Homöopathische Unterstützung bei

Neurodermitis

Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Inhaltliche Betreuung
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Aktualisiert am: 07.08.2018



Neurodermitis ist eine Hauterkrankung, von der vor allem Kinder betroffen sind. Die Haut ist an verschiedenen Stellen entzündet und das entweder schubweise oder andauernd. Die Betroffenen leiden unter einem quälenden Juckreiz und sehr trockener Haut. Die genaue Ursache von Neurodermitis ist noch unbekannt, eine Veranlagung scheint vererbbar zu sein. Verschiedene Auslöser können die Entwicklung einer Neurodermitis begünstigen. Neurodermitis ist nicht heilbar, in der Regel besteht die Therapie nur in der Linderung der Symptome.

Homöopathische Mittel können die Zeitspannen ohne Hautsymptome verlängern und den Juckreiz lindern.

Welche homöopathischen Mittel helfen?

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Neurodermitis, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Sepia
besonders bei trockenen, fleckenförmigen Ausschlägen, Pilzerkrankungen, Neurodermitis und Psoriasis. Es bilden sich Bläschen vor allem in den Gelenkbeugen von Knie und Ellenbogen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Sulfur
bei trockenen Ekzemen, Psoriasis und Neurodermitis. Die Hautausschläge brennen und sind trocken, dabei jucken sie sehr stark. Häufig bei Patienten, die zu unreiner Haut und zu übel riechenden Ausscheidungen neigen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Graphites
bei chronischen Hautausschlägen, Neurodermitis und Psoriasis. Juckende und brennende Ekzeme, die klebrig-feucht oder trocken sind. Häufig mit honiggelben Absonderungen in den Gelenkbeugen, hinter den Ohren und auf der Kopfhaut.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Tuberculinum
Trocken, Neigung zu schuppigen Ekzemen. Neurodermitis, Psoriasis, Aphten, Herpes-Bläschen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Lac defloratum
Bläschen im Mund (Aphten), juckend an den Mundwinkeln und im Genitalbereich. Starkes Brennen nach dem Kratzen. Auch bei Neurodermitis und anderen Dermatosen bei Säuglingen und Kleinkindern, die auf eine Milchunverträglichkeit zurückzuführen sind.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Dosierempfehlung

Das ausgewählte Mittel wird je nach Bedarf in der Potenz D6 bis zu dreimal täglich und in der Potenz D12 bis zu zweimal täglich eingenommen.

Woher kommt Neurodermitis?

Die genauen Ursachen für die Entstehung einer Neurodermitis sind bislang unbekannt. Eine erbliche Veranlagung und verschiedene Auslöser begünstigen die Erkrankung:

  • Infektionen
  • Einige Nahrungsmittel
  • Reizungen der Haut durch Reiben der Kleidung oder Schwitzen
  • Allergene (z.B. Pollen)
  • Stress kann eine Neurodermitis verstärken

Die auslösenden Faktoren sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich. In vielen Fällen ist es nicht möglich, überhaupt den Auslöser zu finden.

Symptome bei Neurodermitis

Diese Beschwerden sind typisch für Neurodermitis:

  • Raue, gerötete und trockene Hautbereiche
  • Nässen
  • Schuppenbildung
  • Juckreiz

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlung

Die Haut von Neurodermitis-Erkrankten ist trockener als gewöhnlich und kann auch Feuchtigkeit nicht so gut speichern. Daher ist für Betroffene eine regelmäßige Hautpflege mit speziellen Cremes oder Lotionen sehr wichtig.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 07.08.2018