Homöopathische Unterstützung bei

Gürtelrose

Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Inhaltliche Betreuung
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Aktualisiert am: 14.12.2018



Gürtelrose, wie umgangssprachlich die Viruserkrankung Herpes Zoster genannt wird, ist eine Erkrankung, die hauptsächlich durch einen Hautausschlag in Erscheinung tritt. Dieser Hautausschlag ist meist streifenförmig und schmerzhaft und tritt mit Blasen in Erscheinung. Der Ausschlag entsteht durch eine Entzündung eines Nervs, der auf die umliegende Haut übergreift. Homöopathische Mittel sollen die Schmerzen und den Juckreiz lindern. 

Welche homöopathischen Mittel helfen?

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Gürtelrose, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Arsenicum album
mit dunkelroten Bläschen und sehr heftigen, brennenden, schießenden Schmerzen, die vor allem nachts nach Mitternacht stärker werden. Patient fühlt sich schwach, ängstlich und unruhig, verspürt häufig Durst, kann aber nur in kleinen Schlucken trinken. Besserung durch Wärme. Verschreibungspflichtig bis einschließlich D3.

Weitere Informationen zum Mittel Arsenicum album

Mezereum
brennende, ziehende oder bohrende Schmerzen, die sich durch Berührung noch verschlimmern häufig in Verbindung mit starkem Juckreiz. Die Bläschen nässen mit hellgelbem Sekret und verkrusten. Besonders geeignet in der akuten Phase und bei Neuralgien. Verschlechterung durch Kälte und Bettwärme.

Weitere Informationen zum Mittel Mezereum

Cantharis
die Schmerzen fühlen sich an wie nach Verbrennungen. Die Blasen sind eher groß, zusammenfließend und begleitet von starkem Juckreiz. Besserung durch Kälte. Verschreibungspflichtig bis einschließlich D3.

Weitere Informationen zum Mittel Cantharis

Iris versicolor
brennende Schmerzen mit Juckreiz, nachts werden die Beschwerden schlimmer. Bläschen platzen schnell. Häufig in Verbindung mit Beschwerden im Magen- und Darmbereich, z. B. Erbrechen oder Sodbrennen.

Weitere Informationen zum Mittel Iris versicolor

Clematis
eher kleine Bläschen, die schnell platzen und verkrusten. Die Schmerzen sind eher stechend und der Juckreiz ist stark. Kälte und Bettwärme verschlimmern die Beschwerden.

Weitere Informationen zum Mittel Clematis

Rhus toxicodendron
rote Bläschen auf roter Haut mit brennenden, stechenden Schmerzen und Juckreiz. Patient fühlt sich zerschlagen und ist unruhig. Besserung durch Wärme.

Weitere Informationen zum Mittel Rhus toxicodendron

Cedron
Schmerzen im betroffenen Gebiet, die in andere Körperregionen ausstrahlen.

Weitere Informationen zum Mittel Cedron

Croton tiglium
Gerötete, juckende und schmerzhaft brennende Haut. Kratzen verschlimmert. Reiben lindert den Juckreiz. Es bilden sich Pusteln und Blasen, die aufbrechen und Krusten bilden.

Weitere Informationen zum Mittel Croton tiglium

Dolichos
Juckreiz nach Gürtelrose.

Weitere Informationen zum Mittel Dolichos

Euphorbium
Blasen im Versorgungsgebiet des betroffenen Nerven sowie brennende Schmerzen und Juckreiz.

Weitere Informationen zum Mittel Euphorbium

Grindelia
Hautausschläge mit Blasen sowie heftigem Jucken und Brennen.

Weitere Informationen zum Mittel Grindelia

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Auslöser der Gürtelrose

Ausgelöst wird die Krankheit durch das sogenannte Varizella-Zoster-Virus, das eine Art der Herpesviren ist. Überwiegend findet sich die Krankheit bei älteren Menschen oder Menschen, die ein geschwächtes Immunsystem aufweisen. Die Erstinfektion mit dem Virus äußert sich meist durch die Kinderkrankheit Windpocken. Übertragen wird der Erreger per Tröpfcheninfektion, also per Einatmen von keimhaltigen Sekreten. Da der Erreger an der Luft nur etwa 10 Minuten überlebt, ist eine andere Infektion, beispielsweise durch Spielzeug oder ähnliches, nahezu ausgeschlossen.

Symptome bei Gürtelrose

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlung

Behandelt wird die Erkrankung mit Virostatika, also einem Stoff, der die Verbreitung von Viren im Körper hemmt. Vorgebeugt werden kann die Erkrankung, indem Kontakt mit Erkrankten vermieden wird. Weitere Informationen zur Gürtelrose: http://www.guertelrose-infektion.de/homoeopathie.html

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Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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Letzte Aktualisierung: 14.12.2018