Homöopathische Unterstützung bei

Drüsen

Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Inhaltliche Betreuung
Ulrike Schlüter - Heilpraktikerin

Aktualisiert am: 17.08.2018



Der Körper benötigt Drüsen, um seine Funktionen aufrechtzuerhalten. Als Drüsen bezeichnet man eine Ansammlung von Zellen, die eine besondere Substanz bilden. Diese Substanz wird als Sekret nach außen oder als Hormon direkt ins Blut abgesondert.

Die lateinische Bezeichnung für die Drüse ist Glandula. Im menschlichen Körper kommen Drüsen an den unterschiedlichsten orten vor. So können Drüsen Organe sein wie die Nebennieren oder die Leber. Hinzu kommen ganz kleine Drüse wie die Schweißdrüsen auf der Haut, die Speicheldrüsen im Mund oder die Schleimdrüsen. Medizinisch werden die Drüsen in exokrine Drüsen und endokrine Drüsen unterteilt.

Homöopathische Mittel werden vor allem zur Linderung der Symptome bei Drüsenerkrankungen eingesetzt.

Welche homöopathischen Mittel helfen?

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Drüsen, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Kalium chloratum
Schmerzlose Lymphknotenschwellung infolge entzündlicher Prozesse im Körper. Brustdrüsenentzündungen bei Männern und Entzündung der Milchdrüsen bei Frauen, die mit Druckempfindlichkeit und Schwellungen einhergehen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Urtica urens
Schwierigkeiten beim Stillen durch unzureichenden Milchfluss und Milchstau. Erschwertes Abstillen durch spontan austretende Muttermilch.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Lac caninum
Schmerzhafte Entzündung der Brustdrüsen mit Milchfluss. Das Mittel unterstützt das Abstillen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Echinacea
Geschwollene Lymphknoten und entzündete Lymphgefäße durch Eiter im Blut, auch im Falle einer Blutvergiftung. Bei entzündeten Brustdrüsen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Agnus castus
Stillprobleme - Zuviel oder zu geringe Milchproduktion, bei dauerhaftem Milchfluss und Abstillschwierigkeiten.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Jodum
Geschwollene Lymphknoten und Kropfbildung mit Engegefühl im Hals. Bei harten Hodenschwellungen oder -schrumpfung sowie entzündeten Eileitern oder Eierstöcken und Abbau der Brustdrüsen. Chronisch entzündete Bauchspeicheldrüse oder Pankreasinsuffizienz mit Abgang von Fettstühlen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Castor
Brustentzündungen durch Milchstau oder Bakterien. Die Brüste sind angeschwollen, jucken innerlich, die Brustwarzen sind eingerissen und wund.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Barium jodatum
Verhärtete Brustdrüsen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Barium chloratum
Bei Schwellungen der Lymphdrüsen. Beim Tasten fühlen sich die geschwollenen Drüsen klein und steinhart an.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Bromum
Geschwollene und verhärtete Halslymphknoten.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Calcium jodatum
Vergrößerung der Mandeln oder der Schilddrüse. Bei den vergrößerten Mandeln sind viele kleine Furchen bzw. Gruben sichtbar.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Carbo animalis
Zysten, Abszesse, Tumore in der Brust. Brennende Schmerzen bei Berührung der Brust. Aus Wucherungen fließt ein übelriechendes Sekret. Verschlimmerung durch Kälte. Große Erschöpfung und Schwäche.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Chimaphila
Schmerzhafte Wucherungen der Brust mit Milchabsonderung aus der Brustwarze und ziehenden Schmerzen.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Cistus canadensis
Geschwollene Halslymphknoten bei chronischen Halsentzündungen mit Kältegefühl im Hals. Verschlimmerung durch Kälte. Entzündung und Verhärtung der Brustdrüse. Die Brust ist sehr empfindlich gegenüber Kälte und sondert ein übel riechendes Sekret ab.

Weitere Infos: Mittelbeschreibung / Anwendungshinweise / Modalitäten

Die exokrinen Drüsen verfügen über einen Ausführungsgang über den das Sekret an die Oberfläche der Haut oder der Schleimhaut geführt wird. Duftdrüsen, Schweißdrüsen und Talgdrüsen sind Drüsen, die ihr Sekret auf der Haut entleeren. Bauspeicheldrüse, Leber, Speicheldrüse oder die Drüsen des Gebärmutterhalses sind Drüsen, die ihr Sekret auf der Schleimhaut entleeren.

Im Gegensatz zu den exokrinen Drüsen verfügen die endokrinen Drüsen über keinen Ausführungsgang und werden deshalb auch Hormondrüsen genannt. Diese Hormondrüsen geben ihre Sekrete (Hormone) direkt in die Blutbahn ab. Zu den Organen, die endokrine Drüsen sind oder enthalten, zählen: Schilddrüse, Hypothalamus (Teil des Zwischenhirns), Niere, Nebenniere, Hoden oder Uterus.

Ursachen von Drüsenerkrankungen

  • Infektionen

Symptome von Drüsenerkrankungen

  • geschwollene Lymphknoten
  • Entzündung der Brustdrüsen

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Bitte beachten Sie:

Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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Letzte Aktualisierung: 17.08.2018