Cuprum arsenicosum

in der Homöopathie

Hauptanwendungsgebiete:
  • Durchblutungsstörungen
Typische Potenzen:
D4 - D12
Deutsche Bezeichnung:
Kupferarsenit
Stoffart:
Mineralsalz

Was ist Cuprum arsenicosum?

Um Kupferarsenit herzustellen, sind zwei verschiedene chemische Prozesse notwendig: zunächst wird Arsenik in Wasser gelöst und bildet arsenige Säure. Dieses nur schwach saure Gemisch wird mit Kaliumcarbonat und Kupfersulfat versetzt. Das daraufhin ausfallende gelbgrüne Salz wird nach seinem Entdecker Carl Wilhelm Scheele auch als "Scheeles Grün" bezeichnet. In Unkenntnis seiner toxischen Wirkung wurde Kupferarsenit lange Zeit als Basis für grüne Malfarben oder zum Gestalten von Tapeten verwendet. Erst, nachdem man den Zusammenhang zwischen immer wieder auftretenden Verdauungsstörungen oder Krämpfen und dem beliebten grellgrünen Ton erkannte, kam er nur noch als Außenanstrich für Schiffskörper oder als Holzschutzmittel zur Anwendung.

Anwendung von Cuprum arsenicosum

Entsprechend seiner Wirkung wird Kupferarsenit in der Homöopathie gegen Krämpfe, Keuchhusten und Thrombosen verwendet. Ein weiteres Einsatzgebiet sind Gaben nach hohem Flüssigkeitsverlust wie sie nach Verletzungen oder Operationen auftreten können. Während Feuchtigkeit, Bewegung und Berührung den Zustand verschlimmern, führt harter Druck in den betroffenen Bereichen zu Linderung.

Erscheinungsbild von Cuprum arsenicosum

Kupferarsenit-Patienten sind verwirrt, unruhig und ängstlich. Ihr innerer Zustand spiegelt sich in Frösteln, Zittern, schwacher Herzfunktion und Entkräftung wieder. Auffälligste Merkmale sind blasse Haut, blaue Lippen und eine eingeschränkte bzw. ungenügende Nierentätigkeit sowie dunkelrote, nach Knoblauch riechende Ausscheidungen.

Darreichungsformen von Cuprum arsenicosum

Aufgrund seiner nachgewiesenen Giftigkeit ist Kupferarsenit bis einschließlich D3 verschreibungspflichtig. Die häufigsten Potenzen liegen zwischen D4 und D12.

Anwendungsgebiete in der Übersicht

Durchblutungsstörungen

Gefühlsstörungen und Taubheitsgefühle, Kribbeln und/oder Ameisenlaufen in den Beinen besonders in den Unterschenkeln, oft zusammen mit Krämpfen in der Wade oder an den Fußsohlen. Verbesserung durch Wärme.

Durchblutungsstörungen im Detail

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Letzte Aktualisierung: 07.08.2018