Drüsen

Der Körper benötigt Drüsen, um seine Funktionen aufrechtzuerhalten. Als Drüsen bezeichnet man eine Ansammlung von Zellen, die eine besondere Substanz bilden. Diese Substanz wird als Sekret nach außen oder als Hormon direkt ins Blut abgesondert.

Die lateinische Bezeichnung für die Drüse ist Glandula. Im menschlichen Körper kommen Drüsen an den unterschiedlichsten orten vor. So können Drüsen Organe sein wie die Nebennieren oder die Leber. Hinzu kommen ganz kleine Drüse wie die Schweißdrüsen auf der Haut, die Speicheldrüsen im Mund oder die Schleimdrüsen. Medizinisch werden die Drüsen in exokrine Drüsen und endokrine Drüsen unterteilt.

Homöopathische Mittel werden vor allem zur Linderung der Symptome bei Drüsenerkrankungen eingesetzt.

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Drüsen, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Schmerzlose Lymphknotenschwellung infolge entzündlicher Prozesse im Körper. Brustdrüsenentzündungen bei Männern und Entzündung der Milchdrüsen bei Frauen, die mit Druckempfindlichkeit und Schwellungen einhergehen.
Schwierigkeiten beim Stillen durch unzureichenden Milchfluss und Milchstau. Erschwertes Abstillen durch spontan austretende Muttermilch.
Schmerzhafte Entzündung der Brustdrüsen mit Milchfluss. Das Mittel unterstützt das Abstillen.
Geschwollene Lymphknoten und entzündete Lymphgefäße durch Eiter im Blut, auch im Falle einer Blutvergiftung. Bei entzündeten Brustdrüsen.
Stillprobleme - Zuviel oder zu geringe Milchproduktion, bei dauerhaftem Milchfluss und Abstillschwierigkeiten.
Geschwollene Lymphknoten und Kropfbildung mit Engegefühl im Hals. Bei harten Hodenschwellungen oder -schrumpfung sowie entzündeten Eileitern oder Eierstöcken und Abbau der Brustdrüsen. Chronisch entzündete Bauchspeicheldrüse oder Pankreasinsuffizienz mit Abgang von Fettstühlen.
Brustentzündungen durch Milchstau oder Bakterien. Die Brüste sind angeschwollen, jucken innerlich, die Brustwarzen sind eingerissen und wund.
Verhärtete Brustdrüsen.
Bei Schwellungen der Lymphdrüsen. Beim Tasten fühlen sich die geschwollenen Drüsen klein und steinhart an.
Geschwollene und verhärtete Halslymphknoten.
Vergrößerung der Mandeln oder der Schilddrüse. Bei den vergrößerten Mandeln sind viele kleine Furchen bzw. Gruben sichtbar.
Zysten, Abszesse, Tumore in der Brust. Brennende Schmerzen bei Berührung der Brust. Aus Wucherungen fließt ein übelriechendes Sekret. Verschlimmerung durch Kälte. Große Erschöpfung und Schwäche.
Schmerzhafte Wucherungen der Brust mit Milchabsonderung aus der Brustwarze und ziehenden Schmerzen.
Geschwollene Halslymphknoten bei chronischen Halsentzündungen mit Kältegefühl im Hals. Verschlimmerung durch Kälte. Entzündung und Verhärtung der Brustdrüse. Die Brust ist sehr empfindlich gegenüber Kälte und sondert ein übel riechendes Sekret ab.

Die exokrinen Drüsen verfügen über einen Ausführungsgang über den das Sekret an die Oberfläche der Haut oder der Schleimhaut geführt wird. Duftdrüsen, Schweißdrüsen und Talgdrüsen sind Drüsen, die ihr Sekret auf der Haut entleeren. Bauspeicheldrüse, Leber, Speicheldrüse oder die Drüsen des Gebärmutterhalses sind Drüsen, die ihr Sekret auf der Schleimhaut entleeren.

Im Gegensatz zu den exokrinen Drüsen verfügen die endokrinen Drüsen über keinen Ausführungsgang und werden deshalb auch Hormondrüsen genannt. Diese Hormondrüsen geben ihre Sekrete (Hormone) direkt in die Blutbahn ab. Zu den Organen, die endokrine Drüsen sind oder enthalten, zählen: Schilddrüse, Hypothalamus (Teil des Zwischenhirns), Niere, Nebenniere, Hoden oder Uterus.

Ursachen von Drüsenerkrankungen

  • Infektionen

Symptome von Drüsenerkrankungen

  • geschwollene Lymphknoten
  • Entzündung der Brustdrüsen

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Letzte Aktualisierung: 17.08.2018