Homöopathische Unterstützung bei

Asthma

Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Inhaltliche Betreuung
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Aktualisiert am: 20.01.2020



Als Asthma bronchiale bezeichnet der Mediziner eine chronisch entzündliche Atemwegserkrankung. Gekennzeichnet ist Asthma bronchiale durch eine Überempfindlichkeit gegenüber verschiedenen, meist harmlosen Reizen. Dabei bildet die Schleimhaut der Bronchien vermehrt zähen und glasigen Schleim, wodurch die Schleimhaut anschwillt und die Bronchien sich krampfartig zusammenziehen, was das Einatmen und besonders das Ausatmen erschwert.

Homöopathische Mittel bei Asthma haben eine Reduzierung der Anfallhäufigkeit und -schwere zum Ziel. 

Welche homöopathischen Mittel helfen?

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Asthma, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Sambucus nigra
Anfallsweise Atemnot, begleitet mit Heiserkeit und zäher Sekret-Absonderung. Die Brust fühlt sich eingeklemmt an, die Stimme versagt.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Luesinum
Chronisches Asthma bronchiale im Sommer, wenn es feuchtwarm ist, überwiegend nachts.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Ammi visnaga
Bei allergischem und chronischem Asthma sowie COPD.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Lobelia inflata
Atemnot und Hyperventilation, der Brustkorb ist eingeschnürt. Es kommt zu Erbrechen infolge angestrengter Atmung, die Haut färbt sich blau.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Moschus
Man hat das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen, entwickelt dabei Todesangst. Der Hals ist zugeschwollen, die Atemluft dringt nicht in die Lungen. Die Brust fühlt sich zerquetscht an. Man stößt Luftblasen auf. Vor allem bei Kindern konnte eine positive Wirkung verzeichnet werden.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Digitalis
Nächtliche Anfälle von Atemnot mit blauen Lippen und trockenem, krampfartigem Husten. Aufsitzen und Bewegung lindern die Atemnot.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Kalium arsenicosum
Die Patienten leiden vor allem nachts zwischen zwei und drei Uhr unter Atemnot. Frische Luft mögen sie überhaupt nicht.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Aranea diadema
Die Atemnot wird durch Rauchen gelindert.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Grindelia
Pfeifende Atemgeräusche und reichlich, zäher Auswurf. Beim Einschlafen setzt die Atmung aus und die Patienten fahren erschreckt hoch. Aufsetzen bringt Erleichterung. Im Liegen ist die Atmung allgemein erschwert.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Kalium nitricum
Schwere Atemnot, schlimmer um 3 Uhr nachts. Die Patienten müssen sich aufsetzen, um Luft zu bekommen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Senega
Asthma oder Bronchitis mit Husten und zähem, festsitzendem Schleim. Am Ende eines Hustenanfalls andauerndes Niesen. Schmerzhafter Brustkorb.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Antimonium sulfuratum aurantiacum
Asthma mit verstärkter Schleimbildung in den Bronchien. Harter, trockener Husten. Verschlimmerung im Winter. Die Patienten sind schwach und abgeschlagen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Ursachen von Asthma

Man unterscheidet allergisches und nicht-allergisches Asthma.

Auslöser von allergischem Asthma

  • Pollen
  • Hausstaub
  • Nahrungsmittel
  • Tierhaare
  • Medikamente
  • Schimmelpilze

Auslöser von nicht-allergischem Asthma

  • Atemwegsinfekte
  • Kälte
  • Stress
  • Zigaretten
  • Duftstoffe
  • Luftschadstoffe
  • Industriedämpfe
  • Medikamente

Symptome von Asthma

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlung

Um Asthmaanfällen vorzubeugen, sollten die auslösenden Faktoren so weit wie möglich gemieden werden. Ferner sollte auf Zigaretten verzichtet werden, da der Tabakrauch die Atemwege unnötig reizt. Regelmäßiger Sport kann dazu beitragen die Anfallshäufigkeit und -schwere zu verringern. Spezielle Atemtechniken können die Atemnot im akuten Anfall lindern.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 20.01.2020