Homöopathische Unterstützung bei

Magenübersäuerung

Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Inhaltliche Betreuung
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Aktualisiert am: 22.01.2019



Eine Magenübersäuerung liegt vor, wenn die magensäureproduzierenden Belegzellen der Magenschleimhaut über einen längeren Zeitraum zu viel Säure abgeben. Die Übersäuerung des Magens zeigt sich an verschiedenen Verdauungsbeschwerden wie saurem Aufstoßen, Sodbrennen oder Magenschmerzen.

Homöopathische Mittel werden zur Linderung der Symptome bei Magenübersäuerung eingesetzt. 

Welche homöopathischen Mittel helfen?

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Magenübersäuerung, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Argentum nitricum
Aufstoßen verursacht durch Nervosität und Aufregung. Meist mit Verlangen nach süßen Speisen und Zucker, was aber nicht vertragen wird.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Lycopodium
schon nach wenigen Bissen Völlegefühl und starkes Sodbrennen, häufig auch Blähungen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Calcium carbonicum
saures Aufstoßen bis zu Erbrechen. Starkes Verlangen nach Eiern und Süßigkeiten, Abneigung gegen Fett und Milch. Alle Körperausscheidungen haben einen säuerlichen Geruch. Kinder wollen Erde und Unverdauliches essen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Nux vomica
bitteres und saures Aufstoßen ein bis zwei Stunden nach zu reichlichem Essen, Nikotingenuss oder zu viel Alkohol. Kaffee verschlechtert das Befinden.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Phosphorus
Empfindlichkeit gegen Säure allgemein, mit brennenden Magenschmerzen und Blähungen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Bismutum subnitricum
Drückender Schmerz, der in die Schultern ausstrahlt. Magenbrennen und Übelkeit, vorwiegend nach einer reichhaltigen, proteinlastigen Mahlzeit. Auch bei bekanntem Helicobacter.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Sabal serrulatum
Übersäuerung des Magens mit Aufstoßen und brennenden Schmerzen, welche bis in die Beine ziehen. Die Patienten haben ein auffälliges Verlangen nach Milch.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Acidum salicylicum
Übelriechendes und saures Aufstoßen, geblähter Bauch, Blähungen und grünlicher Durchfall mit Bauchkrämpfen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Lithium carbonicum
Übersäuerung des Magens mit Übelkeit und Schmerzen. Besserung durch Essen. Verschlimmerung durch Kleiderdruck.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Ursachen für eine Magenübersäuerung

  • ungesunde Ernährungsgewohnheiten
  • Alkohol
  • Koffein
  • Nikotin
  • Stress
  • Infektion der Magenschleimhaut mit dem Bakterium Helicobacter pylori
  • hormonelle Störungen
  • Nebenwirkung von Medikamenten

Symptome einer Magenübersäuerung

Weitere Tipps und Hinweise zurBehandlung

Die Therapie richtet sich nach der zugrunde liegenden Erkrankung. Die Gabe von Säureblockern, die die Säurebildung in den Belegzellen hemmen, ist jedoch fast immer Bestandteil der Behandlung. Darüber hinaus ist sehr oft eine Änderung der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten angezeigt - der Verzicht auf Genussmittel, auf fettiges und scharfes Essen führt in der Regel zur Besserung der Symptome. Die gleichen Empfehlungen gelten auch für die Vorbeugung der Magenübersäuerung.

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Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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Unsere Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 22.01.2019