschnürt und beengt, kann nicht tief durchatmen, nimmt nur kleine Portionen Nahrung zu sich, da sich sofort ein Unwohlsein einstellt.

Der Stuhl ist breiig bis dünnflüssig. Durst ist kaum vorhanden, kalte Flüssigkeiten werden schnell erbrochen. Es kommt zu schmerzhaften Schwellungen über den kleinen Gelenken und dem Kniegelenk sowie zu einer Steifheit im unteren Rücken. Die Schmerzen werden als reißend, stechend und ziehend beschrieben, fliegen über den Körper. Arme und Beine schlafen schnell ein, man berichtet über Ameisenlaufen in den Gliedern sowie ständig kalten Händen und Füßen. Die Hoden sind berührungsempfindlich, hart angeschwollen, insbesondere links; es sticht und zieht in den Nebenhoden bis hinauf in Oberschenkel und Bauch.

Die Menstruation ist von Fieber und Kopfschmerz begleitet. Rhododendron-Patienten sind extrem wetterfühlig und zeigen insbesondere bei nahendem Gewitter eine Verschlimmerung der Beschwerden. Sobald man sich in Bewegung setzt, bessern sich die Symptome.

Modalitäten

Modalitäten im Begriffslexikon erklärt

Rhododendron ist bei allen typischen Symptomen angezeigt, die sich durch folgende Modalitäten verbessern oder verschlechtern:

Verbesserung:
  • sofortige Bewegung
  • Sonne
Verschlechterung:
  • Gewitter
  • Wetterwechsel
  • nasse Kälte
  • morgens
  • nachts

Was sind typische Anwendungsgebiete für Rhododendron?

  • Hodenentzündungen
  • Nervenschmerzen
  • Rheuma

Anwendungsgebiete im Detail

Geschlechtskrankheiten

Hoden- und Nebenhodenentzündungen mit starker Schwellung, Druckempfindlichkeit und Quetschgefühl.

Dosierung: 3 mal täglich 3 Globuli in der Potenz D6 (siehe Anwendungshinweise)

Geschlechtskrankheiten im Detail
Nervenschmerzen

Bei Wetterwechsel auftretende neuralgische Gesichts- bzw. Trigeminus-, Zahn- und Ohrenschmerzen.

Dosierung: 3 mal täglich 3 Globuli in der Potenz D6 (siehe Anwendungshinweise)

Nervenschmerzen im Detail
Rheuma

Schmerzen in Hals- und Brustmuskulatur. Schmerzhafte Schwellungen über den kleinen Gelenken. Die Beschwerden wandern von Gelenk zu Gelenk. Arme und Beine schlafen schnell ein oder kribbeln.

Dosierung: 3 mal täglich 3 Globuli in der Potenz D6 (siehe Anwendungshinweise)

Rheuma im Detail

Darreichungsformen von Rhododendron

Man therapiert oral bis D4, als Injektion mit D4 oder D6.

Typische Potenzen:
D2 bis D6
Deutsche Bezeichnung:
Gichtrose, Goldgelbe Alpenrose
Stoffart:
Pflanze

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Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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Unsere Quellenangaben

  • Handbuch der homöopathischen Leitsymptome und Bestätigungssymptome, Roger Morrison, Kai Kröger Verlag für homöopathische Literatur, Groß Wittensee, 1. Auflage, 1995
  • Handbuch der homöopathischen Arzneimittellehre, William Boericke, Narayana Verlag, Kandern, 3. Ausgabe, 2010
  • Leitsymptome homöopathischer Arzneimittel, Henry C. Allen, Urban & Fischer Verlag, 5. Auflage, 2017

Letzte Aktualisierung: 07.05.2020