Schluckbeschwerden

Unter Schluckbeschwerden oder Schluckstörungen (med. "Dysphagie") versteht man Halsbeschwerden, die beim Schlucken auftreten. Die Ursachen können vielfältig sein. Häufig sind ältere Menschen betroffen. Schluckbeschwerden treten in der Regel nicht als alleinige Beschwerde auf, sondern sind Begleitsymptom anderer Erkrankungen. 

Je nach Ursach sind homöopathische Mittel geeignet, die medizinische Behandlung der zugrundeliegenden Erkrankung, zu begleiten. 

 

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Schluckbeschwerden, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Wird ein Fremdkörper verschluckt, und kommt es dadurch zu Schlundkrämpfen oder Atemnot, hilft das Mittel bei der Entkrampfung, um den Fremdkörper rasch entfernen zu können. Auch bei heftigem, langandauerndem oder chronischem Schluckauf.
Das Schlucken ist aufgrund eines Kloßgefühls oder eines Speiseröhrenkrampfes erschwert. Schmerzhafter und andauernder Schluckauf. Entzündung der Speiseröhre mit brennenden Schmerzen.
Hartnäckiger Schluckauf.
Das Schlucken ist schwierig und schmerzhaft. Die Speiseröhre fühlt sich an wie zusammengeschnürt. Salziges Aufstoßen mit Übelkeit.

Ursachen von Schluckbeschwerden

  • Anomalien der Speiseröhre
  • neurologische Erkrankungen
  • Muskelschwäche
  • Infektion
  • Fremdkörper
  • Übermäßiger Alkohold- oder Nikotingenuss
  • scharfes Essen
  • Krampfadern in der Speiseröhre
  • vergrößerte Schilddrüse
  • Medikamente (z.B. Antidepressiva, Beruhigungsmittel, blutdrucksenkende und muskelentspannende Medikamente)

Symptome bei Schluckbeschwerden

  • Kloßgefühl im Hals
  • häufiges Verschlucken
  • Husten nach dem Essen oder Trinken
  • Verschleimung mit Räusperszwang
  • Stimmveränderungen

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlung 

Statistisch betrachtet, leiden ältere Menschen häufiger unter chronischer Dysphagie als junge. Ständig wiederkehrende oder zunehmende Schluckbeschwerden können auf eine ernstzunehmende Grunderkrankung hindeuten und sollten medizinisch abgeklärt werden.

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Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin
Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 17.04.2019