Homöopathische Unterstützung bei Gürtelrose

Gürtelrose, wie umgangssprachlich die Viruserkrankung Herpes Zoster genannt wird, ist eine Erkrankung, die hauptsächlich durch einen Hautausschlag in Erscheinung tritt. Dieser Hautausschlag ist meist streifenförmig und schmerzhaft und tritt mit Blasen in Erscheinung. Der Ausschlag entsteht durch eine Entzündung eines Nervs, der auf die umliegende Haut übergreift. Homöopathische Mittel sollen die Schmerzen und den Juckreiz lindern. 

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Gürtelrose, das am besten zu Ihrer Situation passt.

mit dunkelroten Bläschen und sehr heftigen, brennenden, schießenden Schmerzen, die vor allem nachts nach Mitternacht stärker werden. Patient fühlt sich schwach, ängstlich und unruhig, verspürt häufig Durst, kann aber nur in kleinen Schlucken trinken. Besserung durch Wärme. Verschreibungspflichtig bis einschließlich D3.
brennende, ziehende oder bohrende Schmerzen, die sich durch Berührung noch verschlimmern häufig in Verbindung mit starkem Juckreiz. Die Bläschen nässen mit hellgelbem Sekret und verkrusten. Besonders geeignet in der akuten Phase und bei Neuralgien. Verschlechterung durch Kälte und Bettwärme.
die Schmerzen fühlen sich an wie nach Verbrennungen. Die Blasen sind eher groß, zusammenfließend und begleitet von starkem Juckreiz. Besserung durch Kälte. Verschreibungspflichtig bis einschließlich D3.
brennende Schmerzen mit Juckreiz, nachts werden die Beschwerden schlimmer. Bläschen platzen schnell. Häufig in Verbindung mit Beschwerden im Magen- und Darmbereich, z. B. Erbrechen oder Sodbrennen.
eher kleine Bläschen, die schnell platzen und verkrusten. Die Schmerzen sind eher stechend und der Juckreiz ist stark. Kälte und Bettwärme verschlimmern die Beschwerden.
rote Bläschen auf roter Haut mit brennenden, stechenden Schmerzen und Juckreiz. Patient fühlt sich zerschlagen und ist unruhig. Besserung durch Wärme.
Schmerzen im betroffenen Gebiet, die in andere Körperregionen ausstrahlen.
Gerötete, juckende und schmerzhaft brennende Haut. Kratzen verschlimmert. Reiben lindert den Juckreiz. Es bilden sich Pusteln und Blasen, die aufbrechen und Krusten bilden.
Juckreiz nach Gürtelrose.
Blasen im Versorgungsgebiet des betroffenen Nerven sowie brennende Schmerzen und Juckreiz.
Hautausschläge mit Blasen sowie heftigem Jucken und Brennen.

Auslöser der Gürtelrose

Ausgelöst wird die Krankheit durch das sogenannte Varizella-Zoster-Virus, das eine Art der Herpesviren ist. Überwiegend findet sich die Krankheit bei älteren Menschen oder Menschen, die ein geschwächtes Immunsystem aufweisen. Die Erstinfektion mit dem Virus äußert sich meist durch die Kinderkrankheit Windpocken. Übertragen wird der Erreger per Tröpfcheninfektion, also per Einatmen von keimhaltigen Sekreten. Da der Erreger an der Luft nur etwa 10 Minuten überlebt, ist eine andere Infektion, beispielsweise durch Spielzeug oder ähnliches, nahezu ausgeschlossen.

Symptome bei Gürtelrose

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlung

Behandelt wird die Erkrankung mit Virostatika, also einem Stoff, der die Verbreitung von Viren im Körper hemmt. Vorgebeugt werden kann die Erkrankung, indem Kontakt mit Erkrankten vermieden wird. Weitere Informationen zur Gürtelrose: http://www.guertelrose-infektion.de/homoeopathie.html

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Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

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Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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Letzte Aktualisierung: 14.12.2018