Homöopathische Unterstützung bei

Nasennebenhöhlenentzündung

Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Inhaltliche Betreuung
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Aktualisiert am: 11.02.2019



Meist tritt eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) im Rahmen einer akuten Erkältung auf. Häufigste Ursache sind Viren. Die akute Entzündung klingt in der Regel nach kurzer Zeit ab. Es kann jedoch auch zu einem chronischen Verlauf einer Nasennebenhöhlenentzündung kommen. Antibiotika sind bei der Virusinfektion nicht angezeigt, sondern nur bei zusätzlicher bakterieller Infektion.

Um die Symptome wie Schnupfen und Kopfschmerzen zu lindern, eignen sich homöopathische Mittel. Sie wirken natürlich und haben keine Nebenwirkungen.

Welche homöopathischen Mittel helfen?

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Nasennebenhöhlenentzündung, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Belladonna
akute, plötzlich einsetzende und heftige Sinusitis mit klopfenden Schmerzen in Stirn-und Kieferhöhle. Gerötete Augen und rotes, heißes Gesicht. Patient ist berührungs- und druckempfindlich. Verschlimmerung durch Bewegung und Erschütterung.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Kalium bichromicum
mit Druckgefühl an der Nasenwurzel und pochenden Schmerzen in der Stirn und / oder an den Wangenknochen. Nasensekret ist gelblich, zäh und Faden ziehend. Besserung durch Wärme und Bewegung. Verschlechterung morgens und durch Kälte.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Hepar sulfuris
stechender Schmerz in der Stirn oder am Kiefer. Nasensekret ist gelblich grün, zuerst flüssig später dick und übelriechend.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Silicea
bei sehr verfrorenen Patienten; hüllen den Kopf gerne ein; Kältegefühl an Kopf, Füßen und Armen; Neigung zu Kopf-und Füßschweiß

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Mercurius solubilis
bei eitrigem, grünlichem Nasensekret, das übel riecht und brennt, wodurch die Nasenöffnungen wund werden. Häufig verbunden mit Nachtschweiß, dick belegte Zunge mit Zahneindrücken und Speichelfluss.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Luffa
Nasensekret, das erst dünnflüssig und später zähflüssig wird. Sinusitis häufig in mit Kopfschmerzen verbunden. Verbesserung an frischer Luft.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Cinnabaris
Akute und chronische Entzündungen der Nasennebenhöhlen. Im Bereich der Nasenwurzel fühlt man einen starken Druck.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Hedera helix
Erkältung mit Kopfschmerzen in der Stirn und der linken Schläfe. Die Patienten leiden unter Fließschnupfen, Heiserkeit und Husten. In warmen Räumen verschlimmern sich die Beschwerden. An der frischen Luft geht es den Patienten sofort besser.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Cistus canadensis
Chronische oder immer wiederkehrende Nasennebenhöhlenentzündungen mit dicken, gelben Sekreten und Kältegefühl in der Nase. Verschlimmerung des Kältegefühls durch Einatmen kalter Luft und durch Kälte im Allgemeinen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Natrium carbonicum
Schnupfen mit dickem, schleimigem, gelbem, stinkendem Nasensekret. Verschlimmerung durch den geringsten Luftzug.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Ursachen einer Sinusitis

  • Allergie
  • Viraler Infekt
  • Bakterieller Infekt

 Typische Symptome einer Nasennebenhöhlenentzündung

  • verstopfte Nase
  • dickflüssiges, zähes, gelbgrünes bis grünes Nasensekret (bei bakteriellen Infekten)
  • tropfendeNase mit weißem bis transparentem Sekret (bei viralen Infekten)
  • allgemeine Abgeschlagenheit
  • Druckschmerz und Empfindlichkeit im Gesichtsbereich
  • rote Augen
  • Druck beim Bücken (Kopfbeugung nach vorn)
  • Gesichts- und Kopfschmerzen
  • typische Erkältungsanzeichen
  • Verlust vom Geruchssinn

Behandlung einer Nasennebenhöhlenentzündung

Die akute Nasennebenhöhlenentzündung heilt meist von allein ab und bedarf keiner weiteren Therapie in Form von Medikamenten. Mit homöopathischen Mitteln können jedoch die Symptome gelindert werden. Sollte die Entzündung mehr als vier Mal pro Jahr ohne symptomfreie Intervalle auftreten oder 12 Wchen andauern, spricht man von einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung. Durch eine medikamentöse Therapie kann den Betroffenen meist schon geholfen werden. Ist dies nicht der Fall, erfolgt eine Operation um die entzündeten oder verstopften Nebenhöhlen frei zubekommen.

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Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.

Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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Letzte Aktualisierung: 11.02.2019