Warzen homöopathisch behandeln

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin | Unsere Quellenangaben | letzte Aktualisierung: 07.08.2018

Abbildung zu Warzen
© Ocskay Bence / Fotolia

Warzen sind kleine Hautwucherungen, die in der Regel nicht gesundheitsschädlich sind und in vielen Fällen nur wenig stören. Aber wenn sie unter der Fußsohle wachsen oder in der Handinnenfläche, dann können erhebliche Einschränkungen die Folge sein. Menschen mit einem geschwächten Immunsystem sind anfälliger für die Viren und auch Kinder sind häufiger als Erwachsene von Warzen befallen.

Die häufigste Warzenart sind Stachelwarzen, sie machen etwa 70% der bekannten Warzen aus. Unter der Fußsohle bilden sich meist sogenannte Dornwarzen, diese werden überwiegend über Schmierinfektionen übertragen.

Die Behandlung von Warzen mit homöopathischen Mitteln muss konsequent erfolgen und erfordert oftmals wochen- oder sogar monatelange Geduld. Die Prognose der Behandlung mit Globuli ist gerade im Kindesalter günstig.

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Warzen, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Thuja
bei fleischigen, wuchernden Warzen mit dunkler, braungelber Farbe, die auch nässen oder bluten können.
Acidum nitricum
bei großen, gezackten oder gestielten Warzen. Auch bei Dornwarzen die splitterartige Schmerzen verursachen. Jeder Druck auf die Warze erzeugt das Gefühl eines Splitters.
Natrium sulfuricum
Feigwarzen (Kondylome) und andere schmerzlose Hauterhebungen, die durch ein geschwächtes Immunsystem begünstigt werden.
Cinnabaris
Feigwarzen und warzenähnliche, dunkelrote Hauterhebungen.
Antimonium crudum
Warzenbildung an schwieligen, rissigen Füßen. Vermehrte Bildung von Hühneraugen.
Castor
Auftreten von Warzen an Stirn und Brust.
Calendula
Warzen am Muttermund, gesenkter Muttermund
Mahonia aquifolium
Flache Warzen an den Händen, die auf eine Stoffwechselstörung hindeuten.

Ursachen von Warzen

Warzen sind kleine Geschwulste, die durch Viren hervorgerufen werden. Sie betreffen nur die obere Hautschicht und sind im ungünstigsten Fall sehr ansteckend.

Über kleine Verletzungen gelangen die Viren in die Haut und bilden dort die oberflächlichen Hautwucherungen. Werden sie aufgekratzt, ist es möglich, dass auch die umliegende Hautpartie befallen wird und sich weitere Warzen bilden. Allerdings können von der Infektion bis zum sichtbar werden der Geschwulst, Wochen und sogar Monate vergehen.

Symptome von Warzen

  • Wuchernde Hautveränderungen von meist brauner Farbe
  • Dornwarzen können ab einer gewissen Größe Schmerzen beim Gehen bereiten

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlungen

Auch wenn Warzen mitunter jucken oder das Aussehen stören, sollte auf keinen Fall an ihnen gekratzt werden. Durch Verletzungen der Haut ist es möglich, sich selbst erneut mit den Viren anzustecken. Die Bildung weiterer Warzen ist die mögliche Folge.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.
Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

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Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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