Homöopathische Unterstützung bei

Impfschäden

Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Inhaltliche Betreuung
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Aktualisiert am: 04.06.2020



Die meisten Kinder vertragen Impfungen gut und benötigen keine homöopathische Impfbegleitung. Sollte es doch einmal zu Impfreaktionen oder Impfschäden kommen, kann eine homöopathische Behandlung sinnvoll sein.

Eine Impfreaktion ist zunächst einmal Ausdruck einer Reaktion des Immunsystems, die nach einer Impfung durchaus Sinn macht. Erst wenn diese Impfreaktion ein Ausmaß erreicht, das über eine leichte Impfreaktion hinaus geht, ist eine Behandlung sinnvoll.

Bei der Behandlung von Impfreaktionen und Impfschäden geht man vor, wie bei jeder anderen Erkrankung auch. Man sucht das ähnlichste Mittel, welches die vorliegenden Symptome beim gesunden Menschen hervorrufen kann.

Ein zweiter Behandlungsansatz ist die Gabe von Impfstoff-Nosoden. Diese Vorgehensweise folgt nicht dem Ähnlichkeitsprinzip der Homöopathie, sondern dem Prinzip der Isopathie („Gleiches heilt Gleiches“).

Zur Herstellung einer Impf-Nosode wird der Impfstoff homöopathisch aufbereitet und in einer mittleren oder höheren Potenz einmalig oder mehrmals verabreicht.

Impfstoff-Nosoden sind nicht zur Selbstbehandlung geeignet. Die Behandlung mit Nosoden sollte durch einen erfahrenen Homöopathen erfolgen.

Kinder, die regelmäßig homöopathisch behandelt werden, sind besser auf Impfungen vorbereitet. Das Immunsystem ist gestärkt, um mögliche unerwünschte Impfreaktionen zu minimieren.

Homöopathische Mittel werden verordnet, um die Impfreaktionen abzuschwächen. Homöopathische Mittel können Impfungen nicht ersetzen!

 

Impfreaktion

Zu den häufigen Reaktionen, die nach einer Impfung auftreten, zählen Rötungen, Schwellungen und Schmerzen der Einstichstelle. Die Impfreaktionen werden in der Regel nicht durch den Impfstoff, sondern durch weitere Stoffe ausgelöst, die im Impfstoff enthalten sind.

Impfschaden

Wenn nach einer Impfung eine bleibende Schädigung auftritt, handelt es sich um einen Impfschaden. Das Ausmaß und die Art der auftretenden Schädigungen sind je nach Impfstoff sehr unterschiedlich. Sie reichen von Entzündungen an der Einstichstelle und allergischen Reaktionen über Organschäden bis hin zu Lähmungen und Entzündungen der Nerven oder Gelenke.

Welche homöopathischen Mittel helfen?

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Impfschäden, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Silicea
Anhaltende und schlecht heilende Hautentzündungen nach Impfung. Die entzündeten Stellen sind schmerzhaft bei Berührung, sondern ein flüssiges Sekret ab und bilden Krusten. Die Kinder sind allgemein eher zart und schwach.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Thuja
Erhöhte Temperatur, Durchfall, Niesen oder Schnupfen nach einer Impfung. Die Kinder haben allgemein eine Neigung für Erkältungskrankheiten. Bewährt vor allem bei Beschwerden nach Pockenschutzimpfung und in geringerem Maße bei Folgen anderer Impfungen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Belladonna
Fieber nach einer Impfung. Das Gesicht ist hochrot und glüht. Die Kinder schwitzen und haben Durst. Bewährt bei Impfungen, wenn die Kinder ohne weitere Symptome fiebern.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Sarsaparilla
Hautreaktionen nach Impfung. Haut ist gerötet, hart, geschwollen und juckt stark. Kratzen führt zu nässenden Entzündungen, die unter Krustenbildung nur langsam abheilen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Zincum metallicum
Schreianfälle und Schlafstörungen nach Impfung. Die Kinder schlafen nach einer Impfung schlechter. Sie sind unruhig während des Schlafs und wachen immer wieder erschreckt oder schreiend auf. Nachts sind die Beine motorisch unruhig und es treten Muskelzuckungen auf. Die Kinder sind tagsüber dann sehr erschöpft, unruhig, angespannt und äußerst empfindlich gegenüber Geräuschen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Stramonium
Neurologische Erkrankungen durch eine Impfung. Krämpfe, Muskelzuckungen, Tics, Gestikulieren, Verhaltensstörungen, Hyperaktivität, Stottern, nächtliche Panikattacken, Wut, Gewalt oder lautes Fluchen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Crotalus
Hautausschläge nach Impfung. Geschwollene, verfärbte Haut. Blasenbildung.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Mezereum
Hautausschläge nach Impfung. Geschwüre mit dicken Krusten und eitriger Absonderung.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Ursachen von Beschwerden nach einer Impfung

  • Impfstoff
  • Fehler bei der Verabreichung der Impfung

Symptome nach einer Impfung

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlung

Besteht der Verdacht einer Impfreaktion oder eines Impfschadens sollte umgehend der behandelnde Arzt zur Abklärung aufgesucht werden. 

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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Letzte Aktualisierung: 04.06.2020