Ekzem

Ekzem ist ein Oberbegriff für verschiedene Hauterkrankungen, die durch eine Entzündung hervorgerufen werden. Die Symptome der verschiedenen entzündlichen Hauterkrankungen sind jeweils ähnlich. Ekzeme sind nicht ansteckend, können die Betroffenen aber stark belasten und in der Lebensqualität einschränken. Die Hautausschläge können überall am Körper auftreten.

Bewährte homöopathische Arzneimittel können den Juckreiz lindern und die Entzündungsreaktion abmildern. Die entzündeten Hautstellen müssen fachgerecht versorgt werden, um schwerwiegende Wundinfektionen zu vermeiden.

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Ekzem, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Rote, schlaffe Hautbläschen, die unerträglich jucken, rasch aufplatzen und nässen. Die Haut ist großflächig befallen.
Starker Juckreiz an Augen, Ohren, in den Achselhöhlen und in der Analregion, gefolgt von eitrigem Ausschlag, Eiterpusteln und / oder Abszessen. Nässender Hautausschlag in den unteren Extremitäten, welcher nachts erscheint.
bei trockenen Ekzemen und Herpes. Hautausschläge mit trockener Haut und starkem Abblättern, die brennen und jucken. Besonders für Patienten, die unruhig, erschöpft und dabei rastlos und ängstlich um ihre Gesundheit besorgt sind.
Eitrige Pusteln, auch bei Haarfolikel-Entzündungen mit Eiterbläschen, sehr geeignet bei Pusteln, die nach dem Rasieren auftreten. Unterstützend zur Abheilung bei aufgeschnittenen oder aufgebrochenen Abszessen.
Schuppende Ekzeme hinter den Ohren. Es juckt an allen Körperöffnungen. Innerlich und äußerlich auch bei kleineren Abszessen.
Nässende, juckende und blutende Hautausschläge. Die Patienten haben eine sehr empfindliche Haut. Bereits wenig Reibung verursacht wunde Stellen und Schorf.
Die Haut ist sehr sensibel, neigt zu Schuppungen, Rissen und Schrunden. An den Mundwinkeln, Ohransätzen oder Nasenflügelrändern sowie am After bilden sich schmerzhafte Hauteinrisse (Rhagaden). Die Lidränder sind häufig entzündet. Vermehrtes Auftreten von Herpes simplex.
Im Sommer treten allergische Hautreaktionen, sogen. Mallorca-Akne, und Fußpilz mit Bläschenbildung auf. Bei stechendem Juckreiz an den Genitalien und auf narbigem Gewebe mit pusteligem Ausschlag. Das Mittel beseitigt Warzen und Blutschwämme, bzw. beugt deren Entstehung vor.
Der ganze Körper kann von roten kleinen Pickelchen oder Pusteln überzogen sein. Der Ausschlag ist stark juckend und bildet Krusten. Die Krusten sind dick und sondern beim Aufbrechen eine dicke, gelbe Flüssigkeit ab. Besonders häufig befällt der Hautausschlag den Kopf, das Gesicht und die Region um die Ohren. Begleitend können rheumatische Schmerzen am ganzen Körper auftreten. Verschlimmerung der Beschwerden während der Nacht.
Bei Hautausschlag mit Juckreiz, der durch Kratzen brennt und sich verlagert; bei vielen Kopfschuppen.
Die Haut ist gerötet, brennt und juckt. Kratzen löst brennende Schmerzen aus. Reiben lindert den Juckreiz.
Rote Pusteln mit anhaltendem Juckreiz am Gesicht und am Körper, besonders jedoch an allen behaarten Stellen. Besserung durch kaltes Baden und Bewegung an der frischen Luft. Verschlimmerung durch Sonne und Kratzen.

Dosierempfehlung

Das ausgewählte Mittel wird je nach Bedarf in der Potenz D6 bis zu dreimal täglich und in der Potenz D12 bis zu zweimal täglich eingenommen.

Woher kommt ein Ekzem?

Eine Entzündung entsteht immer dann, wenn sich der Körper gegen einen schädlichen Stoff oder Krankheitserreger wehrt. Mögliche Auslöser sind:

  • Viren
  • Pilze
  • Bakterien
  • Schadstoffe
  • Arzneimittel
  • Stress
  • Allergene

Ein Ekzem entwickelt sich besonders häufig bei Menschen, deren Immunsystem durch eine Vorerkrankung geschwächt ist.

Symptome von Ekzemen

  • Juckreiz
  • Gerötete, nässende oder schuppende Haut
  • Bläschen oder Knötchen

Verschiedene Formen von Ekzemen

Bei den Ekzemen werden verschiedene Formen unterschieden:

  • atopisches Ekzem (Neurodermitis)
  • seborrhoisches Ekzem (Kopfgneis)
  • Kontaktekzem (Kontaktallergie)

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin
Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 21.05.2019