Arthritis homöopathisch behandeln

Inhaltliche Betreuung durch Heilpraktikerin | Unsere Quellenangaben | letzte Aktualisierung: 07.08.2018

Abbildung zu Arthritis (Gelenkentzündung)
© Siam / Fotolia

Eine Arthritis ist eine Erkrankung der Gelenke, welche auch gelenknahes Gewebe erreichen kann. Dabei gibt es viele verschiedene Formen der Arthritis, welche jedoch fast alle die gleichen Symptome zeigen: gerötete, geschwollene und schmerzhafte Gelenke. 

Homöopathische Mittel lindern rasch die Entzündungssymptome. Die Schwellung und die Schmerzen gehen zurück, das betroffene Gelenk wird wieder beweglicher. 

Unterstützende homöopathische Mittel

Nachfolgend beschrieben sind körperliche Symptome. Wählen Sie ein homöopathisches Mittel bei Arthritis (Gelenkentzündung), das am besten zu Ihrer Situation passt.

Belladonna
das Gelenk ist geschwollen und rot, der Schmerz ist pochend.
Apis mellifica
das Gelenk ist geschwollen und hellrot, der Schmerz ist stechend.
Arnica
der Schmerz ist eher dumpf. Man hat das Gefühl als sei das Gelenk verrenkt.
Bryonia
bei akuten, starken Schmerzen schon bei kleinsten Bewegungen. Die Fingergelenke krümmen sich, lassen sich nicht mehr ganz strecken.
Pulsatilla
Gelenke sind violett gerötet. Der Schmerz wandert meist einseitig von einem Gelenk zum anderen.
Rhus toxicodendron
die Gelenkschmerzen werden bei Bewegung zu Beginn erst stärker bevor sie schwächer werden. Gelenke fühlen sich steif an.
Cardiospermum
Tiefsitzende Gelenkschmerzen in der Kreuzgegend am Morgen (Spondylarthritis), die mehrere Stunden andauern können. Entzündliche Veränderungen des Schultergelenks mit begleitender Steifigkeit (Periarthritis).
Sticta pulmonaria
Chronisch entzündete Kniegelenke (Bursitis) und arthritische Beschwerden der kleinen Gelenke. Es zeigen sich rote Flecken über den betroffenen Gelenken.

Symptome einer Arthritis

  • Bewegungsunfähigkeit des Gelenks (Steifigkeit)
  • Schmerzen
  • Schwellung
  • Rötung 
  • Überwärmung des betroffenen Gelenks
  • Deformierungen des Gelenks

Ursachen einer nichtbakteriellen Arthritis

Bei der nichtbakteriellen Arthritis handelt es sich um eine rheumatische Erkrankung der Gelenke. Diese kann durch

  • ein geschwächtes Muskelsystem,
  • durch unzureichende Bewegung,
  • eine Stoffwechselerkrankung,
  • eine Autoimmunerkrankung,
  • Sport- oder Unfallverletzung und
  • mechanischer Abrieb durch Gelenkverschleiß hervorgerufen werden.

Behandlung einer nichtbakteriellen Arthritis

Hierbei werden oft physiotherapeutische Behandlungen verordnet, die die Muskeln stärken soll. Pflanzliche Schmerzsalben lindern den Schmerz und wirken entzündungshemmend. Durch viel sportliche Betätigung kann die nichtbakterielle Arthritis gut vorgebeugt werden. Starke Bauch- und Rückenmuskeln schützen die empfindlichen Gelenke.

Behandlung einer bakteriellen Arthritis

Eine bakterielle Arthritis muss das Gelenk gespiegelt und gespült werden, damit sich die Keime nicht weiter im Körper ausbreiten und größeren Schaden anrichten. Während der Behandlung ist eine regelmäßige Untersuchung des Blutbildes nötig, um den Entzündungsparameter festzustellen.

Weitere Tipps und Hinweise zur Behandlung

Bei einer akuten Arthritis, sollte das betroffene Gelenk geschont und hochgelagert werden. Kühlende Umschläge wirken abschwellend und schmerzlindernd.

Bei chronischen Entzündungen der Gelenke sollte Krankengymnastik erfolgen, um einer Versteifung der Gelenke vorzubeugen.

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Hinweis zur Selbstbehandlung

Die homöopathische Therapie gilt als sanft und nebenwirkungsfrei. Viele Patienten sind der Meinung, dass sie mit homöopathischen Mitteln nichts falsch machen können. Das ist jedoch so nicht richtig: bei längerer Einnahme eines ungeeigneten homöopathischen Arzneimittels kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen und notwendige Therapien können durch eine erfolglose Selbstbehandlung verzögert werden.
Trotzdem ist eine Selbstbehandlung möglich.
Beachten Sie unsere Hinweise zur homöopathischen Selbstbehandlung.

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Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch! Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker!

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