Homöopathische Unterstützung bei

Nierenprobleme

Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Inhaltliche Betreuung
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Aktualisiert am: 22.01.2019



Für unseren Körper sind die Nieren überlebenswichtig. Sie filtern täglich 180 Liter Wasser und scheiden über die Blase Giftstoffe und Abfallprodukte aus dem Körper. Zusätzlich werden wichtige Stoffe gefiltert, die zurück in den Blutkreislauf gehen.

Schmerzen in den Nieren sind altersunabhängig und können ein Hinweis auf die verschiedensten Erkrankungen sein.

Homöopathische Mittel werden zur Linderung der Schmerzen gegeben und sollen die Abheilung der Entzündung begünstigen. 

Welche homöopathischen Mittel helfen?

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Nierenprobleme, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Solidago
Der Nieren-Bereich ist äußerst druckempfindlich. Die Schmerzen strahlen dumpf, pochend oder stechend überwiegend in den Rücken aus, vergleichbar mit Rücken- / Bandscheibenbeschwerden. Neigung zu chronischen Nieren- oder Nierenbeckenentzündungen, Nierengrieß oder Nierensteinen. Unterstützung bei Steinabgang und chronischer Niereninsuffizienz. Vorbeugung bei Harnsäuresteinen und durch Nierenerkrankungen bedingten Begleitsymptomen der Atem- und Verdauungswege.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Berberis
Der Harnapparat ist empfindlich und schnell entzündlich. Neigung zu Nierenkoliken durch Stein- oder Grießbildung sowie ständiger Blasenentzündung. Vor allem das Wasserlassen wird durch heftiges Brennen in der Harnröhre als unangenehm empfunden.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Sarsaparilla
Nieren und Blase neigen zu krampfartigen Entzündungen, Koliken und Steinbildung / -abgang. Das Urinieren kann nur im Stehen schmerzfrei erfolgen, ansonsten infolge von Muskulaturstörungen eher krampfhaft und am Ende besonders schmerzhaft.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Acidum benzoicum
Kolikartige Schmerzen der Nieren mit Brennen in der linken Niere. Der Urin erinnert an Pferdeharn: braun, riecht scharf nach Ammoniak, oft mit Schleim durchsetzt.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Coccus cacti
Bei chronischen Nierenbeckenentzündungen, Gichtnieren sowie bei Nierenkoliken durch Steine oder Grieß.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Acidum picrinicum
Entzündung der Nieren mit nicht unterdrückbarem Harndrang und brennenden Schmerzen beim Wasserlassen. Die Patienten sind sehr geschwächt.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Helleborus
Entzündungen der Nieren mit verstärktem Harndrang und eventuell mit Blut im Harn.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Helonias
Nierenentzündung in der Schwangerschaft mit hartnäckigem Erbrechen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Lithium carbonicum
Nierensteine mit häufigem Wasserlassen und Brennen in der Harnröhre. Der Harn ist trübe und enthält viel Schleim.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Ursachen

Die Ursachen für Schmerzen im Nierenbereich sind unterschiedlich.

Symptome

Charakteristisch für Nierenerkrankungen sind:

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlung

Durch ausreichendes Trinken und Auflegen einer Wärmflasche im betroffenen Bereich können die Schmerzen verringert werden. Ebenso können homöopathische Präparate helfen. Befindet sich Blut im Urin oder lassen die Schmerzen nicht nach und gehen mit Übelkeit und Erbrechen einher, sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden, um ernsthafte Erkrankungen auszuschließen.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 22.01.2019